San Francisco (www.aktiencheck.de) - Tesla-Aktienanalyse von Wells Fargo Advisors:
Würden sich die Prognosen der US-Großbank Wells Fargo bewahrheiten, stünde Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) im zweiten Quartal womöglich vor einem weiteren enttäuschenden Ergebnis. Laut Angaben der Bank seien bereits die meisten Auslieferungszahlen für Mai verfügbar - und das Bild, das sich daraus ergeben könnte, wäre alarmierend: Die weltweiten Auslieferungen im Mai hätten demnach um satte 23% unter dem Vorjahreswert gelegen.
Sollte dieser Trend anhalten, könnte das gesamte zweite Quartal im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 21% bei den Auslieferungen abschließen. Besonders auffällig sei laut Wells Fargo die Schwäche in allen drei Kernregionen - mit der EU als mögliches Schlusslicht. Hier könnten die Rückgänge sogar zweistellig ausfallen.
Sollten diese Einschätzungen zutreffen, würde das Tesla erneut in Bedrängnis bringen - insbesondere vor dem Hintergrund steigender Konkurrenz auf dem Elektroautomarkt und wachsender Skepsis gegenüber der Nachfrageentwicklung. Anleger könnten sich daher fragen, ob das Kursziel von 120 USD, das Wells Fargo mit dem Rating "underweight" verbindet, nicht bereits ein realistisches Szenario abbilde.
Fazit:
Wenn die Schwäche bei den Auslieferungen im Q2 tatsächlich eintrete, könnte die Tesla-Aktie vor einem weiteren Kursrutsch stehen. Für risikoscheue Anleger wäre es in diesem Fall denkbar, sich defensiver zu positionieren oder auf eine Bestätigung der Zahlen zu warten. Mutige Spekulanten hingegen könnten überlegen, ob ein Short-Engagement zur Debatte stehe - sofern sich die Schwäche als nachhaltig erweise. (Analyse vom 10.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (10.06.2025/ac/a/n)
Würden sich die Prognosen der US-Großbank Wells Fargo bewahrheiten, stünde Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) im zweiten Quartal womöglich vor einem weiteren enttäuschenden Ergebnis. Laut Angaben der Bank seien bereits die meisten Auslieferungszahlen für Mai verfügbar - und das Bild, das sich daraus ergeben könnte, wäre alarmierend: Die weltweiten Auslieferungen im Mai hätten demnach um satte 23% unter dem Vorjahreswert gelegen.
Sollte dieser Trend anhalten, könnte das gesamte zweite Quartal im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 21% bei den Auslieferungen abschließen. Besonders auffällig sei laut Wells Fargo die Schwäche in allen drei Kernregionen - mit der EU als mögliches Schlusslicht. Hier könnten die Rückgänge sogar zweistellig ausfallen.
Sollten diese Einschätzungen zutreffen, würde das Tesla erneut in Bedrängnis bringen - insbesondere vor dem Hintergrund steigender Konkurrenz auf dem Elektroautomarkt und wachsender Skepsis gegenüber der Nachfrageentwicklung. Anleger könnten sich daher fragen, ob das Kursziel von 120 USD, das Wells Fargo mit dem Rating "underweight" verbindet, nicht bereits ein realistisches Szenario abbilde.
Fazit:
Wenn die Schwäche bei den Auslieferungen im Q2 tatsächlich eintrete, könnte die Tesla-Aktie vor einem weiteren Kursrutsch stehen. Für risikoscheue Anleger wäre es in diesem Fall denkbar, sich defensiver zu positionieren oder auf eine Bestätigung der Zahlen zu warten. Mutige Spekulanten hingegen könnten überlegen, ob ein Short-Engagement zur Debatte stehe - sofern sich die Schwäche als nachhaltig erweise. (Analyse vom 10.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (10.06.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 10.06.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.