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Volkswagen: Einbruch der Auslieferungszahlen in China im Februar um 74% - Rating gesenkt! Aktienanalyse




13.03.20 14:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Frank Schwope von der Nord LB:

Frank Schwope, Analyst der Nord LB, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) von "kaufen" auf "halten" herab.

Der Autokonzern habe heute Auslieferungszahlen für den Februar bzw. die ersten beiden Monate des Jahres 2020 präsentiert. Demzufolge seien die weltweiten Auslieferungen im Februar 2020 um 24,6% auf 546.300 Einheiten zurückgegangen. In China habe das Minus sogar bei 74,0% gelegen, so dass dort nur noch 60.900 Autos verkauft worden seien. Während Westeuropa einen Rückgang um 3,5% auf 263.800 Einheiten verzeichnet habe, seien die Verkaufszahlen in Nordamerika um 8,4% auf 70.700 Einheiten gestiegen. Bedingt durch China habe die Marke Volkswagen Pkw mit einem Rückgang von 32,1% auf 270.100 Autos unter den Konzernmarken den stärksten Rückgang verzeichnet. Die Audi-Auslieferungen seien um 22,5% auf 92.900 Einheiten zurückgegangen. Während Skoda um 19,1% auf 73.500 Auslieferungen geschrumpft sei, habe SEAT sogar noch ein Plus von 1,0% auf 44.900 Autos erzielen können.

In den ersten beiden Monaten 2020 seien die Auslieferungszahlen des Autobauers um 13,9% auf 1,383 Mrd. Einheiten gesunken. Auch in diesem Zeitraum sei der stärkste Rückgang mit -35,0% auf 404.300 Fahrzeuge in China angefallen.

Der Einbruch der Auslieferungszahlen in China im Februar um fast drei Viertel im Vergleich zum Vorjahr sei krass und ohnegleichen, aber natürlich auf die Coronavirus-Krise zurückzuführen. Was sich im Februar im Reich der Mitte gezeigt habe, könnte sich in den Monaten März und April auf andere wichtige Ländermärkte ausweiten, in denen das soziale Leben über Wochen stillstehen könnte.

Marktbedingt senkt Frank Schwope, Analyst der Nord LB, das Kursziel für die Volkswagen-Vorzugsaktie von EUR 175,00 auf EUR 120,00 (Anlagehorizont 1 Jahr) und stuft den Titel von "kaufen" auf "halten" herunter. Die Hoffnung sterbe zuletzt. Letztlich gelte die Hoffnung, dass der Höhepunkt der weltweiten Krise spätestens im Sommer erreicht sei und in der 2. Jahreshälfte Aufholeffekte möglich seien. (Analyse vom 13.03.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Offenlegung möglicher Interessenkonflikte bei der NORD/LB nach § 85 Abs. 1 WpHG i.V.m. Art. 20 der MAR sowie Artikel 5 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 bei der "Volkswagen AG": Keine vorhanden.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
119,80 EUR +6,72% (13.03.2020, 12:55)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
120,60 EUR +9,64% (13.03.2020, 13:10)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern. (13.03.2020/ac/a/d)








 
 
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