Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Tesla-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Annalena Götz vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) unter die Lupe.
Die Tesla-Aktie rutsche diese Woche weiter ab. Nun würden die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts ein weiteres besorgniserregendes Signal senden: Nur 1.277 Tesla-Fahrzeuge seien im Januar in Deutschland neu zugelassen worden - ein beispielloser Rückgang von fast 60% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Mit diesen schwachen Absatzzahlen passe Deutschland ins Bild, das in den vergangenen Tagen mehr und mehr an Farbe gewonnen habe: Europa kehre dem US-Elektropionier den Rücken. Während der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge in Deutschland im Januar 2025 um mehr als 53% gegenüber dem Vergleichsmonat gewachsen sei, müsse der einstige Branchenführer Federn lassen und stehe auf dem Elektrofahrzeugmarkt nur noch auf Platz drei.
Hauptverantwortlich dafür sei Tesla-CEO Elon Musk höchstpersönlich, der mit seinen kontroversen Aussagen und Eskapaden offenbar eine breite Käuferschicht in Deutschland bzw. Gesamteuropa vergrault habe. Hinzu komme das Problem einer veralteten Modellpalette. Teslas Kernmodelle - das Model 3, Model S, Model X und Model Y - seien seit Jahren bis auf kleinere Updates weitgehend unverändert geblieben.
Die Zeiten der unumstrittenen Marktdominanz seien für Tesla überdies endgültig vorbei. Denn deutsche und chinesische Hersteller hätten mit konkurrenzfähigen Elektroautos aufgeholt und den Wettbewerb verschärft. Im Gegensatz zu Tesla habe BYD mit rund 70% mehr verkauften Autos auf dem deutschen Markt im Januar 2025 ein fettes Plus erzielt.
Fest stehe also: Tesla müsse das Ruder schnell herumreißen und den Preiskampf in der E-Mobilitätsbranche aufnehmen. Hierfür solle in der ersten Jahreshälfte 2025 die Produktion eines kompakteren und günstigeren Modells beginnen. Gleichzeitig deute Elon Musk immer wieder an, dass das Kerngeschäft der Elektroautos für ihn nur ein Nebenschauplatz sei. Seine langfristigen Ambitionen gälten vielmehr der Entwicklung von KI-Systemen und autonomen Technologien, die über den Automobilsektor hinausgingen.
Das hoch bewertete US-Unternehmen werde mit einem KGV von 178 wohl nicht am derzeit desolaten Automobilsegment, sondern vielmehr an Musks langfristigen KI-Visionen gemessen.
Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR im November 2024 gefolgt sind, liegen 43 Prozent im Plus und sollten ihre Gewinne mit einem Stopp bei 350 Euro laufen lassen, so Annalena Götz von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (06.02.2025/ac/a/n)
Annalena Götz vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) unter die Lupe.
Die Tesla-Aktie rutsche diese Woche weiter ab. Nun würden die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts ein weiteres besorgniserregendes Signal senden: Nur 1.277 Tesla-Fahrzeuge seien im Januar in Deutschland neu zugelassen worden - ein beispielloser Rückgang von fast 60% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Mit diesen schwachen Absatzzahlen passe Deutschland ins Bild, das in den vergangenen Tagen mehr und mehr an Farbe gewonnen habe: Europa kehre dem US-Elektropionier den Rücken. Während der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge in Deutschland im Januar 2025 um mehr als 53% gegenüber dem Vergleichsmonat gewachsen sei, müsse der einstige Branchenführer Federn lassen und stehe auf dem Elektrofahrzeugmarkt nur noch auf Platz drei.
Hauptverantwortlich dafür sei Tesla-CEO Elon Musk höchstpersönlich, der mit seinen kontroversen Aussagen und Eskapaden offenbar eine breite Käuferschicht in Deutschland bzw. Gesamteuropa vergrault habe. Hinzu komme das Problem einer veralteten Modellpalette. Teslas Kernmodelle - das Model 3, Model S, Model X und Model Y - seien seit Jahren bis auf kleinere Updates weitgehend unverändert geblieben.
Die Zeiten der unumstrittenen Marktdominanz seien für Tesla überdies endgültig vorbei. Denn deutsche und chinesische Hersteller hätten mit konkurrenzfähigen Elektroautos aufgeholt und den Wettbewerb verschärft. Im Gegensatz zu Tesla habe BYD mit rund 70% mehr verkauften Autos auf dem deutschen Markt im Januar 2025 ein fettes Plus erzielt.
Fest stehe also: Tesla müsse das Ruder schnell herumreißen und den Preiskampf in der E-Mobilitätsbranche aufnehmen. Hierfür solle in der ersten Jahreshälfte 2025 die Produktion eines kompakteren und günstigeren Modells beginnen. Gleichzeitig deute Elon Musk immer wieder an, dass das Kerngeschäft der Elektroautos für ihn nur ein Nebenschauplatz sei. Seine langfristigen Ambitionen gälten vielmehr der Entwicklung von KI-Systemen und autonomen Technologien, die über den Automobilsektor hinausgingen.
Das hoch bewertete US-Unternehmen werde mit einem KGV von 178 wohl nicht am derzeit desolaten Automobilsegment, sondern vielmehr an Musks langfristigen KI-Visionen gemessen.
Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR im November 2024 gefolgt sind, liegen 43 Prozent im Plus und sollten ihre Gewinne mit einem Stopp bei 350 Euro laufen lassen, so Annalena Götz von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (06.02.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 06.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.