Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Diertl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Obwohl Volkswagen am Mittwoch solide Quartalszahlen vorgelegt habe, hätten die Anteilsscheine im Tagesverlauf nach unten gedreht und den Handel mit einem Minus von fast sechs Prozent beendet. Einem Strategiewechsel habe CEO Blume eine klare Abfuhr erteilt, stattdessen sei man bereit, im wichtigsten Automarkt der Welt Marktanteile aufzugeben.
"Wir stehen zu unserer Strategie und sehen in der Elektromobilität ganz klar die Zukunft", habe Vorstandschef Oliver Blume gesagt. "Ich halte nichts davon, bei etwas Gegenwind sofort alles infrage zu stellen."
Angesichts der Kaufzurückhaltung vor allem in Deutschland werde 2024 für den Konzern aber ein "anspruchsvolles Jahr", habe Blume eingeräumt. Dennoch habe er sich zuversichtlich gezeigt, dass die Nachfrage in den nächsten Monaten wieder anziehen werde und Volkswagen im Gesamtjahr zumindest leicht zulegen könne. Laut Ausblick im Geschäftsbericht sollten die Auslieferungen gegenüber 2023 um drei Prozent steigen.
Vor allem in China - dem wichtigsten Automarkt - habe VW derzeit Probleme. Im neuen Jahr gehe der Konzern von einem weiteren Gewinnrückgang in der Volksrepublik aus. Die anteiligen operativen Gewinne der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen dürften dann von zuletzt 2,6 Milliarden Euro auf 1,5 bis 2 Milliarden Euro sinken.
In diesem und dem kommenden Jahr stelle sich der Konzern nach Worten des Finanzchefs Arno Antlitz wegen des herausfordernden Umfelds auf weitere Marktanteilsverluste in China ein, bis er 2026 mit neuen Elektroautomodellen dann wieder durchstarten wolle. Die Hoffnungsträger würden unter anderem aus einer Kooperation mit dem jungen chinesischen Autobauer XPeng (ISIN US98422D1054/ WKN A2QBX7) stammen.
VW dürfte einen langen steinigen Weg vor sich haben, bevor man in China wieder Marktanteile hinzugewinnen könne. Die Konkurrenz habe in den vergangenen Jahren nicht geschlafen, VW sei sich seiner Spitzenposition zu sicher gewesen. Der Markt quittiere das mit einem ordentlichen Abschlag auf den Aktienkurs. Investierte Anleger würden dabeibleiben und den Stopp bei 105 Euro beachten.
Ein Neueinstieg drängt sich derzeit nicht auf, so Michael Diertl von "Der Aktionär" zur Volkswagen-Vorzugsaktie. (Analyse vom 13.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VW-Vorzugsaktie:
Tradegate-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
114,76 EUR -5,19% (13.03.2024, 20:51)
XETRA-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
113,76 EUR -5,89% (13.03.2024, 17:36)
ISIN VW-Vorzugsaktie:
DE0007664039
WKN VW-Vorzugsaktie:
766403
Ticker-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VOW3
NASDAQ OTC-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VLKPF
Kurzprofil Volkswagen AG:
Die Volkswagen Group (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland. Sie ist global tätig und verfügt über 114 Produktionsstätten in 19 europäischen Ländern und zehn Ländern in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Der Konzern beschäftigt rund 684.000 Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Gruppe werden in über 150 Ländern verkauft.
Mit einem konkurrenzlosen Portfolio starker globaler Marken, führenden Technologien im industriellen Maßstab, innovativen Ideen zur Erschließung künftiger Profit Pools und einem unternehmerisch denkenden Führungsteam setzt sich der Volkswagen Konzern dafür ein, die Zukunft der Mobilität durch Investitionen in elektrische und autonom fahrende Fahrzeuge, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu gestalten.
Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen. (13.03.2024/ac/a/d)
Michael Diertl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Obwohl Volkswagen am Mittwoch solide Quartalszahlen vorgelegt habe, hätten die Anteilsscheine im Tagesverlauf nach unten gedreht und den Handel mit einem Minus von fast sechs Prozent beendet. Einem Strategiewechsel habe CEO Blume eine klare Abfuhr erteilt, stattdessen sei man bereit, im wichtigsten Automarkt der Welt Marktanteile aufzugeben.
"Wir stehen zu unserer Strategie und sehen in der Elektromobilität ganz klar die Zukunft", habe Vorstandschef Oliver Blume gesagt. "Ich halte nichts davon, bei etwas Gegenwind sofort alles infrage zu stellen."
Angesichts der Kaufzurückhaltung vor allem in Deutschland werde 2024 für den Konzern aber ein "anspruchsvolles Jahr", habe Blume eingeräumt. Dennoch habe er sich zuversichtlich gezeigt, dass die Nachfrage in den nächsten Monaten wieder anziehen werde und Volkswagen im Gesamtjahr zumindest leicht zulegen könne. Laut Ausblick im Geschäftsbericht sollten die Auslieferungen gegenüber 2023 um drei Prozent steigen.
Vor allem in China - dem wichtigsten Automarkt - habe VW derzeit Probleme. Im neuen Jahr gehe der Konzern von einem weiteren Gewinnrückgang in der Volksrepublik aus. Die anteiligen operativen Gewinne der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen dürften dann von zuletzt 2,6 Milliarden Euro auf 1,5 bis 2 Milliarden Euro sinken.
In diesem und dem kommenden Jahr stelle sich der Konzern nach Worten des Finanzchefs Arno Antlitz wegen des herausfordernden Umfelds auf weitere Marktanteilsverluste in China ein, bis er 2026 mit neuen Elektroautomodellen dann wieder durchstarten wolle. Die Hoffnungsträger würden unter anderem aus einer Kooperation mit dem jungen chinesischen Autobauer XPeng (ISIN US98422D1054/ WKN A2QBX7) stammen.
VW dürfte einen langen steinigen Weg vor sich haben, bevor man in China wieder Marktanteile hinzugewinnen könne. Die Konkurrenz habe in den vergangenen Jahren nicht geschlafen, VW sei sich seiner Spitzenposition zu sicher gewesen. Der Markt quittiere das mit einem ordentlichen Abschlag auf den Aktienkurs. Investierte Anleger würden dabeibleiben und den Stopp bei 105 Euro beachten.
Ein Neueinstieg drängt sich derzeit nicht auf, so Michael Diertl von "Der Aktionär" zur Volkswagen-Vorzugsaktie. (Analyse vom 13.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VW-Vorzugsaktie:
Tradegate-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
114,76 EUR -5,19% (13.03.2024, 20:51)
XETRA-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
113,76 EUR -5,89% (13.03.2024, 17:36)
ISIN VW-Vorzugsaktie:
DE0007664039
WKN VW-Vorzugsaktie:
766403
Ticker-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VOW3
NASDAQ OTC-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VLKPF
Kurzprofil Volkswagen AG:
Die Volkswagen Group (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland. Sie ist global tätig und verfügt über 114 Produktionsstätten in 19 europäischen Ländern und zehn Ländern in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Der Konzern beschäftigt rund 684.000 Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Gruppe werden in über 150 Ländern verkauft.
Mit einem konkurrenzlosen Portfolio starker globaler Marken, führenden Technologien im industriellen Maßstab, innovativen Ideen zur Erschließung künftiger Profit Pools und einem unternehmerisch denkenden Führungsteam setzt sich der Volkswagen Konzern dafür ein, die Zukunft der Mobilität durch Investitionen in elektrische und autonom fahrende Fahrzeuge, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu gestalten.
Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen. (13.03.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 13.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.