Hamburg (www.aktiencheck.de) - Uzin Utz-Aktienanalyse von der Montega AG:
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Uzin Utz SE (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) weiterhin zu kaufen.
Uzin Utz habe jüngst den Geschäftsbericht 2023 vorgelegt. Nachdem Mitte März bereits vorläufige Zahlen zum Konzernumsatz und -EBIT veröffentlicht worden seien, hätten für die Aktienanalysten der Montega AG nun die Earnings Quality und die Guidance für 2024 im Vordergrund gestanden. Beides habe positive Überraschungen geboten, was die Überzeugung der Aktienanalysten der Montega AG vom Investment Case bestärke.
Auf Basis der vorab gemeldeten Eckwerte für den Konzernumsatz (479,3 Mio. EUR; Vj.: 487,1 Mio. EUR) und das EBIT (34,5 Mio. EUR; Vj.: 36,3 Mio. EUR) hätten die Aktienanalysten der Montega AG ihre Erwartungen hinsichtlich des Nettoergebnisses zuletzt leicht erhöht. Der finale Jahresüberschuss habe aufgrund eines etwas besseren Finanzergebnisses mit 22,6 Mio. EUR (Vj.: 25,3 Mio. EUR) noch etwas über der letzten Montega-Prognose gelegen (MONe: 21,7 Mio. EUR).
Auch der angekündigte Dividendenvorschlag in Höhe von 1,60 EUR je Aktie (MONe: 1,50EUR) überrasche die Aktienanalysten der Montega AG positiv und bedeute trotz des leichten Ergebnisrückgangs eine zumindest gleich bleibende Dividende, wobei die Ausschüttungsquote mit knapp 36% nach wie vor moderat ausfalle. Ohnehin mache die Dividendenzahlung (rund 8,1 Mio. EUR) nur einen Bruchteil des starken Cashflows aus.
So habe Uzin Utz nach einem in 2022 äußerst schwachen FCF (-33,7 Mio. EUR) nun einen hohen freien Barmittelzufluss von 28,5 Mio. EUR erzielt (MONe: 8,2 Mio. EUR). Hintergrund dessen sei, dass dem Unternehmen eine stärkere Rückführung des Working Capitals gelungen sei (Quote: 18,9%; -290 BP yoy) und die CAPEX nach Inbetriebnahme des neuen Werks in Waco (Texas) mit 20,2 Mio. EUR etwas niedriger als von den Aktienanalysten der Montega AG antizipiert ausgefallen seien (MONe: 22,5 Mio. EUR; Vj.: 40,9 Mio. EUR).
Für 2024 würden die Baukonjunkturprognosen für vier der sechs Kernmärkte von Uzin Utz auf eine Kontraktion der Bauleistung hindeuten. Dennoch avisiere der Vorstand z.B. angesichts einer insbesondere für Deutschland, Frankreich und die Schweiz erwarteten Verlagerung vom Neubau in die Sanierung sowie der Erweiterung der Geschäftsvolumina in den USA für das laufende Geschäftsjahr entgegen der bisherigen Montega-Prognose ein leichtes Wachstum der Erlöse. Ertragsseitig sehe der Konzern zahlreiche Faktoren (z.B. Transportkosten-reduktion infolge der verbesserten Kundennähe in Waco), um dem in allen Bereichen noch vorherrschenden Kostendruck wirksam entgegenzusteuern und bei gleich bleibender Marge auch einen leichten Anstieg des EBITs zu verzeichnen.
Der optimistischere Ausblick stehe im Einklang mit einem zuletzt geringfügig verbesserten Sentiment im Bausektor und deute nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG darauf hin, dass die Branche im Verlauf des Jahres 2024 die Talsohle durchschreiten sollte. Dementsprechend würden die Aktienanalysten der Montega AG bei Uzin Utz für Q1/24 zwar einen leichten Rückgang der im Vorjahr noch von Wachstum geprägten Top Line (Umsatz Q1/23: 121,2 Mio. EUR; +4,2% yoy), jedoch bereits eine Verbesserung des zuvor von Inflationskosten belasteten Ergebnisses erwarten (EBIT Q1/23: 7,9 Mio. EUR; Vj.: 8,5 Mio. EUR).
Auch insgesamt würden die Aktienanalysten der Montega AG einen Ergebnisanstieg gegenüber der Umsatzsteigerung inzwischen als die kleinere Herausforderung erachten und ihre Prognosen für 2024 ff. moderat anheben. Nach wie vor würden die Aktienanalysten der Montega AG aber davon ausgehen, dass das 2025er Ziel (Umsatz >550 Mio. EUR; EBIT-Marge >8%) frühestens 2026 erreicht werde.
Uzin Utz überzeuge einmal mehr mit Resilienz und Ertragsqualität. Diese Stärken des Geschäftsmodells sähen die Aktienanalysten der Montega AG in der aktuellen Bewertung unzureichend reflektiert.
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, erhöht sein DCF-basiertes Kursziel auf 60,00 EUR (zuvor: 55,00 EUR) und bekräftigt das Rating "kaufen" für die Uzin Utz-Aktie. (Analyse vom 04.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Uzin Utz-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Uzin Utz-Aktie:
48,80 EUR -1,21% (04.04.2024, 15:49)
XETRA-Aktienkurs Uzin Utz-Aktie:
48,80 EUR -0,81% (04.04.2024, 15:34)
ISIN Uzin Utz-Aktie:
DE0007551509
WKN Uzin Utz-Aktie:
755150
Ticker-Symbol Uzin Utz-Aktie:
UZU
Kurzprofil Uzin Utz SE:
Der Komplettanbieter für Bodensysteme Uzin Utz (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) aus Ulm ist mit rund 1.500 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 479,3 Mio. Euro (2023) führend in der Entwicklung und Herstellung von Produkten und Maschinen rund um Estrich, Boden, Fliesen und Parkett. Die bauchemischen Produktsysteme zur Untergrundvorbereitung, Verlegung von Bodenbelägen und Oberflächenveredelung sowie Maschinen und Werkzeuge für die Boden- und Wandbearbeitung werden von den Konzernunternehmen nahezu alle selbst entwickelt und hergestellt und unter den international erfolgreichen Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, arturo, codex und Pajarito weltweit vertrieben. Seit 113 Jahren macht Uzin als Familienunternehmen die Welt der Böden zu seiner Berufung und unterstützt Handwerk, Planer, Architekten und Bauherren. Weitere Informationen unter www.uzin-utz.com (04.04.2024/ac/a/nw)
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Uzin Utz SE (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) weiterhin zu kaufen.
Uzin Utz habe jüngst den Geschäftsbericht 2023 vorgelegt. Nachdem Mitte März bereits vorläufige Zahlen zum Konzernumsatz und -EBIT veröffentlicht worden seien, hätten für die Aktienanalysten der Montega AG nun die Earnings Quality und die Guidance für 2024 im Vordergrund gestanden. Beides habe positive Überraschungen geboten, was die Überzeugung der Aktienanalysten der Montega AG vom Investment Case bestärke.
Auf Basis der vorab gemeldeten Eckwerte für den Konzernumsatz (479,3 Mio. EUR; Vj.: 487,1 Mio. EUR) und das EBIT (34,5 Mio. EUR; Vj.: 36,3 Mio. EUR) hätten die Aktienanalysten der Montega AG ihre Erwartungen hinsichtlich des Nettoergebnisses zuletzt leicht erhöht. Der finale Jahresüberschuss habe aufgrund eines etwas besseren Finanzergebnisses mit 22,6 Mio. EUR (Vj.: 25,3 Mio. EUR) noch etwas über der letzten Montega-Prognose gelegen (MONe: 21,7 Mio. EUR).
Auch der angekündigte Dividendenvorschlag in Höhe von 1,60 EUR je Aktie (MONe: 1,50EUR) überrasche die Aktienanalysten der Montega AG positiv und bedeute trotz des leichten Ergebnisrückgangs eine zumindest gleich bleibende Dividende, wobei die Ausschüttungsquote mit knapp 36% nach wie vor moderat ausfalle. Ohnehin mache die Dividendenzahlung (rund 8,1 Mio. EUR) nur einen Bruchteil des starken Cashflows aus.
So habe Uzin Utz nach einem in 2022 äußerst schwachen FCF (-33,7 Mio. EUR) nun einen hohen freien Barmittelzufluss von 28,5 Mio. EUR erzielt (MONe: 8,2 Mio. EUR). Hintergrund dessen sei, dass dem Unternehmen eine stärkere Rückführung des Working Capitals gelungen sei (Quote: 18,9%; -290 BP yoy) und die CAPEX nach Inbetriebnahme des neuen Werks in Waco (Texas) mit 20,2 Mio. EUR etwas niedriger als von den Aktienanalysten der Montega AG antizipiert ausgefallen seien (MONe: 22,5 Mio. EUR; Vj.: 40,9 Mio. EUR).
Für 2024 würden die Baukonjunkturprognosen für vier der sechs Kernmärkte von Uzin Utz auf eine Kontraktion der Bauleistung hindeuten. Dennoch avisiere der Vorstand z.B. angesichts einer insbesondere für Deutschland, Frankreich und die Schweiz erwarteten Verlagerung vom Neubau in die Sanierung sowie der Erweiterung der Geschäftsvolumina in den USA für das laufende Geschäftsjahr entgegen der bisherigen Montega-Prognose ein leichtes Wachstum der Erlöse. Ertragsseitig sehe der Konzern zahlreiche Faktoren (z.B. Transportkosten-reduktion infolge der verbesserten Kundennähe in Waco), um dem in allen Bereichen noch vorherrschenden Kostendruck wirksam entgegenzusteuern und bei gleich bleibender Marge auch einen leichten Anstieg des EBITs zu verzeichnen.
Der optimistischere Ausblick stehe im Einklang mit einem zuletzt geringfügig verbesserten Sentiment im Bausektor und deute nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG darauf hin, dass die Branche im Verlauf des Jahres 2024 die Talsohle durchschreiten sollte. Dementsprechend würden die Aktienanalysten der Montega AG bei Uzin Utz für Q1/24 zwar einen leichten Rückgang der im Vorjahr noch von Wachstum geprägten Top Line (Umsatz Q1/23: 121,2 Mio. EUR; +4,2% yoy), jedoch bereits eine Verbesserung des zuvor von Inflationskosten belasteten Ergebnisses erwarten (EBIT Q1/23: 7,9 Mio. EUR; Vj.: 8,5 Mio. EUR).
Auch insgesamt würden die Aktienanalysten der Montega AG einen Ergebnisanstieg gegenüber der Umsatzsteigerung inzwischen als die kleinere Herausforderung erachten und ihre Prognosen für 2024 ff. moderat anheben. Nach wie vor würden die Aktienanalysten der Montega AG aber davon ausgehen, dass das 2025er Ziel (Umsatz >550 Mio. EUR; EBIT-Marge >8%) frühestens 2026 erreicht werde.
Uzin Utz überzeuge einmal mehr mit Resilienz und Ertragsqualität. Diese Stärken des Geschäftsmodells sähen die Aktienanalysten der Montega AG in der aktuellen Bewertung unzureichend reflektiert.
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, erhöht sein DCF-basiertes Kursziel auf 60,00 EUR (zuvor: 55,00 EUR) und bekräftigt das Rating "kaufen" für die Uzin Utz-Aktie. (Analyse vom 04.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Uzin Utz-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Uzin Utz-Aktie:
48,80 EUR -1,21% (04.04.2024, 15:49)
XETRA-Aktienkurs Uzin Utz-Aktie:
48,80 EUR -0,81% (04.04.2024, 15:34)
ISIN Uzin Utz-Aktie:
DE0007551509
WKN Uzin Utz-Aktie:
755150
Ticker-Symbol Uzin Utz-Aktie:
UZU
Kurzprofil Uzin Utz SE:
Der Komplettanbieter für Bodensysteme Uzin Utz (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) aus Ulm ist mit rund 1.500 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 479,3 Mio. Euro (2023) führend in der Entwicklung und Herstellung von Produkten und Maschinen rund um Estrich, Boden, Fliesen und Parkett. Die bauchemischen Produktsysteme zur Untergrundvorbereitung, Verlegung von Bodenbelägen und Oberflächenveredelung sowie Maschinen und Werkzeuge für die Boden- und Wandbearbeitung werden von den Konzernunternehmen nahezu alle selbst entwickelt und hergestellt und unter den international erfolgreichen Marken UZIN, WOLFF, PALLMANN, arturo, codex und Pajarito weltweit vertrieben. Seit 113 Jahren macht Uzin als Familienunternehmen die Welt der Böden zu seiner Berufung und unterstützt Handwerk, Planer, Architekten und Bauherren. Weitere Informationen unter www.uzin-utz.com (04.04.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 04.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.