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YOC Aktie: Q3-Umsatz +17% auf 9,5 Mio. EUR - Gewinnprognose korrigiert!

Hamburg (www.aktiencheck.de) - YOC-Aktienanalyse von der Montega AG:

Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der YOC AG (ISIN: DE0005932735, WKN: 593273, Ticker-Symbol: YOC) weiterhin zu kaufen.

Die YOC AG habe heute auf Basis vorläufiger Q3-Zahlen eine Anpassung der Ergebnisprognose vorgenommen.

Während der Umsatz im dritten Quartal um 17,3% yoy auf 9,5 Mio. EUR gestiegen sei und das anhaltend hohe operative Momentum bestätigt habe, habe das EBITDA mit 0,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 0,8 Mio. EUR gelegen. Dies sei neben dem erwarteten höheren Personalaufwand auch auf einen überraschenden Rückgang der Rohertragsmarge zurückzuführen gewesen. Diese beruhe auf einer temporär zu niedrig angesetzten Preisstruktur im programmatischen Open Market, die zwar zusätzliche Reichweite generiert habe, jedoch im Verhältnis zur Formatqualität unterhalb des üblichen Margenniveaus gelegen habe. Da die entsprechende Anpassung bereits im September erfolgt sei, dürfe sich die Ergebnisqualität bereits im vierten Quartal wieder erholen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung habe YOC die Umsatz-Guidance unverändert bei 39 bis 41 Mio. EUR belassen, was einem Jahreswachstum von rund +12 bis +16% yoy entspreche und die strukturelle Stärke der Plattform unterstreiche. Die EBITDA-Prognose für 2025 sei jedoch auf 4,0 bis 5,0 Mio. EUR (zuvor: 5,5 bis 6,5 Mio. EUR) reduziert worden. Das Konzernperiodenergebnis werde nun im Bereich von 1,0 bis 2,0 Mio. EUR erwartet (zuvor: 3,5 bis 4,5 Mio. EUR).

Trotz der temporären Ergebniskorrektur bleibe YOC nach Einschätzung der Aktienanalysten der Montega AG operativ klar auf Expansionskurs. Das Unternehmen wachse deutlich über Marktniveau, getragen von der erfolgreichen VIS.X®-Plattform und der anhaltenden Internationalisierung. Nach dem bereits starken Q2 (9,8 Mio. EUR Umsatz, +16,2% yoy) unterstreiche die erneut verbesserte Umsatzdynamik die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells, das auch in einem herausfordernden Werbemarkt zweistellige Wachstumsraten ermögliche.

Um die Mitte der Jahresziele zu erreichen, müssten im vierten Quartal etwa 13 Mio. EUR Umsatz - entsprechend knapp 14% mehr als in Q4/24 - und ein EBITDA von 3,3 Mio. EUR (gegenüber 2,5 Mio. EUR in Q4/24) erzielt werden. Das Umsatzziel sei nach Ansicht der Analysten vor dem traditionell starken Schlussquartal und im Hinblick auf die Zuwachsraten in Q2 und Q3 gut erreichbar. Beim EBITDA würden die Analysten einen Wert von 4,1 Mio. EUR, also am unteren Ende der genannten Bandbreite erwarten. Dies impliziere ein EBITDA von 2,9 Mio. EUR in Q4, entsprechend einer EBITDA-Marge von 21,9% (22,1% in Q4/24). Damit stehe einem prognostizierten Umsatzwachstum 2025 von über 13% yoy ein ungewöhnlicher EBITDA-Rückgang von rund 20% gegenüber.

Fazit: YOC bestätige mit erneut zweistelligem Umsatzwachstum die strukturelle Stärke seines Geschäftsmodells, während das durch Einmaleffekte belastete EBITDA nach H1 nun auch in Q3 hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei und eine deutliche Korrektur der Gewinnprognose für 2025 erforderlich gemacht habe.

Unter der Annahme, dass weitere Sonderbelastungen ausblieben, solle sich die Rohertragsmarge ab Q4 wieder auf das gewohnte Niveau erholen, sodass die Aktienanalysten der Montega AG ihre Prognosen für 2026 ff. bestätigen würden. Der Investmentcase, eine Kombination aus starkem Umsatzwachstum und wieder verbesserter Profitabilität, sei nach Einschätzung der Analysten weiterhin intakt, weshalb das aktuell gedrückte Kursniveau eine attraktive Einstiegsgelegenheit biete.

Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, bestätigt sein "kaufen"-Votum mit einem Kursziel von 24,00 EUR für die YOC-Aktie. (Analyse vom 23.10.2025)

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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (23.10.2025/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 23.10.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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