Hamburg (www.aktiencheck.de) - UmweltBank-Aktienanalyse von der Montega AG:
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, stuft die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Der seit Jahresbeginn amtierende CEO der UmweltBank, Dietmar von Blücher, habe vergangene Woche auf den Hamburger Investorentagen über die aktuellen Entwicklungen, die im März kommunizierte, geschärfte Strategie sowie den Stand des Umbaus des Instituts berichtet. Im Fokus des Vorstands stehe weiterhin die Steigerung der Erträge im Retail- und Kreditgeschäft, da der Personal- bzw. Kostenaufbau zur Erfüllung der gestiegenen regulatorischen Anforderungen nun nahezu abgeschlossen und die aktuelle Kostenbasis durch Berater bereits auf einem erhöhten Niveau liege.
Um die Erträge zu steigern, wolle die Bank zukünftig sowohl im Kreditgeschäft als auch im Retail-Geschäft wachsen. Wie der CEO ausgeführt habe, sei letzteres bereits durch die Möglichkeiten des neuen Kernbankensystems und die in H1 erfolgte Digitalisierung aller Retail-Geschäftsprozesse gut skalierbar und erfordere gleichzeitig nur wenig Eigenkapital. Erste Erfolge würden sich bereits im ersten Halbjahr erkennen lassen, in dem die Bank die Kundenzahl um 10,3,% YTD und die Einlagen um 20,7% YTD gesteigert habe, ohne signifikantes Werbebudget einzusetzen.
Der Analyst gehe unverändert davon aus, dass das Marketing nach dem erfolgten Rebranding in den kommenden Quartalen sukzessive hochgefahren werde. Bei der Kundengewinnung dürfte der jung wirkende Außenauftritt mit dem frischem Design helfen. Auch die neuen Produkte wie das für Q2/25 angekündigte Girokonto dürften der Bank helfen, die avisierte Beschleunigung des Wachstumskurses zu erreichen.
Im Gegensatz zum Retail-Geschäft erfordere das avisierte Wachstum im Kreditgeschäft signifikantes Eigenkapital, sodass das Geschäft umso besser skaliert werden könne, umso geringer die regulatorische Eigenmittelanforderung sei. Diese liege für die UmweltBank aktuell bei hohen 15,6%, da die BaFin i.R. einer Prüfung Mängel festgestellt habe und zusätzliche Eigenmittelanforderungen in Höhe von 3,6PP erhoben habe.
Mit einer aktuellen Eigenmittelanforderung von 15,6% liege die Bank deutlich über den Anforderungen der Jahre 2020 bis 2022 in Höhe von 12,0% (2020-2022). Mithilfe externer Berater arbeite die Bank daran, den Aufschlag zu beheben, habe bislang aber noch keine Indikation auf der zeitlichen Ebene gegeben. Der Analyst gehe davon aus, dass der Aufschlag partiell 2025 und gänzlich 2026 wegfallen dürfte. Dies würde der Bankunmittelbar mehr Kreditneugeschäft erlauben und könnte das EBT um einen hohen einstelligen Mio.-EUR-Betrag p.a. erhöhen.
Eine weitere Möglichkeit Eigenkapital für mehr Kreditneugeschäft freizusetzen, bestehe in der Veräußerung von Beteiligungen, die die Bank in der Niedrigzinsphase im Bereich nachhaltiger Immobilien und erneuerbaren Energien aufgebaut habe. In H1 seien bereits mehrere Beteiligungen mit einem Buchgewinn von 17 Mio. EUR verkauft worden, was es der Bank ermögliche, neue Kredite von über 110 Mio. EUR auszugeben.
Derweil würden die nächsten Beteiligungen fit für eine Veräußerung gemacht. Aufgrund der hohen erzielten Buchgewinne halte der Analyst es für wahrscheinlich, dass auch die übrigen Beteiligungen mit Gewinn veräußert werden könnten, wobei er vorerst keine Buchgewinne in seinen Prognosen abgebildet habe. Durch zukünftige Veräußerungen würde die Bank weiteres Kapital freisetzen, dass für Kreditneugeschäft eingesetzt werden könnte, welches ein EBT im niedrigen einstelligen Mio.-EUR-Bereich p.a. beisteuern könnte.
Der CEO der UmweltBank habe auf dem HIT überzeugend die Bausteine zur Beschleunigung des Wachstums im Retail- und Kreditgeschäft erläutern können. Gleichzeitig würden sich in H1 bereits Erfolge im Retail-Geschäft erkennen sowie ein hohes Tempo beider Transformation und Umsetzung der im März geschärften Strategie feststellen lassen.
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung und sein Kursziel in Höhe von 8,00 EUR für die UmweltBank-Aktie. (Analyse vom 02.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze UmweltBank-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
5,46 EUR -1,44% (02.09.2024, 11:50)
XETRA-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
5,44 EUR -1,45% (02.09.2024, 10:58)
ISIN UmweltBank-Aktie:
DE0005570808
WKN UmweltBank-Aktie:
557080
Ticker-Symbol UmweltBank-Aktie:
UBK
Kurzprofil UmweltBank AG:
Die UmweltBank (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) ist eine unabhängige Privatbank. Seit mehr als 25 Jahren verbindet sie Finanzen mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dem Umweltschutz hat sie sich nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch in ihrer Satzung verpflichtet. Bei keiner anderen Bank können Anleger ihr Geld so konsequent umweltfreundlich arbeiten lassen. Deutschlands grünste Bank hat bereits rund 25.000 Umweltprojekte finanziert. (02.09.2024/ac/a/nw)
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, stuft die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Der seit Jahresbeginn amtierende CEO der UmweltBank, Dietmar von Blücher, habe vergangene Woche auf den Hamburger Investorentagen über die aktuellen Entwicklungen, die im März kommunizierte, geschärfte Strategie sowie den Stand des Umbaus des Instituts berichtet. Im Fokus des Vorstands stehe weiterhin die Steigerung der Erträge im Retail- und Kreditgeschäft, da der Personal- bzw. Kostenaufbau zur Erfüllung der gestiegenen regulatorischen Anforderungen nun nahezu abgeschlossen und die aktuelle Kostenbasis durch Berater bereits auf einem erhöhten Niveau liege.
Um die Erträge zu steigern, wolle die Bank zukünftig sowohl im Kreditgeschäft als auch im Retail-Geschäft wachsen. Wie der CEO ausgeführt habe, sei letzteres bereits durch die Möglichkeiten des neuen Kernbankensystems und die in H1 erfolgte Digitalisierung aller Retail-Geschäftsprozesse gut skalierbar und erfordere gleichzeitig nur wenig Eigenkapital. Erste Erfolge würden sich bereits im ersten Halbjahr erkennen lassen, in dem die Bank die Kundenzahl um 10,3,% YTD und die Einlagen um 20,7% YTD gesteigert habe, ohne signifikantes Werbebudget einzusetzen.
Der Analyst gehe unverändert davon aus, dass das Marketing nach dem erfolgten Rebranding in den kommenden Quartalen sukzessive hochgefahren werde. Bei der Kundengewinnung dürfte der jung wirkende Außenauftritt mit dem frischem Design helfen. Auch die neuen Produkte wie das für Q2/25 angekündigte Girokonto dürften der Bank helfen, die avisierte Beschleunigung des Wachstumskurses zu erreichen.
Im Gegensatz zum Retail-Geschäft erfordere das avisierte Wachstum im Kreditgeschäft signifikantes Eigenkapital, sodass das Geschäft umso besser skaliert werden könne, umso geringer die regulatorische Eigenmittelanforderung sei. Diese liege für die UmweltBank aktuell bei hohen 15,6%, da die BaFin i.R. einer Prüfung Mängel festgestellt habe und zusätzliche Eigenmittelanforderungen in Höhe von 3,6PP erhoben habe.
Mit einer aktuellen Eigenmittelanforderung von 15,6% liege die Bank deutlich über den Anforderungen der Jahre 2020 bis 2022 in Höhe von 12,0% (2020-2022). Mithilfe externer Berater arbeite die Bank daran, den Aufschlag zu beheben, habe bislang aber noch keine Indikation auf der zeitlichen Ebene gegeben. Der Analyst gehe davon aus, dass der Aufschlag partiell 2025 und gänzlich 2026 wegfallen dürfte. Dies würde der Bankunmittelbar mehr Kreditneugeschäft erlauben und könnte das EBT um einen hohen einstelligen Mio.-EUR-Betrag p.a. erhöhen.
Eine weitere Möglichkeit Eigenkapital für mehr Kreditneugeschäft freizusetzen, bestehe in der Veräußerung von Beteiligungen, die die Bank in der Niedrigzinsphase im Bereich nachhaltiger Immobilien und erneuerbaren Energien aufgebaut habe. In H1 seien bereits mehrere Beteiligungen mit einem Buchgewinn von 17 Mio. EUR verkauft worden, was es der Bank ermögliche, neue Kredite von über 110 Mio. EUR auszugeben.
Derweil würden die nächsten Beteiligungen fit für eine Veräußerung gemacht. Aufgrund der hohen erzielten Buchgewinne halte der Analyst es für wahrscheinlich, dass auch die übrigen Beteiligungen mit Gewinn veräußert werden könnten, wobei er vorerst keine Buchgewinne in seinen Prognosen abgebildet habe. Durch zukünftige Veräußerungen würde die Bank weiteres Kapital freisetzen, dass für Kreditneugeschäft eingesetzt werden könnte, welches ein EBT im niedrigen einstelligen Mio.-EUR-Bereich p.a. beisteuern könnte.
Der CEO der UmweltBank habe auf dem HIT überzeugend die Bausteine zur Beschleunigung des Wachstums im Retail- und Kreditgeschäft erläutern können. Gleichzeitig würden sich in H1 bereits Erfolge im Retail-Geschäft erkennen sowie ein hohes Tempo beider Transformation und Umsetzung der im März geschärften Strategie feststellen lassen.
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung und sein Kursziel in Höhe von 8,00 EUR für die UmweltBank-Aktie. (Analyse vom 02.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze UmweltBank-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
5,46 EUR -1,44% (02.09.2024, 11:50)
XETRA-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
5,44 EUR -1,45% (02.09.2024, 10:58)
ISIN UmweltBank-Aktie:
DE0005570808
WKN UmweltBank-Aktie:
557080
Ticker-Symbol UmweltBank-Aktie:
UBK
Kurzprofil UmweltBank AG:
Die UmweltBank (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) ist eine unabhängige Privatbank. Seit mehr als 25 Jahren verbindet sie Finanzen mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dem Umweltschutz hat sie sich nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch in ihrer Satzung verpflichtet. Bei keiner anderen Bank können Anleger ihr Geld so konsequent umweltfreundlich arbeiten lassen. Deutschlands grünste Bank hat bereits rund 25.000 Umweltprojekte finanziert. (02.09.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 02.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.