Kulmbach (www.aktiencheck.de) - freenet-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der freenet AG (ISIN: DE000A0Z2ZZ5, WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, NASDAQ OTC-Symbol: FRTAF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nach Börsenschluss habe der Mobilfunk- und TV-Anbieter freenet am Donnerstag Zahlen vermeldet. Diese kämen bei den Anlegern bestens an. Die Aktie lege mehr als fünf Prozent zu und springe auf den höchsten Stand seit Anfang 2018. Die Prognosen für das laufende Jahr habe der Konzern leicht nach oben angepasst.
So erwarte freenet für das laufende Jahr nun ein moderates Umsatzwachstum, nachdem bislang mit einem stabilen Verlauf gerechnet worden sei. In den ersten neun Monaten seien die Erlöse auch bereits um 2,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro gestiegen. Noch wichtiger: Das EBITDA solle bei 500 bis 515 Millionen Euro liegen - damit sei die bisherige Spanne am unteren Ende um fünf Millionen angehoben worden. Und auch die Prognose für den Free Cashflow, der für die wichtige Dividende entscheidend sei, habe der Konzern auf 270 bis 285 Millionen Euro nach oben geschraubt - von bislang 260 bis 280 Millionen Euro.
Nach neun Monaten stehe beim EBITDA ein Plus von 0,8 Prozent auf 380 Millionen Euro zu Buche. Der Free Cashflow sei um 0,4 Prozent auf 220 Millionen Euro gestiegen. Das dritte Quartal habe damit erneut positiv überrascht, ordne Analyst Andrew Lee von Goldman Sachs die Zahlen positiv ein. Ausschlaggebend für die Anhebung der Prognosen seien laut freenet aber vor allem die weiterhin guten Geschäftsaussichten für das vierte Quartal. freenet profitiere dabei vor allem vom Wegfall des "Nebenkostenprivilegs", weshalb Mieter seit Sommer ihren Fernsehanschluss selbst wählen könnten. Mit seinem Angebot waipu.tv bekomme der Konzern deshalb seit Monaten Zulauf.
Die freenet-Aktie reagiere äußerst positiv auf die Zahlen. Der starke Cashflow verbessere die Dividendenaussichten, waipu.tv bleibe ein Wachstumstreiber. Mit dem neuen Mehrjahreshoch sehe das Chartbild nun stark aus. Allerdings wird die Luft auf dem aktuellen Niveau nach dem starken Lauf zuletzt dünner, so Maximilian Völkl. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: freenet. (08.11.2024/ac/a/t)
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der freenet AG (ISIN: DE000A0Z2ZZ5, WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, NASDAQ OTC-Symbol: FRTAF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nach Börsenschluss habe der Mobilfunk- und TV-Anbieter freenet am Donnerstag Zahlen vermeldet. Diese kämen bei den Anlegern bestens an. Die Aktie lege mehr als fünf Prozent zu und springe auf den höchsten Stand seit Anfang 2018. Die Prognosen für das laufende Jahr habe der Konzern leicht nach oben angepasst.
So erwarte freenet für das laufende Jahr nun ein moderates Umsatzwachstum, nachdem bislang mit einem stabilen Verlauf gerechnet worden sei. In den ersten neun Monaten seien die Erlöse auch bereits um 2,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro gestiegen. Noch wichtiger: Das EBITDA solle bei 500 bis 515 Millionen Euro liegen - damit sei die bisherige Spanne am unteren Ende um fünf Millionen angehoben worden. Und auch die Prognose für den Free Cashflow, der für die wichtige Dividende entscheidend sei, habe der Konzern auf 270 bis 285 Millionen Euro nach oben geschraubt - von bislang 260 bis 280 Millionen Euro.
Nach neun Monaten stehe beim EBITDA ein Plus von 0,8 Prozent auf 380 Millionen Euro zu Buche. Der Free Cashflow sei um 0,4 Prozent auf 220 Millionen Euro gestiegen. Das dritte Quartal habe damit erneut positiv überrascht, ordne Analyst Andrew Lee von Goldman Sachs die Zahlen positiv ein. Ausschlaggebend für die Anhebung der Prognosen seien laut freenet aber vor allem die weiterhin guten Geschäftsaussichten für das vierte Quartal. freenet profitiere dabei vor allem vom Wegfall des "Nebenkostenprivilegs", weshalb Mieter seit Sommer ihren Fernsehanschluss selbst wählen könnten. Mit seinem Angebot waipu.tv bekomme der Konzern deshalb seit Monaten Zulauf.
Die freenet-Aktie reagiere äußerst positiv auf die Zahlen. Der starke Cashflow verbessere die Dividendenaussichten, waipu.tv bleibe ein Wachstumstreiber. Mit dem neuen Mehrjahreshoch sehe das Chartbild nun stark aus. Allerdings wird die Luft auf dem aktuellen Niveau nach dem starken Lauf zuletzt dünner, so Maximilian Völkl. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: freenet. (08.11.2024/ac/a/t)
Archivbeitrag vom 08.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.