Augsburg (www.aktiencheck.de) - UmweltBank-Aktienanalyse von der GBC AG:
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, stufen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Nach den am 30.04.2025 erstmals veröffentlichten Eckdaten zur Entwicklung im ersten Quartal weise die UmweltBank AG auf allen Ertrags- und Ergebnisebenen ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf. Während das Zinsergebnis auf Basis der zuletzt gestiegenen Kundeneinlagen erwartungsgemäß deutlich auf 13,66 Mio. EUR (VJ: 7,73 Mio. EUR) angestiegen sei, liege der Anstieg des Finanzergebnisses auf 12,38 Mio. EUR (VJ: 3,67 Mio. EUR) deutlich über den Analystenerwartungen. Hierin seien Gewinnausschüttungen aus dem Verkauf von Immobilien einer Tochtergesellschaft enthalten. Grundsätzlich plane die Gesellschaft, das Beteiligungsgeschäft bis 2026 vollständig zu veräußern, allerdings seien Beteiligungsverkäufe naturgemäß schwer planbar.
Der starke Anstieg des Finanzergebnisses habe schließlich zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 10,28 Mio. EUR (VJ: -0,13 Mio. EUR) geführt, das bereits nach drei Monaten über der Guidance des Unternehmens für das Gesamtjahr 2025 liege (Guidance: 5 Mio. EUR - 10 Mio. EUR). Da für das laufende Geschäftsjahr jedoch keine weiteren Gewinnausschüttungen zu erwarten seien und aufgrund der für den weiteren Jahresverlauf erwarteten Risikovorsorge in einer Bandbreite von 10 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR würden die weiteren Quartale des Jahres kumuliert voraussichtlich ein leicht negatives Vorsteuerergebnis ausweisen, so dass die Guidance weiterhin Bestand habe.
Das Privatkundengeschäft sei auch im ersten Quartal von einem Anstieg der Kundenzahl um 4.500 sowie der Kundeneinlagen um 140 Mio. EUR geprägt gewesen. Per 31.03.2025 hätten sich die Privatkundeneinlagen auf 3,6 Mrd. EUR belaufen und hätten dabei weiterhin den von der Gesellschaft bis zum Geschäftsjahresende 2025 avisierten Anstieg auf 4,3 Mrd. EUR im Blick. Bis zum Jahr 2028 solle perspektivisch ein weiterer Ausbau der Privatkundeneinlagen auf dann 5,9 Mrd. EUR erreicht werden. Neben Sparprodukten und dem Ausbau des Produktangebots im Wertpapierbereich solle das Einlagengeschäft insbesondere durch das Girokonto getragen werden. Das Girokonto sei im April in die Friends-Phase gestartet, bevor planmäßig Mitte 2025 ein flächendeckender Roll-out erfolgen solle.
Obwohl im Firmenkundengeschäft nach Unternehmensangaben eine anhaltend hohe Nachfrage in den Bereichen Erneuerbare Energien und Wohnimmobilien bestehe, sei das Kreditneugeschäft mit 30 Mio. EUR (VJ: 25 Mio. EUR) erwartungsgemäß verhalten in das Jahr gestartet. Neben einer selektiven Kreditvergabe dürften hierfür auch die weiterhin bestehenden Eigenkapitalrestriktionen, die sich durch die Umsetzung der CRR III weiter verschärfen würden, eine Rolle gespielt haben. Für das Gesamtjahr rechne der Vorstand der UmweltBank unverändert mit einem Neukreditvolumen von 250 Mio. EUR bis 350 Mio. EUR und damit mit einer Seitwärtsbewegung des Kreditvolumens.
Analog zur Bestätigung der Guidance des Unternehmens würden die Analysten an ihren Ergebnisschätzungen festhalten. Geringfügige Anpassungen hätten sie lediglich auf der Ertragsseite vorgenommen, wo sie nun die Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft im Finanzergebnis berücksichtigen würden. Gleichzeitig hätten die Analysten das Zinsergebnis auf 60,32 Mio. EUR (bisher: 65,92 Mio. EUR) reduziert und würden damit im Rahmen der Unternehmensprognose liegen, die ein Zinsergebnis von 60 Mio. EUR bis 65 Mio. EUR vorsehe. Bislang seien sie von einem gleichmäßigen Anstieg der Privatkundeneinlagen im Jahresverlauf ausgegangen. In ihren aktualisierten Schätzungen hätten die Analysten den Anstieg der Privatkundeneinlagen nach Einführung des Girokontos in die zweite Jahreshälfte verschoben, was zu einem niedrigeren durchschnittlichen Bestand an Privatkundeneinlagen im laufenden Geschäftsjahr 2025 führe.
Da Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, jedoch ihre Ergebnisprognosen unverändert beibehalten, bestätigen sie auch das aus dem Residualeinkommensmodell abgeleitete Kursziel von 10,40 EUR. Das Rating für die UmweltBank-Aktie laute weiterhin "kaufen". (Analyse vom 06.05.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (06.05.2025/ac/a/nw)
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, stufen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Nach den am 30.04.2025 erstmals veröffentlichten Eckdaten zur Entwicklung im ersten Quartal weise die UmweltBank AG auf allen Ertrags- und Ergebnisebenen ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf. Während das Zinsergebnis auf Basis der zuletzt gestiegenen Kundeneinlagen erwartungsgemäß deutlich auf 13,66 Mio. EUR (VJ: 7,73 Mio. EUR) angestiegen sei, liege der Anstieg des Finanzergebnisses auf 12,38 Mio. EUR (VJ: 3,67 Mio. EUR) deutlich über den Analystenerwartungen. Hierin seien Gewinnausschüttungen aus dem Verkauf von Immobilien einer Tochtergesellschaft enthalten. Grundsätzlich plane die Gesellschaft, das Beteiligungsgeschäft bis 2026 vollständig zu veräußern, allerdings seien Beteiligungsverkäufe naturgemäß schwer planbar.
Der starke Anstieg des Finanzergebnisses habe schließlich zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 10,28 Mio. EUR (VJ: -0,13 Mio. EUR) geführt, das bereits nach drei Monaten über der Guidance des Unternehmens für das Gesamtjahr 2025 liege (Guidance: 5 Mio. EUR - 10 Mio. EUR). Da für das laufende Geschäftsjahr jedoch keine weiteren Gewinnausschüttungen zu erwarten seien und aufgrund der für den weiteren Jahresverlauf erwarteten Risikovorsorge in einer Bandbreite von 10 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR würden die weiteren Quartale des Jahres kumuliert voraussichtlich ein leicht negatives Vorsteuerergebnis ausweisen, so dass die Guidance weiterhin Bestand habe.
Das Privatkundengeschäft sei auch im ersten Quartal von einem Anstieg der Kundenzahl um 4.500 sowie der Kundeneinlagen um 140 Mio. EUR geprägt gewesen. Per 31.03.2025 hätten sich die Privatkundeneinlagen auf 3,6 Mrd. EUR belaufen und hätten dabei weiterhin den von der Gesellschaft bis zum Geschäftsjahresende 2025 avisierten Anstieg auf 4,3 Mrd. EUR im Blick. Bis zum Jahr 2028 solle perspektivisch ein weiterer Ausbau der Privatkundeneinlagen auf dann 5,9 Mrd. EUR erreicht werden. Neben Sparprodukten und dem Ausbau des Produktangebots im Wertpapierbereich solle das Einlagengeschäft insbesondere durch das Girokonto getragen werden. Das Girokonto sei im April in die Friends-Phase gestartet, bevor planmäßig Mitte 2025 ein flächendeckender Roll-out erfolgen solle.
Obwohl im Firmenkundengeschäft nach Unternehmensangaben eine anhaltend hohe Nachfrage in den Bereichen Erneuerbare Energien und Wohnimmobilien bestehe, sei das Kreditneugeschäft mit 30 Mio. EUR (VJ: 25 Mio. EUR) erwartungsgemäß verhalten in das Jahr gestartet. Neben einer selektiven Kreditvergabe dürften hierfür auch die weiterhin bestehenden Eigenkapitalrestriktionen, die sich durch die Umsetzung der CRR III weiter verschärfen würden, eine Rolle gespielt haben. Für das Gesamtjahr rechne der Vorstand der UmweltBank unverändert mit einem Neukreditvolumen von 250 Mio. EUR bis 350 Mio. EUR und damit mit einer Seitwärtsbewegung des Kreditvolumens.
Analog zur Bestätigung der Guidance des Unternehmens würden die Analysten an ihren Ergebnisschätzungen festhalten. Geringfügige Anpassungen hätten sie lediglich auf der Ertragsseite vorgenommen, wo sie nun die Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft im Finanzergebnis berücksichtigen würden. Gleichzeitig hätten die Analysten das Zinsergebnis auf 60,32 Mio. EUR (bisher: 65,92 Mio. EUR) reduziert und würden damit im Rahmen der Unternehmensprognose liegen, die ein Zinsergebnis von 60 Mio. EUR bis 65 Mio. EUR vorsehe. Bislang seien sie von einem gleichmäßigen Anstieg der Privatkundeneinlagen im Jahresverlauf ausgegangen. In ihren aktualisierten Schätzungen hätten die Analysten den Anstieg der Privatkundeneinlagen nach Einführung des Girokontos in die zweite Jahreshälfte verschoben, was zu einem niedrigeren durchschnittlichen Bestand an Privatkundeneinlagen im laufenden Geschäftsjahr 2025 führe.
Da Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, jedoch ihre Ergebnisprognosen unverändert beibehalten, bestätigen sie auch das aus dem Residualeinkommensmodell abgeleitete Kursziel von 10,40 EUR. Das Rating für die UmweltBank-Aktie laute weiterhin "kaufen". (Analyse vom 06.05.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (06.05.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 06.05.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.