Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Zalando-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lukas Meyer vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111, Ticker-Symbol: ZAL) unter die Lupe.
Die Zalando-Aktie bilde am Freitag das Schlusslicht im DAX. Grund dafür sei eine jüngst veröffentlichte Studie von J.P. Morgan. Die US-Bank rechne zwar mit einem soliden Schlussquartal beim Online-Modehändler. Dies sei in den Aktienkurs aber bereits eingepreist. So sollten Anleger nun handeln.
Das Kursziel für die Zalando-Aktie habe J.P. Morgan-Analystin Georgina Johanan unverändert bei 28 Euro belassen. Die Einstufung sei "neutral" geblieben.
Zalando dürfte aber von einem starken Weihnachtsgeschäft profitiert haben. Für das im Dezember abgeschlossene Jahresviertel würden die Analysten - darunter auch J.P. Morgan - mit einem Erlösplus von 4,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro rechnen. Der Gewinn je Aktie dürfte sich laut Schätzungen auf 38 Cent belaufen, was Zuwächsen in Höhe von 31,7 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2023 entsprechen würde. Für das Gesamtjahr 2024 würde Zalando somit auf 95 Cent Gewinn je Aktie kommen - es wären 195,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ergebnisse würden am 6. März veröffentlicht.
Die Aktie des Online-Modehändlers sei durch die Studie erneut unter Druck geraten und um 4,4 Prozent und damit ans DAX-Ende gefallen. Zuletzt hätten die Scheine für 28,92 Euro den Besitzer gewechselt. Seit dem im Dezember erreichten Verlaufshoch habe die Aktie knapp 20 Prozent an Wert verloren. Der Kurs nähere sich nun dem Anfang 2024 auf Rekordtief gestarteten Erholungstrend an. Noch vorher liege an der Horizontalen bei 27,65 Euro die nächste Supportzone. Weiter nach unten sichere die 50-Tage-Linie bei 26,29 Euro ab.
Das Chartbild sei ohnehin angeschlagen gewesen. Der J.P. Morgan-Kommentar habe die Stimmung nun zusätzlich eingetrübt. Anleger beachten den Stoppkurs bei 22,00 Euro, so Lukas Meyer von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.01.2025)
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.01.2025/ac/a/d)
Lukas Meyer vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111, Ticker-Symbol: ZAL) unter die Lupe.
Die Zalando-Aktie bilde am Freitag das Schlusslicht im DAX. Grund dafür sei eine jüngst veröffentlichte Studie von J.P. Morgan. Die US-Bank rechne zwar mit einem soliden Schlussquartal beim Online-Modehändler. Dies sei in den Aktienkurs aber bereits eingepreist. So sollten Anleger nun handeln.
Das Kursziel für die Zalando-Aktie habe J.P. Morgan-Analystin Georgina Johanan unverändert bei 28 Euro belassen. Die Einstufung sei "neutral" geblieben.
Zalando dürfte aber von einem starken Weihnachtsgeschäft profitiert haben. Für das im Dezember abgeschlossene Jahresviertel würden die Analysten - darunter auch J.P. Morgan - mit einem Erlösplus von 4,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro rechnen. Der Gewinn je Aktie dürfte sich laut Schätzungen auf 38 Cent belaufen, was Zuwächsen in Höhe von 31,7 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2023 entsprechen würde. Für das Gesamtjahr 2024 würde Zalando somit auf 95 Cent Gewinn je Aktie kommen - es wären 195,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ergebnisse würden am 6. März veröffentlicht.
Die Aktie des Online-Modehändlers sei durch die Studie erneut unter Druck geraten und um 4,4 Prozent und damit ans DAX-Ende gefallen. Zuletzt hätten die Scheine für 28,92 Euro den Besitzer gewechselt. Seit dem im Dezember erreichten Verlaufshoch habe die Aktie knapp 20 Prozent an Wert verloren. Der Kurs nähere sich nun dem Anfang 2024 auf Rekordtief gestarteten Erholungstrend an. Noch vorher liege an der Horizontalen bei 27,65 Euro die nächste Supportzone. Weiter nach unten sichere die 50-Tage-Linie bei 26,29 Euro ab.
Das Chartbild sei ohnehin angeschlagen gewesen. Der J.P. Morgan-Kommentar habe die Stimmung nun zusätzlich eingetrübt. Anleger beachten den Stoppkurs bei 22,00 Euro, so Lukas Meyer von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.01.2025)
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.01.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 10.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.