Aktien des Tages

Vossloh Aktie: Margendruck im laufenden Jahr

Krefeld (www.aktiencheck.de) - Vossloh-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Aktienexperten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Verkehrstechnik-Konzerns Vossloh AG (ISIN: DE0007667107, WKN: 766710, Ticker-Symbol: VOS, Nasdaq OTC-Symbol: VOSSF) unter die Lupe.

Trotz eines auch akquisitionsbedingt starken Umsatzanstiegs sei das erste Halbjahr 2026 bei Vossloh nicht wie gewünscht gelaufen. Zwar seien die Erlöse um fast 22% auf 710,1 Mio. Euro geklettert, das EBIT sei hingegen auf 32,4 Mio. Euro (HJ 2025: 44,9 Mio. Euro) gesunken. In der Folge seien die Ziele für 2026 gesenkt worden.

Demnach solle der Umsatz im laufenden Jahr nur noch zwischen 1,51 und 1,61 Mrd. Euro (zuvor: 1,56 bis 1,66 Mrd. Euro) liegen. Für das EBIT rechne das Management mit einer Spanne von 100 bis 110 Mio. Euro (zuvor: 118,5 bis 131 Mio. Euro). Gemessen an der Mitte der Spannen sei das beim Umsatz eine Reduktion von gut 3%. Beim EBIT seien es sogar 16%. Als Begründung für die Zielrevisionen seien geringere Abrufe aus Rahmenverträgen wegen der geopolitischen Lage und die Verschiebung von Neubauprojekten ins Jahr 2027 genannt worden. Die Experten würden fürchten, dass außerdem die Integration von Sateba weiterhin auf die Rendite drücke.

Das Szenario der Experten, dass die Aktie noch einmal günstiger zu haben sein werde (16/2026), sei so eingetroffen. Die Experten würden ihre Schätzungen gemäß den neuen Zielsetzungen von Vossloh anpassen, aber noch unverändert auf eine Geschäftsbelebung 2027 setzen. Aktuell würden sich Neuengagements nicht aufdrängen. Die Experten von "Der Anlegerbrief" behalten das grundsätzlich interessante Papier aber im Blick. (Ausgabe 33 vom 12.09.2026)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (14.09.2026/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 14.09.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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