Aktien des Tages

Volkswagen: Widerstand überboten - Chartanalyse

Zürich (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Chartanalyse der UBS:

Die Volkswagen-Vorzugsaktie (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) hat die jüngste Erholung gestern fortgesetzt und ist über das Volumenmaximum gestiegen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Rückblick: Nach einem schwachen April-Verlauf (-6,3%) sei die Volkswagen-Vorzugsaktie zum Mai-Beginn bis auf 113,90 EUR zurückgefallen, womit die 200-Tage-Linie auf den Prüfstand gestellt worden sei. Dort hätten die Notierungen nach oben abgefedert und zu einer Erholung angesetzt, wobei sich die Kurse bereits zum Wochenauftakt (+1,5%) wieder über den GD100 und die untere Trendkanalbegrenzung hätten schieben können. Mit dem gestrigen Aufwärtstag sei den Papieren der Sprung über eine weitere charttechnische Hürde gelungen.

Ausblick: Die Volkswagen-Vorzugsaktie habe am Dienstag um 2,6% an Wert zugelegt und sei per Tagesschluss (121,85 EUR) sowohl über den GD50 als auch über das Volumenmaximum ausgebrochen.

Das Long-Szenario: Oberhalb des Levels mit dem meisten Handelsvolumen seit März 2020 im Bereich von 120,00/120,50 EUR hätten die Notierungen zunächst Platz bis 123,30 EUR, wo die Kurslücke vom 16. April vollständig geschlossen wäre. Darüber könnte es zu einem Anstieg bis zum Juli-Top aus dem Vorjahr bei 126,24 EUR kommen, ehe das März- und das April-Top bei 128,18 EUR bzw. 128,60 EUR einen Doppelwiderstand bilden würden. Gelinge dort der Break, wäre ein Hochlauf in Richtung des 2023er Juni-Hochs bei 133,42 EUR möglich.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite hätten sich das Volumenmaximum und die 50-Tage-Linie (aktuell bei 119,72 EUR) nun bei den Unterstützungen einsortiert. Direkt darunter müsste auf die Oktober-Aufwärtstrendgerade und den GD100 (117,85 EUR) geachtet werden. Würden die Kurse diesen Halt verlieren, wäre eine erneute Korrektur bis zur 200-Tage-Linie (113,70 EUR) möglich, wobei es darunter auch zu einem Test des 2022er Tiefs bei 112,84 EUR, des März-Tiefs bei 112,28 EUR oder der 2022er Abwärtstrendgerade kommen könnte. (Analyse vom 15.05.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze VW-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
122,00 EUR -0,16% (15.05.2024, 08:53)

XETRA-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
121,85 EUR +2,61% (14.05.2024, 17:43)

ISIN VW-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN VW-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Die Volkswagen Group (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland. Sie ist global tätig und verfügt über 114 Produktionsstätten in 19 europäischen Ländern und zehn Ländern in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Der Konzern beschäftigt rund 684.000 Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Gruppe werden in über 150 Ländern verkauft.

Mit einem konkurrenzlosen Portfolio starker globaler Marken, führenden Technologien im industriellen Maßstab, innovativen Ideen zur Erschließung künftiger Profit Pools und einem unternehmerisch denkenden Führungsteam setzt sich der Volkswagen Konzern dafür ein, die Zukunft der Mobilität durch Investitionen in elektrische und autonom fahrende Fahrzeuge, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu gestalten.

Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen. (15.05.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 15.05.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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