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Tesla Aktie: Prall sind die Zahlen auf den ersten Blick nicht...

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Tesla-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) unter die Lupe.

Der US-Elektroautobauer habe mit den nachbörslich vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal die Erwartungen der Wall Street leicht verfehlt. Tesla habe für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn von 0,73 USD je Aktie gemeldet, während Analysten 0,75 USD erwartet hätten. Auch wenn die Abweichung gering erscheine, unterstreiche sie die wachsenden Herausforderungen im Markt für Elektrofahrzeuge, in dem die Nachfrage zuletzt nachgelassen habe.

Der Nettogewinn habe bei 2,5 Mrd. USD gelegen. Der Umsatz sei um 2% auf 25,7 Mrd. USD gestiegen, angetrieben von verstärkten Rabattaktionen. Erstmals seit über einem Jahrzehnt seien die weltweiten Fahrzeugauslieferungen um 1% im Vergleich zu 2023 gesunken. Während das Energie- und Servicegeschäft gewachsen sei, bleibe das Kerngeschäft mit Elektroautos unter Druck.

Tesla halte an seinen Plänen für günstigere Modelle fest. Die Margenentwicklung bleibet unterdessen eine Herausforderung. Tesla habe bestätigt, dass die Produktion von erschwinglicheren Fahrzeugen weiterhin im ersten Halbjahr 2025 beginnen solle. Zudem bleibe der Cybercab, Teslas geplantes autonomes Robotaxi, für 2026 im Zeitplan.

Tesla habe eingeräumt, dass die geplante Produktionsstrategie, die eine Mischung aus bestehenden und neuen Fertigungsmethoden nutze, weniger Kosteneinsparungen bringen werde als ursprünglich erhofft. Allerdings ermögliche dies eine effizientere Skalierung der Fahrzeugproduktion in einem unsicheren Marktumfeld.

Tesla bleibe auf Expansionskurs, doch die nachlassende Nachfrage und steigende Produktionskosten würden den Elektroauto-Pionier unter Druck setzen. Entscheidend für die zukünftige Kursentwicklung werde sein, ob Tesla mit seinen neuen, preisgünstigeren Modellen die Marktdurchdringung erhöhen könne, ohne die Profitabilität übermäßig zu belasten.

Die Bewertung von Tesla sei nach wie vor extrem sportlich. Aber bei der Aktie spiele die Bewertung für die Kursentwicklung nicht unbedingt eine Rolle. Das Momentum sei offenbar auch nach den Zahlen intakt. Prall seien die Zahlen auf den ersten Blick nicht. Ob das eine Korrektur auslöse, bleibe aber abzuwarten, so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 29.01.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (30.01.2025/ac/a/n)

Archivbeitrag vom 30.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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