Wien (www.aktiencheck.de) - Wienerberger-Aktienanalyse der Raiffeisen Bank International AG:
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Die leichte Umsatzsteigerung sei aufgrund eines vorteilhaften Produktmixes zustande gekommen, beim EBITDA hätten operative Effizienzsteigerungen gewirkt. 2025 sei somit stabil verlaufen, der Ausblick werde Ende Februar vorgestellt.
Nachdem Wienerberger im Trading Update Mitte Januar bereits erste Einblicke in den Umsatz und den Gewinn für das Geschäftsjahr 2025 gewährt habe, liefere der Baustoffkonzern heute die Kurzversion des Jahresberichts nach. Der Ausblick für 2026 werde am Capital Markets Day am 24. Februar präsentiert.
Im Geschäftsjahr 2025 habe Wienerberger Umsatzerlöse von EUR 4,57 Mrd. erzielt und habe damit um 1% über dem Vorjahreswert von EUR 4,51 Mrd. gelegen. Diese positive Entwicklung sei durch einen vorteilhaften Geschäftsmix mit starken Beiträgen aus den Bereichen Dach und Infrastruktur getragen worden. Die Erwartungen in Höhe von rund EUR 4,60 Mrd. seien jedoch nicht erfüllt worden. Die Bereiche Dach- und Rohrsysteme hätten sich stabil entwickelt. Dies sei auf die strategische Positionierung von Wienerberger sowie die konsequente Ausrichtung des Portfolios auf höherwertige und resilientere Segmente zurückzuführen. Insgesamt seien 34% der Umsatzerlöse auf innovative Produkte entfallen (2024: 33%). Angesichts dieses Portfoliomixes hätten sich die Umsätze aus dem Renovierungsgeschäft auf 38% (2024: 35%), aus dem Infrastrukturbereich auf 19% (2024: 20%) und aus dem Wohnneubau auf 43% (2024: 45%) belaufen. In Bezug auf Umsatz und Marge sei das Nordamerika-Geschäft erneut rückläufig gewesen.
Das operative Ergebnis (EBITDA) sei zwar minimal von EUR 760 Mio. im Vorjahr auf EUR 754 Mio. zurückgegangen, habe aber den Konsens von rund EUR 737 Mio. übertroffen. Der leichte Margenrückgang sei auf die anhaltende Kosteninflation, insbesondere bei den Personal-, Energie- und Logistikkosten, zurückzuführen gewesen. Diese Effekte hätten jedoch durch operative Effizienzsteigerungen und eine konsequente Kostendisziplin teilweise kompensiert werden können. Die Nettoverschuldung habe sich auf EUR 1,64 Mrd. (2024: EUR 1,75 Mrd.) verringert. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf den starken Free Cashflow zurückzuführen gewesen; der Wegfall einer größeren M&A-Transaktion habe hier dämpfend gewirkt.
Vorbörslich verzeichne die Aktie von Wienerberger keine allzu nennenswerten Bewegungen.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete KAUF, so Gregor Koppensteiner, Analyst der RBI. (Analyse vom 18.02.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (18.02.2026/ac/a/a)
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Die leichte Umsatzsteigerung sei aufgrund eines vorteilhaften Produktmixes zustande gekommen, beim EBITDA hätten operative Effizienzsteigerungen gewirkt. 2025 sei somit stabil verlaufen, der Ausblick werde Ende Februar vorgestellt.
Nachdem Wienerberger im Trading Update Mitte Januar bereits erste Einblicke in den Umsatz und den Gewinn für das Geschäftsjahr 2025 gewährt habe, liefere der Baustoffkonzern heute die Kurzversion des Jahresberichts nach. Der Ausblick für 2026 werde am Capital Markets Day am 24. Februar präsentiert.
Im Geschäftsjahr 2025 habe Wienerberger Umsatzerlöse von EUR 4,57 Mrd. erzielt und habe damit um 1% über dem Vorjahreswert von EUR 4,51 Mrd. gelegen. Diese positive Entwicklung sei durch einen vorteilhaften Geschäftsmix mit starken Beiträgen aus den Bereichen Dach und Infrastruktur getragen worden. Die Erwartungen in Höhe von rund EUR 4,60 Mrd. seien jedoch nicht erfüllt worden. Die Bereiche Dach- und Rohrsysteme hätten sich stabil entwickelt. Dies sei auf die strategische Positionierung von Wienerberger sowie die konsequente Ausrichtung des Portfolios auf höherwertige und resilientere Segmente zurückzuführen. Insgesamt seien 34% der Umsatzerlöse auf innovative Produkte entfallen (2024: 33%). Angesichts dieses Portfoliomixes hätten sich die Umsätze aus dem Renovierungsgeschäft auf 38% (2024: 35%), aus dem Infrastrukturbereich auf 19% (2024: 20%) und aus dem Wohnneubau auf 43% (2024: 45%) belaufen. In Bezug auf Umsatz und Marge sei das Nordamerika-Geschäft erneut rückläufig gewesen.
Das operative Ergebnis (EBITDA) sei zwar minimal von EUR 760 Mio. im Vorjahr auf EUR 754 Mio. zurückgegangen, habe aber den Konsens von rund EUR 737 Mio. übertroffen. Der leichte Margenrückgang sei auf die anhaltende Kosteninflation, insbesondere bei den Personal-, Energie- und Logistikkosten, zurückzuführen gewesen. Diese Effekte hätten jedoch durch operative Effizienzsteigerungen und eine konsequente Kostendisziplin teilweise kompensiert werden können. Die Nettoverschuldung habe sich auf EUR 1,64 Mrd. (2024: EUR 1,75 Mrd.) verringert. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf den starken Free Cashflow zurückzuführen gewesen; der Wegfall einer größeren M&A-Transaktion habe hier dämpfend gewirkt.
Vorbörslich verzeichne die Aktie von Wienerberger keine allzu nennenswerten Bewegungen.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete KAUF, so Gregor Koppensteiner, Analyst der RBI. (Analyse vom 18.02.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (18.02.2026/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 18.02.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.