Hamburg (www.aktiencheck.de) - UmweltBank-Aktienanalyse von der Montega AG:
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, nimmt die Coverage der Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) mit dem Votum "buy" auf.
Die UmweltBank sei die zweitgrößte und einzige börsennotierte Nachhaltigkeitsbank in Deutschland. Das Institut fokussiere sich nahezu vollständig auf das Kredit- und Einlagengeschäft und blicke auf eine Historie hohen Wachstums und deutlichzweistelliger Eigenkapitalrenditen zurück. Seit Gründung in 1997 zähle das Unternehmen zu den Pionieren in der Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, das zusammen mit der Finanzierung von nachhaltigen und sozialen Immobilien unverändert das Kerngeschäft darstelle. Die vergebenen Kredite (3,4 Mrd. EUR) refinanziere das Unternehmen einerseits über Förderbanken wie die KfW und andererseits durch Einlagen der über 140.000 Kunden (Einlagenvolumen: 3,1 Mrd. EUR).
Während Nachhaltigkeit in der Vergangenheit eher als Nischenthema anzusehen gewesen sei, sei dies heute fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert und zu einem erheblichen Einflussfaktor bei Entscheidungen von Konsumenten und Unternehmen geworden. Der Analyst glaube, dass die UmweltBank mit ihrer modernen und authentischen Marke sowie der "echten" Nachhaltigkeitsorientierung hervorragend positioniert sei, um das vergleichsweise leicht skalierbare und profitable Einlagengeschäft in den nächsten Jahren deutlich auszubauen.
Daneben profitiere die UmweltBank im Kreditgeschäft von den hohen erforderlichen Investitionen in PV- und Windkraft (über 22 Mrd. EUR p.a. bis 2030) zur Erfüllung der ausgerufenen politischen Zielsetzungen sowie der hohen Nachfrage nach nachhaltigen und sozialen Immobilien.
Angesichts der kontinuierlich steigenden regulatorischen Anforderungen habe die UmweltBank ihre Belegschaft seit 2019 insgesamt knapp verdoppelt und sehe sich aktuell zusätzlich mit höheren Eigenmittelanforderungen und der Anordnung zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation seitens der BaFin konfrontiert. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, habe das Institut in H2/23 bereits auf ein leistungsstärkeres Kernbankensystem umgestellt und arbeite derzeit an der Behebung der Feststellungen, die partiell in 2025 und vollends in 2026 abgeschlossen sein dürfte.
Um trotz der gestiegenen Kostenbasis über den Eigenkapitalkosten liegende Renditen zu erzielen, habe der seit Januar 2024 amtierende CEO Dietmar von Blücher (zuvor u.a. CFO der Baader Bank) eine Transformations- und Wachstumsstrategie definiert, die nach einer ca. einjährigen Umbauphase (bis Ende 2024 weitestgehend abgeschlossen) ein deutliches Wachstum des Kredit- und Einlagengeschäfts und eine Eigenkapitalrendite vor Steuern in Höhe von mindestens 12,0% (2028) vorsehe.
Während ein Ausbau des Kreditgeschäfts aufgrund fehlenden Eigenkapitals bis zur Beseitigung der BaFin-Feststellungen nicht möglich sei, prognostiziere der Analyst im Einlagengeschäft zweistellige Wachstumsraten. Insgesamt erwarte er, dass die UmweltBank bis Ende 2025 sukzessive in ihre neue Kostenstruktur hineinwachse (Break-Even 2025) und ihre Erträge anschließend bei unterproportional steigender Kostenbasis skalieren werde. Der Analyst habe die Aktie mit einem Residualeinkommensmodell bewertet und sehe angesichts der günstigen Bewertung (KBV 2023: 0,6x) weiteres Upside-Potenzial.
Die UmweltBank sehe sich derzeit mehreren temporären Herausforderungen ausgesetzt. Insgesamt erachte der Analyst nicht nur die Bewertung, sondern auch das Geschäftsmodell sowie die Nischenpositionierung für attraktiv und halte mittelfristig eine Rückkehr auf ein über den Eigenkapitalkosten liegendes Profitabilitätsniveau für visibel.
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, nimmt die UmweltBank-Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel in Höhe von 8,00 EUR in die Coverage auf. (Analyse vom 03.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze UmweltBank-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
6,36 EUR -0,93% (03.07.2024, 14:35)
XETRA-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
6,44 EUR +0,94% (03.07.2024, 14:57)
ISIN UmweltBank-Aktie:
DE0005570808
WKN UmweltBank-Aktie:
557080
Ticker-Symbol UmweltBank-Aktie:
UBK
Kurzprofil UmweltBank AG:
Die UmweltBank (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) ist eine unabhängige Privatbank. Seit mehr als 25 Jahren verbindet sie Finanzen mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dem Umweltschutz hat sie sich nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch in ihrer Satzung verpflichtet. Bei keiner anderen Bank können Anleger ihr Geld so konsequent umweltfreundlich arbeiten lassen. Deutschlands grünste Bank hat bereits rund 25.000 Umweltprojekte finanziert. (03.07.2024/ac/a/nw)
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, nimmt die Coverage der Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) mit dem Votum "buy" auf.
Die UmweltBank sei die zweitgrößte und einzige börsennotierte Nachhaltigkeitsbank in Deutschland. Das Institut fokussiere sich nahezu vollständig auf das Kredit- und Einlagengeschäft und blicke auf eine Historie hohen Wachstums und deutlichzweistelliger Eigenkapitalrenditen zurück. Seit Gründung in 1997 zähle das Unternehmen zu den Pionieren in der Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, das zusammen mit der Finanzierung von nachhaltigen und sozialen Immobilien unverändert das Kerngeschäft darstelle. Die vergebenen Kredite (3,4 Mrd. EUR) refinanziere das Unternehmen einerseits über Förderbanken wie die KfW und andererseits durch Einlagen der über 140.000 Kunden (Einlagenvolumen: 3,1 Mrd. EUR).
Während Nachhaltigkeit in der Vergangenheit eher als Nischenthema anzusehen gewesen sei, sei dies heute fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert und zu einem erheblichen Einflussfaktor bei Entscheidungen von Konsumenten und Unternehmen geworden. Der Analyst glaube, dass die UmweltBank mit ihrer modernen und authentischen Marke sowie der "echten" Nachhaltigkeitsorientierung hervorragend positioniert sei, um das vergleichsweise leicht skalierbare und profitable Einlagengeschäft in den nächsten Jahren deutlich auszubauen.
Daneben profitiere die UmweltBank im Kreditgeschäft von den hohen erforderlichen Investitionen in PV- und Windkraft (über 22 Mrd. EUR p.a. bis 2030) zur Erfüllung der ausgerufenen politischen Zielsetzungen sowie der hohen Nachfrage nach nachhaltigen und sozialen Immobilien.
Angesichts der kontinuierlich steigenden regulatorischen Anforderungen habe die UmweltBank ihre Belegschaft seit 2019 insgesamt knapp verdoppelt und sehe sich aktuell zusätzlich mit höheren Eigenmittelanforderungen und der Anordnung zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation seitens der BaFin konfrontiert. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, habe das Institut in H2/23 bereits auf ein leistungsstärkeres Kernbankensystem umgestellt und arbeite derzeit an der Behebung der Feststellungen, die partiell in 2025 und vollends in 2026 abgeschlossen sein dürfte.
Um trotz der gestiegenen Kostenbasis über den Eigenkapitalkosten liegende Renditen zu erzielen, habe der seit Januar 2024 amtierende CEO Dietmar von Blücher (zuvor u.a. CFO der Baader Bank) eine Transformations- und Wachstumsstrategie definiert, die nach einer ca. einjährigen Umbauphase (bis Ende 2024 weitestgehend abgeschlossen) ein deutliches Wachstum des Kredit- und Einlagengeschäfts und eine Eigenkapitalrendite vor Steuern in Höhe von mindestens 12,0% (2028) vorsehe.
Während ein Ausbau des Kreditgeschäfts aufgrund fehlenden Eigenkapitals bis zur Beseitigung der BaFin-Feststellungen nicht möglich sei, prognostiziere der Analyst im Einlagengeschäft zweistellige Wachstumsraten. Insgesamt erwarte er, dass die UmweltBank bis Ende 2025 sukzessive in ihre neue Kostenstruktur hineinwachse (Break-Even 2025) und ihre Erträge anschließend bei unterproportional steigender Kostenbasis skalieren werde. Der Analyst habe die Aktie mit einem Residualeinkommensmodell bewertet und sehe angesichts der günstigen Bewertung (KBV 2023: 0,6x) weiteres Upside-Potenzial.
Die UmweltBank sehe sich derzeit mehreren temporären Herausforderungen ausgesetzt. Insgesamt erachte der Analyst nicht nur die Bewertung, sondern auch das Geschäftsmodell sowie die Nischenpositionierung für attraktiv und halte mittelfristig eine Rückkehr auf ein über den Eigenkapitalkosten liegendes Profitabilitätsniveau für visibel.
Christoph Hoffmann, Analyst der Montega AG, nimmt die UmweltBank-Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel in Höhe von 8,00 EUR in die Coverage auf. (Analyse vom 03.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze UmweltBank-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
6,36 EUR -0,93% (03.07.2024, 14:35)
XETRA-Aktienkurs UmweltBank-Aktie:
6,44 EUR +0,94% (03.07.2024, 14:57)
ISIN UmweltBank-Aktie:
DE0005570808
WKN UmweltBank-Aktie:
557080
Ticker-Symbol UmweltBank-Aktie:
UBK
Kurzprofil UmweltBank AG:
Die UmweltBank (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) ist eine unabhängige Privatbank. Seit mehr als 25 Jahren verbindet sie Finanzen mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dem Umweltschutz hat sie sich nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch in ihrer Satzung verpflichtet. Bei keiner anderen Bank können Anleger ihr Geld so konsequent umweltfreundlich arbeiten lassen. Deutschlands grünste Bank hat bereits rund 25.000 Umweltprojekte finanziert. (03.07.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 03.07.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.