Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.
Nach ersten Warnstreiks von über 100.000 VW-Mitarbeitern sei die Belegschaft am Mittwoch in Wolfsburg zu einer hitzigen Betriebsversammlung zusammengekommen. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und VW-Vorstands-Chef Oliver Blume seien anwesend. Derweil werde gefordert, die Dividenden auszusetzen - keine guten Aussichten für die Volkswagen-Aktie.
Am Mittwoch seien Mitarbeiter, Betriebsrat und Vorstand von Volkswagen in Wolfsburg zu einer Betriebsversammlung zusammengekommen. Auf der nicht öffentlichen Versammlung sei Konzernchef Oliver Blume mit Transparenten und lautstarkem Protest gegen die Sparpläne empfangen worden. Der VW-CEO wolle einen Unternehmensbericht vorstellen.
Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die zu der Versammlung eingeladen habe, fordere die Konzernführung zu raschen Zugeständnissen auf. "Es ist am Vorstand, wie es hier weitergeht vor Weihnachten." Cavallo warnte vor einem Image-Schaden, der Volkswagen durch den harten Kurs des Managements und den ständigen Verweis auf Negativ-Szenarien drohe. "Der Vorstand beschädigt mit seinem Auftreten unsere Marke", habe sie gesagt. "Ich mache mir ernsthaft Sorgen um die Darstellung unseres Unternehmens durch den Vorstand in der Presse."
Europas größter Autobauer fordere wegen der schwierigen Lage des Konzerns eine Lohnkürzung um 10%. Zudem stünden Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen Tausender Mitarbeiter im Raum.
Am Vortag habe der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner einen Dividendenverzicht der VW-Aktionäre gefordert. Das Land und auch alle anderen Aktionäre sollten "ein, zwei, drei Jahre auf die Dividende verzichten", habe Lechner gesagt. Er stützte die Einschätzung von Ministerpräsident Stephan Weil, dass die Dividende für Niedersachsen nicht oberste Priorität habe. Die Aussetzung der Dividende würde nicht nur Millionen Kleinaktionäre treffen, sondern auch das Land.
Die im DAX enthaltene Vorzugsaktie von Volkswagen gehöre dennoch am Mittwochmittag zu den größten Tagesgewinnern im DAX. Der VW-Kurs steige im Xetra-Handel um 2% auf 81,94 Euro. Am vergangenen Freitag habe der Wert bei knapp unter 79 Euro ein Mehrjahrestief markiert.
Die Auseinandersetzung zwischen VW-Management, Betriebsrat und Mitarbeitern werde wohl nicht in wenigen Tagen oder Wochen beendet werden. Der Konflikt könnte Monate dauern und dürfte auch das Geschäft von Volkswagen belasten. Die Sparbemühungen müssten womöglich noch verstärkt werden. All das seien keine guten Aussichten für den Aktienkurs von VW. Der Abwärtstrend seit Anfang April sei intakt, eine entsprechende Linie verlaufe oberhalb von 85 Euro. Doch erst wenn auch der GD50 (aktuell bei knapp 88 Euro) überwunden werde, sähe es für die unterkühlte VW-Aktie charttechnisch wieder besser aus. Erst dann sollten längerfristig orientierte Anleger wieder Käufe ins Auge fassen, so Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 04.12.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (04.12.2024/ac/a/d)
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.
Nach ersten Warnstreiks von über 100.000 VW-Mitarbeitern sei die Belegschaft am Mittwoch in Wolfsburg zu einer hitzigen Betriebsversammlung zusammengekommen. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und VW-Vorstands-Chef Oliver Blume seien anwesend. Derweil werde gefordert, die Dividenden auszusetzen - keine guten Aussichten für die Volkswagen-Aktie.
Am Mittwoch seien Mitarbeiter, Betriebsrat und Vorstand von Volkswagen in Wolfsburg zu einer Betriebsversammlung zusammengekommen. Auf der nicht öffentlichen Versammlung sei Konzernchef Oliver Blume mit Transparenten und lautstarkem Protest gegen die Sparpläne empfangen worden. Der VW-CEO wolle einen Unternehmensbericht vorstellen.
Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die zu der Versammlung eingeladen habe, fordere die Konzernführung zu raschen Zugeständnissen auf. "Es ist am Vorstand, wie es hier weitergeht vor Weihnachten." Cavallo warnte vor einem Image-Schaden, der Volkswagen durch den harten Kurs des Managements und den ständigen Verweis auf Negativ-Szenarien drohe. "Der Vorstand beschädigt mit seinem Auftreten unsere Marke", habe sie gesagt. "Ich mache mir ernsthaft Sorgen um die Darstellung unseres Unternehmens durch den Vorstand in der Presse."
Europas größter Autobauer fordere wegen der schwierigen Lage des Konzerns eine Lohnkürzung um 10%. Zudem stünden Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen Tausender Mitarbeiter im Raum.
Am Vortag habe der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner einen Dividendenverzicht der VW-Aktionäre gefordert. Das Land und auch alle anderen Aktionäre sollten "ein, zwei, drei Jahre auf die Dividende verzichten", habe Lechner gesagt. Er stützte die Einschätzung von Ministerpräsident Stephan Weil, dass die Dividende für Niedersachsen nicht oberste Priorität habe. Die Aussetzung der Dividende würde nicht nur Millionen Kleinaktionäre treffen, sondern auch das Land.
Die im DAX enthaltene Vorzugsaktie von Volkswagen gehöre dennoch am Mittwochmittag zu den größten Tagesgewinnern im DAX. Der VW-Kurs steige im Xetra-Handel um 2% auf 81,94 Euro. Am vergangenen Freitag habe der Wert bei knapp unter 79 Euro ein Mehrjahrestief markiert.
Die Auseinandersetzung zwischen VW-Management, Betriebsrat und Mitarbeitern werde wohl nicht in wenigen Tagen oder Wochen beendet werden. Der Konflikt könnte Monate dauern und dürfte auch das Geschäft von Volkswagen belasten. Die Sparbemühungen müssten womöglich noch verstärkt werden. All das seien keine guten Aussichten für den Aktienkurs von VW. Der Abwärtstrend seit Anfang April sei intakt, eine entsprechende Linie verlaufe oberhalb von 85 Euro. Doch erst wenn auch der GD50 (aktuell bei knapp 88 Euro) überwunden werde, sähe es für die unterkühlte VW-Aktie charttechnisch wieder besser aus. Erst dann sollten längerfristig orientierte Anleger wieder Käufe ins Auge fassen, so Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 04.12.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (04.12.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 04.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.