Wien (www.aktiencheck.de) - Wienerberger-Aktienanalyse der Raiffeisen Bank International AG:
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Wienerberger habe heute ein schwächer als erwartetes Trading Update für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Aufgrund der schwierigen Marktbedingungen sehe sich das Management gezwungen, den Gewinnausblick für 2026 nach unten zu revidieren. Entsprechend reagiere auch die Aktie.
Der Konzernumsatz im Q2 sei dank Akquisitionen und organischem Wachstum zwar um 13% auf EUR 1,41 Mrd. gestiegen, habe die Erwartungen von EUR 1,42 Mrd. jedoch knapp verfehlt. Hauptbelastungsfaktor sei die anhaltend schwache Nachfrage im Wohnungsneubau geblieben, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien. Das Unternehmen gebe an, dass die schwachen Neubaumärkte das EBITDA im zweiten Quartal um rund EUR 30 Mio. belastet hätten. Die zuletzt abgeschlossene Italcer-Übernahme sowie die NEWS Group hätten hingegen bereits positiv (und weniger zyklisch) zum Ergebnis beigetragen.
Auf operativer Ebene habe sich das Bild weiterhin zweigeteilt gezeigt. Das operative EBITDA sei auf EUR 230 Mio. zurückgegangen (Q2 2025: EUR 253 Mio.). Die Konsenserwartungen von EUR 248,5 Mio. seien damit klar nicht erreicht worden. Während die Infrastruktur- und Renovierungsmärkte von stabiler Nachfrage und öffentlichen Investitionsprogrammen profitiert hätten, sei die erwartete Erholung im Wohnungsbau ausgeblieben.
Ausblick: Im Gegensatz zum Q1-Update habe das Management seinen Jahresausblick nun reduzieren müssen. Die anhaltend schwachen Wohnungsbaumärkte dürften das EBITDA im Jahr 2026 um rund EUR 100 Mio. gegenüber den ursprünglichen Planannahmen belasten, sodass Wienerberger nun ein operatives EBITDA von rund EUR 700 Mio. für das Jahr 2026 erwarte. Bislang sei ein Ergebnis von rund EUR 810 Mio. inklusive Italcer erwartet worden. Damit liege man unter dem bisherigen Konsens von knapp EUR 773 Mio. Das Unternehmen setze verstärkt auf Maßnahmen aus dem "Fit for Growth"-Programm, Preiserhöhungen sowie Kostendisziplin, um den Gegenwind teilweise auszugleichen. Gleichzeitig betone das Management die Fortschritte bei der strategischen Transformation in Richtung Infrastruktur- und Renovierungsmärkte, die inzwischen mehr als 60% des Konzernumsatzes ausmachen würden.
Die finalen Halbjahresergebnisse 2026 würden am Mittwoch, den 12. August 2026 veröffentlicht.
Im aktuellen Handel liege die Aktie rund 6,5% im Minus.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete KAUF, so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 21.07.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (21.07.2026/ac/a/a)
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Wienerberger habe heute ein schwächer als erwartetes Trading Update für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Aufgrund der schwierigen Marktbedingungen sehe sich das Management gezwungen, den Gewinnausblick für 2026 nach unten zu revidieren. Entsprechend reagiere auch die Aktie.
Der Konzernumsatz im Q2 sei dank Akquisitionen und organischem Wachstum zwar um 13% auf EUR 1,41 Mrd. gestiegen, habe die Erwartungen von EUR 1,42 Mrd. jedoch knapp verfehlt. Hauptbelastungsfaktor sei die anhaltend schwache Nachfrage im Wohnungsneubau geblieben, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien. Das Unternehmen gebe an, dass die schwachen Neubaumärkte das EBITDA im zweiten Quartal um rund EUR 30 Mio. belastet hätten. Die zuletzt abgeschlossene Italcer-Übernahme sowie die NEWS Group hätten hingegen bereits positiv (und weniger zyklisch) zum Ergebnis beigetragen.
Auf operativer Ebene habe sich das Bild weiterhin zweigeteilt gezeigt. Das operative EBITDA sei auf EUR 230 Mio. zurückgegangen (Q2 2025: EUR 253 Mio.). Die Konsenserwartungen von EUR 248,5 Mio. seien damit klar nicht erreicht worden. Während die Infrastruktur- und Renovierungsmärkte von stabiler Nachfrage und öffentlichen Investitionsprogrammen profitiert hätten, sei die erwartete Erholung im Wohnungsbau ausgeblieben.
Ausblick: Im Gegensatz zum Q1-Update habe das Management seinen Jahresausblick nun reduzieren müssen. Die anhaltend schwachen Wohnungsbaumärkte dürften das EBITDA im Jahr 2026 um rund EUR 100 Mio. gegenüber den ursprünglichen Planannahmen belasten, sodass Wienerberger nun ein operatives EBITDA von rund EUR 700 Mio. für das Jahr 2026 erwarte. Bislang sei ein Ergebnis von rund EUR 810 Mio. inklusive Italcer erwartet worden. Damit liege man unter dem bisherigen Konsens von knapp EUR 773 Mio. Das Unternehmen setze verstärkt auf Maßnahmen aus dem "Fit for Growth"-Programm, Preiserhöhungen sowie Kostendisziplin, um den Gegenwind teilweise auszugleichen. Gleichzeitig betone das Management die Fortschritte bei der strategischen Transformation in Richtung Infrastruktur- und Renovierungsmärkte, die inzwischen mehr als 60% des Konzernumsatzes ausmachen würden.
Die finalen Halbjahresergebnisse 2026 würden am Mittwoch, den 12. August 2026 veröffentlicht.
Im aktuellen Handel liege die Aktie rund 6,5% im Minus.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete KAUF, so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 21.07.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (21.07.2026/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 21.07.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.