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USA: Arbeitsmarkt zeigt noch keine Schwächen




04.07.22 15:45
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der Berichtswoche werden die US-Arbeitsmarktdaten für den Juni veröffentlicht, so die Analysten der Helaba.

Sie stünden der Absicht der US-Notenbank sicherlich nicht im Wege, das Leitzinsband weiter zu erhöhen.

Der Arbeitsmarkt in den USA sei in einer robusten Verfassung. Die Beschäftigung steige von Monat zu Monat und die Arbeitslosenquote verharre auf einem sehr niedrigen Niveau. Daran werde sich im Juni kaum etwas geändert haben, denn die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe würden eine positive Indikation liefern. Sie würden zwar seit Anfang April eine leicht steigende Tendenz aufweisen, das Niveau sei historisch gesehen aber weiterhin sehr niedrig und mit einem fortgesetzten Beschäftigungsaufbau kompatibel.

Die Zahl der dauerhaft arbeitslos Gemeldeten sei zudem im Trend rückläufig und die der offenen Stellen (Job Openings and Labor Turnover Survey) weiterhin extrem hoch. Dies lasse auf anhaltend hohe Stundenlöhne schließen, die wiederum den Preisauftrieb begünstigen würden.

Vor diesem Hintergrund stehe den Plänen der US-Notenbank nichts im Wege, das Leitzinsband deutlich zu erhöhen. Mit einer Forcierung der Zinserwartungen sei aber kaum zu rechnen. Diese seien bereits ausgeprägt und derzeit in etwa deckungsgleich mit der Absichtserklärung der FOMC-Mitglieder, die bis zum Ende dieses Jahres ein Leitzinsniveau von 3,4% (Median) für angemessen erachten würden. (Ausgabe vom 01.07.2022) (04.07.2022/ac/a/m)






 
 
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