Wien (www.aktiencheck.de) - Wienerberger-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Wienerberger habe dank eines wieder erstarkten Geschäfts in Westeuropa ein kräftiges Umsatzwachstum im Q4 verzeichnet, der Gewinn sei jedoch leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein insgesamt solides Ergebnis, beim Ausblick gebe man sich allerdings weniger optimistisch als erwartet.
Im vierten Quartal habe Wienerberger den Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19% auf EUR 1,12 Mrd. steigern können und habe damit die Konsensschätzung von EUR 1,11 Mrd. übertroffen. Mit einem Plus von 33% habe vor allem das zuletzt schwächelnde Geschäft in Westeuropa herausgestochen, wo Renovierung und Infrastruktur wichtige Stabilitätsfaktoren gewesen seien und auch Synergien aus der Akquisition der Terreal Gruppe zum Umsatzwachstum beigetragen hätten.
Auch das operative EBITDA habe im dritten Quartal um 9% auf EUR 158,1 Mio. gesteigert werden können, im Vorfeld sei jedoch mit mindestens EUR 161 Mio. gerechnet worden. Insbesondere das Nordamerikageschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, das Fassadengeschäft habe weiterhin unter Volumendruck durch hohe Hypothekenzinsen gestanden, zudem hätten extreme Witterungsbedingungen die Nachfrage beeinträchtigt.
Insgesamt seien jedoch die internen Restrukturierungsmaßnahmen intensiviert, umfangreiche Kapazitätsanpassungen vorgenommen und Einsparungen bei den Fixkosten erzielt worden. Diese Maßnahmen hätten EUR 100 Mio. zum Ergebnis beigetragen und hätten eine solide operative EBITDA-Marge auf Konzernebene von rund 16,8% gesichert. Die vorgeschlagene Dividende werde leicht auf EUR 0,95 pro Aktie erhöht.
Ausblick: Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025 sehe ein operatives EBITDA von rund EUR 800 Mio. vor (2024: EUR 760 Mio.), was einer Marge von 17,5% entsprechen würde. In Europa würden die Endmärkte ermutigende Entwicklungen zeigen, und erste Anzeichen einer Erholung im Wohnungsneubau seien zu erkennen. In Nordamerika sehe sich das Unternehmen als Profiteur eines sich verbessernden makroökonomischen Umfelds im Jahr 2025. Der Analystenkonsens erwarte jedoch ein operatives EBITDA von mindestens EUR 862 Mio. (Marge: 18,5%).
Vorbörslich liege die Aktie von Wienerberger mehr als 2% im Plus.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete "Kauf", so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 26.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (26.02.2025/ac/a/a)
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Wienerberger habe dank eines wieder erstarkten Geschäfts in Westeuropa ein kräftiges Umsatzwachstum im Q4 verzeichnet, der Gewinn sei jedoch leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein insgesamt solides Ergebnis, beim Ausblick gebe man sich allerdings weniger optimistisch als erwartet.
Im vierten Quartal habe Wienerberger den Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19% auf EUR 1,12 Mrd. steigern können und habe damit die Konsensschätzung von EUR 1,11 Mrd. übertroffen. Mit einem Plus von 33% habe vor allem das zuletzt schwächelnde Geschäft in Westeuropa herausgestochen, wo Renovierung und Infrastruktur wichtige Stabilitätsfaktoren gewesen seien und auch Synergien aus der Akquisition der Terreal Gruppe zum Umsatzwachstum beigetragen hätten.
Auch das operative EBITDA habe im dritten Quartal um 9% auf EUR 158,1 Mio. gesteigert werden können, im Vorfeld sei jedoch mit mindestens EUR 161 Mio. gerechnet worden. Insbesondere das Nordamerikageschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, das Fassadengeschäft habe weiterhin unter Volumendruck durch hohe Hypothekenzinsen gestanden, zudem hätten extreme Witterungsbedingungen die Nachfrage beeinträchtigt.
Insgesamt seien jedoch die internen Restrukturierungsmaßnahmen intensiviert, umfangreiche Kapazitätsanpassungen vorgenommen und Einsparungen bei den Fixkosten erzielt worden. Diese Maßnahmen hätten EUR 100 Mio. zum Ergebnis beigetragen und hätten eine solide operative EBITDA-Marge auf Konzernebene von rund 16,8% gesichert. Die vorgeschlagene Dividende werde leicht auf EUR 0,95 pro Aktie erhöht.
Ausblick: Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025 sehe ein operatives EBITDA von rund EUR 800 Mio. vor (2024: EUR 760 Mio.), was einer Marge von 17,5% entsprechen würde. In Europa würden die Endmärkte ermutigende Entwicklungen zeigen, und erste Anzeichen einer Erholung im Wohnungsneubau seien zu erkennen. In Nordamerika sehe sich das Unternehmen als Profiteur eines sich verbessernden makroökonomischen Umfelds im Jahr 2025. Der Analystenkonsens erwarte jedoch ein operatives EBITDA von mindestens EUR 862 Mio. (Marge: 18,5%).
Vorbörslich liege die Aktie von Wienerberger mehr als 2% im Plus.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete "Kauf", so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 26.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (26.02.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 26.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.