Hamburg (www.aktiencheck.de) - YOC-Aktienanalyse von der Montega AG:
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der YOC AG (ISIN: DE0005932735, WKN: 593273, Ticker-Symbol: YOC) weiterhin zu kaufen.
Die YOC AG habe am 18. November den Neunmonatsbericht vorgelegt, der von deutlichen Verbesserungen auf Umsatz- und Ergebnisseite geprägt sei.
Die Erlöse seien nach 9M von 19,7 Mio. EUR auf 23,5 Mio. EUR (+19,5% yoy) gestiegen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Wachstumsrate im ersten Quartal durch den Umsatzbeitrag der erst zum 21. März 2023 übernommenen Noste Media Oy positiv beeinflusst worden sei und entsprechend auch die 9M-Wachstumsrate verzerrt. Im aussagekräftigeren Vergleich des jeweils dritten Quartals liege die Zuwachsrate bei sehr guten 13% und zeige eine anhaltend hohe Dynamik (Q2/24: +14% yoy). Während der Umsatz innerhalb Deutschlands in Q3 um 12,1% gewachsen sei, sei der Anstieg im Ausland mit +14,7% noch etwas deutlicher ausgefallen. Zu den Auslandserlösen werde künftig auch die schwedische Tochtergesellschaft beitragen, die ihre Geschäftstätigkeit am 02. Juli 2024 aufgenommen habe.
Die Entwicklung des 9M-EBITDA sei mit einem Anstieg von 1,4 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR sehr positiv. In der Q3-Betrachtung sei das EBITDA jedoch mit 804 TEUR leicht unter dem Vorjahreswert von 825 TEUR geblieben. Ursächlich sei zum einen der um 23,9% yoy gestiegene Personalaufwand, der auf einen Anstieg der Mitarbeiterzahl (per 30.09.24: 108 Mitarbeiter ggü. 87 im Vorjahr) zurückzuführen sei. Zum anderen hätten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 41,9% yoy auf 1,1 Mio. EUR deutlich zugelegt. Hierin enthalten seien u.a. Anlaufkosten für die Aktivitäten in Schweden i.H.v. ca. 150 TEUR sowie Ausgaben für die wichtigste europäische Branchenmesse dmexco.
Die Unternehmensführung gehe davon aus, dass sich YOC weiterhin resilient gegenüber der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erweisen werde und erwarte eine anhaltende Verschiebung hin zu digitalen Werbeausgaben. Vor diesem Hintergrund würden weiterhin Erlöse zwischen 36,0 Mio. und 37,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 5,0 Mio. bis 6,0 Mio. EUR erwartet. Der Jahresüberschuss solle zw. 3,5 Mio. bis 4,5 Mio. EUR liegen.
Schmidt gehe ebenfalls davon aus, dass Werbemittel zukünftig noch zielgerichteter eingesetzt würden. Seime Prognosen, die am unteren Ende der Umsatz-Guidance und am oberen Ende der Gewinnerwartung liegen würden, erachte Schmidt als weiterhin gut erreichbar. Hierzu sei jedoch ein starkes Jahresendgeschäfts in Q4 erforderlich, da traditionell mehr als ein Drittel der Erlöse und zwei Drittel des Überschusses in diesem Quartal erzielt wrden.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, bekräftigt seine Kaufempfehlung bei einem unveränderten Kursziel von 24,00 EUR. (Analyse vom 19.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.11.2024/ac/a/nw)
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der YOC AG (ISIN: DE0005932735, WKN: 593273, Ticker-Symbol: YOC) weiterhin zu kaufen.
Die YOC AG habe am 18. November den Neunmonatsbericht vorgelegt, der von deutlichen Verbesserungen auf Umsatz- und Ergebnisseite geprägt sei.
Die Erlöse seien nach 9M von 19,7 Mio. EUR auf 23,5 Mio. EUR (+19,5% yoy) gestiegen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Wachstumsrate im ersten Quartal durch den Umsatzbeitrag der erst zum 21. März 2023 übernommenen Noste Media Oy positiv beeinflusst worden sei und entsprechend auch die 9M-Wachstumsrate verzerrt. Im aussagekräftigeren Vergleich des jeweils dritten Quartals liege die Zuwachsrate bei sehr guten 13% und zeige eine anhaltend hohe Dynamik (Q2/24: +14% yoy). Während der Umsatz innerhalb Deutschlands in Q3 um 12,1% gewachsen sei, sei der Anstieg im Ausland mit +14,7% noch etwas deutlicher ausgefallen. Zu den Auslandserlösen werde künftig auch die schwedische Tochtergesellschaft beitragen, die ihre Geschäftstätigkeit am 02. Juli 2024 aufgenommen habe.
Die Entwicklung des 9M-EBITDA sei mit einem Anstieg von 1,4 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR sehr positiv. In der Q3-Betrachtung sei das EBITDA jedoch mit 804 TEUR leicht unter dem Vorjahreswert von 825 TEUR geblieben. Ursächlich sei zum einen der um 23,9% yoy gestiegene Personalaufwand, der auf einen Anstieg der Mitarbeiterzahl (per 30.09.24: 108 Mitarbeiter ggü. 87 im Vorjahr) zurückzuführen sei. Zum anderen hätten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 41,9% yoy auf 1,1 Mio. EUR deutlich zugelegt. Hierin enthalten seien u.a. Anlaufkosten für die Aktivitäten in Schweden i.H.v. ca. 150 TEUR sowie Ausgaben für die wichtigste europäische Branchenmesse dmexco.
Die Unternehmensführung gehe davon aus, dass sich YOC weiterhin resilient gegenüber der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erweisen werde und erwarte eine anhaltende Verschiebung hin zu digitalen Werbeausgaben. Vor diesem Hintergrund würden weiterhin Erlöse zwischen 36,0 Mio. und 37,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 5,0 Mio. bis 6,0 Mio. EUR erwartet. Der Jahresüberschuss solle zw. 3,5 Mio. bis 4,5 Mio. EUR liegen.
Schmidt gehe ebenfalls davon aus, dass Werbemittel zukünftig noch zielgerichteter eingesetzt würden. Seime Prognosen, die am unteren Ende der Umsatz-Guidance und am oberen Ende der Gewinnerwartung liegen würden, erachte Schmidt als weiterhin gut erreichbar. Hierzu sei jedoch ein starkes Jahresendgeschäfts in Q4 erforderlich, da traditionell mehr als ein Drittel der Erlöse und zwei Drittel des Überschusses in diesem Quartal erzielt wrden.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, bekräftigt seine Kaufempfehlung bei einem unveränderten Kursziel von 24,00 EUR. (Analyse vom 19.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.11.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 19.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.