Kulmbach (www.aktiencheck.de) - adidas-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die adidas-Aktie (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Kurz nach Börsenschluss habe adidas einen Knaller parat. Der Sportartikelhersteller habe die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Grund seien besser als erwartete Ergebnissen im zweiten Quartal. Die Aktie reagiere nachbörslich erwartungsgemäß mit einem deutlichen Satz nach oben.
adidas habe heute vorläufige Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal 2024 bekannt gegeben. Im zweiten Quartal habe der währungsbereinigte Umsatz um elf Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. In Euro sei der Umsatz um neun Prozent auf 5,82 Milliarden gestiegen. Ohne die Yeezy Verkäufe hätte der Umsatzzuwachs im zweiten Quartal auf währungsbereinigter Basis sogar 16 Prozent betragen.
Die Bruttomarge des Unternehmens habe sich im zweiten Quartal auf 50,8 Prozent belaufen und damit nur minimal unter dem Vorjahreswert von 50,9 Prozent gelegen. Die Bruttomarge habe sich deutlich verbessert, was einen besseren Durchverkauf, weniger Rabatte, niedrigere Beschaffungskosten und einen vorteilhafteren Kategoriemix widerspiegele.
Das Betriebsergebnis des Unternehmens habe im zweiten Quartal von 176 auf 346 Millionen Euro zugelegt. Darin sei auch ein Gewinnbeitrag von rund 50 Millionen Euro aus dem Verkauf von Teilen des verbleibenden Yeezy Bestands enthalten.
Dank des besser als erwarteten Ergebnisses sowie angesichts der aktuellen Dynamik habe adidas zudem seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Konzern gehe nun für 2024 von einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich aus. Bisher sei nur ein Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich prognostiziert worden.
Das Betriebsergebnis solle nun ein Niveau von rund 1,0 Milliarden Euro erreichen. Der Wert liege damit deutlich über der bisher ausgegebenen Zielmarke von 700 Millionen Euro. adidas gehe in seiner Prognose davon aus, dass der Verkauf der verbleibenden Yeezy Bestände im weiteren Verlauf des Jahres im Durchschnitt kostendeckend erfolgen werde. Dies würde zu einem weiteren Umsatz in Höhe von rund 150 Millionen Euro ohne zusätzlichen Gewinnbeitrag im restlichen Jahr führen.
adidas gehe allerdings weiter davon aus, dass ungünstige Währungseffekte die Profitabilität des Unternehmens in diesem Jahr erheblich belasten würden. Diese Effekte würden sich sowohl auf den ausgewiesenen Umsatz als auch auf die Entwicklung der Bruttomarge im Jahr 2024 negativ auswirken, was insbesondere in der ersten Jahreshälfte zu beobachten gewesen sei.
"Der Aktionär" habe adidas seit Mai 2023 wieder auf der Empfehlungsliste. Seitdem liege die Aktie 38 Prozent im Plus. Damit habe sie den DAX klar geschlagen. Das dürfte sich nun fortsetzen. Nachbörslich ziehe sie bereits gut drei Prozent an.
Anleger bleiben investiert, so Michael Herrmann von "Der Aktionär". Ein Stopp bei 185 Euro sichere ab. (Analyse vom 16.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze adidas-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs adidas-Aktie:
236,50 EUR +2,47% (16.07.2024, 18:51)
XETRA-Aktienkurs adidas-Aktie:
228,70 EUR -1,17% (16.07.2024, 17:35)
ISIN adidas-Aktie:
DE000A1EWWW0
WKN adidas-Aktie:
A1EWWW
Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADS
NASDAQ OTC-Symbol adidas-Aktie:
ADDDF
Kurzprofil adidas AG:
adidas' (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) Wurzeln liegen in Deutschland, doch man ist ein durch und durch globales Unternehmen. adidas beschäftigt weltweit über 62.000 Menschen. In der globalen Unternehmenszentrale in Herzogenaurach setzen sich die Teams von adidas aus über 100 verschiedenen Nationen zusammen. Allein schon diese Zahlen zeigen, dass adidas ein sehr großes und facettenreiches Unternehmen ist. Nichtsdestotrotz setzt man auf einfache, schlanke und schnelle Prozesse. (16.07.2024/ac/a/d)
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die adidas-Aktie (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Kurz nach Börsenschluss habe adidas einen Knaller parat. Der Sportartikelhersteller habe die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Grund seien besser als erwartete Ergebnissen im zweiten Quartal. Die Aktie reagiere nachbörslich erwartungsgemäß mit einem deutlichen Satz nach oben.
adidas habe heute vorläufige Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal 2024 bekannt gegeben. Im zweiten Quartal habe der währungsbereinigte Umsatz um elf Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. In Euro sei der Umsatz um neun Prozent auf 5,82 Milliarden gestiegen. Ohne die Yeezy Verkäufe hätte der Umsatzzuwachs im zweiten Quartal auf währungsbereinigter Basis sogar 16 Prozent betragen.
Die Bruttomarge des Unternehmens habe sich im zweiten Quartal auf 50,8 Prozent belaufen und damit nur minimal unter dem Vorjahreswert von 50,9 Prozent gelegen. Die Bruttomarge habe sich deutlich verbessert, was einen besseren Durchverkauf, weniger Rabatte, niedrigere Beschaffungskosten und einen vorteilhafteren Kategoriemix widerspiegele.
Das Betriebsergebnis des Unternehmens habe im zweiten Quartal von 176 auf 346 Millionen Euro zugelegt. Darin sei auch ein Gewinnbeitrag von rund 50 Millionen Euro aus dem Verkauf von Teilen des verbleibenden Yeezy Bestands enthalten.
Dank des besser als erwarteten Ergebnisses sowie angesichts der aktuellen Dynamik habe adidas zudem seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Konzern gehe nun für 2024 von einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich aus. Bisher sei nur ein Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich prognostiziert worden.
Das Betriebsergebnis solle nun ein Niveau von rund 1,0 Milliarden Euro erreichen. Der Wert liege damit deutlich über der bisher ausgegebenen Zielmarke von 700 Millionen Euro. adidas gehe in seiner Prognose davon aus, dass der Verkauf der verbleibenden Yeezy Bestände im weiteren Verlauf des Jahres im Durchschnitt kostendeckend erfolgen werde. Dies würde zu einem weiteren Umsatz in Höhe von rund 150 Millionen Euro ohne zusätzlichen Gewinnbeitrag im restlichen Jahr führen.
adidas gehe allerdings weiter davon aus, dass ungünstige Währungseffekte die Profitabilität des Unternehmens in diesem Jahr erheblich belasten würden. Diese Effekte würden sich sowohl auf den ausgewiesenen Umsatz als auch auf die Entwicklung der Bruttomarge im Jahr 2024 negativ auswirken, was insbesondere in der ersten Jahreshälfte zu beobachten gewesen sei.
"Der Aktionär" habe adidas seit Mai 2023 wieder auf der Empfehlungsliste. Seitdem liege die Aktie 38 Prozent im Plus. Damit habe sie den DAX klar geschlagen. Das dürfte sich nun fortsetzen. Nachbörslich ziehe sie bereits gut drei Prozent an.
Anleger bleiben investiert, so Michael Herrmann von "Der Aktionär". Ein Stopp bei 185 Euro sichere ab. (Analyse vom 16.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze adidas-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs adidas-Aktie:
236,50 EUR +2,47% (16.07.2024, 18:51)
XETRA-Aktienkurs adidas-Aktie:
228,70 EUR -1,17% (16.07.2024, 17:35)
ISIN adidas-Aktie:
DE000A1EWWW0
WKN adidas-Aktie:
A1EWWW
Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADS
NASDAQ OTC-Symbol adidas-Aktie:
ADDDF
Kurzprofil adidas AG:
adidas' (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) Wurzeln liegen in Deutschland, doch man ist ein durch und durch globales Unternehmen. adidas beschäftigt weltweit über 62.000 Menschen. In der globalen Unternehmenszentrale in Herzogenaurach setzen sich die Teams von adidas aus über 100 verschiedenen Nationen zusammen. Allein schon diese Zahlen zeigen, dass adidas ein sehr großes und facettenreiches Unternehmen ist. Nichtsdestotrotz setzt man auf einfache, schlanke und schnelle Prozesse. (16.07.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 16.07.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.