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US-Arbeitsmarkt heiß wie Frittenfett! Wenn gute Zahlen schlechte sind!




06.10.23 15:54
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die US-Arbeitsmarktdaten für September fielen stark aus: Der Stellenaufbau schaltet wieder einen Gang höher und beschleunigt sogar mit 336.000 (plus der Höherrevision der beiden Vormonate um 100.000), so die Analysten der Nord LB.

Die Arbeitslosenquote verharre dagegen bei 3,8%, der Stundenlohnanstieg sei mit 0,2% M/M immerhin etwas moderater als erwartet ausgefallen. Trotz des widrigen Umfeldes mit noch hoher Inflation und massiv gestiegenen Zinsen laufe der Job-Motor fast schon wieder heiß. Der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft seien robuster als gedacht. Eine anhaltende Dynamik bestätigt, dass die Zinsanhebungen von 525 Bp innerhalb von 18 Monaten noch kaum auf dem Arbeitsmarkt anzukommen scheinen, so die Analysten der Nord LB. Das könnte für die Federal Reserve bedeuten, auf der nächsten FOMC-Sitzung die Zinsanhebungsorgie doch noch einmal agieren zu wollen, obwohl die Wirkungsverzögerungen in der Geldpolitik perspektivisch zu weiteren zu befürchtenden Belastungen führen würden. Eine nochmalige Zinsanhebung könne also nicht mehr ausgeschlossen werden. Diese würde aber die Gefahr für ein konjunkturelles "Hard Landing" nochmals erhöhen.

Während die Zinsen am langen Ende wieder deutlich anziehen, bekommen es die Aktienmärkte mit der Angst zu tun, so die Analysten der Nord LB. Auch gute Zahlen könnten mal schlecht sein - das sei wohl heute der Fall! (06.10.2023/ac/a/m)





 
 
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