Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TUI-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nachdem die TUI-Aktie am gestrigen Dienstag bereits unter der wichtigen 7-Euro-Marke geschlossen habe, gehe es am Mittwoch weiter abwärts. Konkret verliere der Tourismus-Titel rund ein halbes Prozent. Immerhin: Die FTI-Pleite werde nach Einschätzung eines Experten kaum Auswirkungen auf das Reiseverhalten in den bevorstehenden Sommerferien haben.
"Die Felle werden ja schon verteilt. Es gibt genug Angebote der anderen Veranstalter, die sich jetzt um die Kunden bemühen", habe Tourismusexperte Torsten Kirstges von der Jade Hochschule in Wilhelmshaven der Deutschen Presse-Agentur gesagt. "Da wird man als Kunde im Reisemarkt keine Veränderung spüren." TUI etwa habe seine Kontingente deutlich aufgestockt und sich 300.000 zusätzlich Plätze gesichert.
Für den diesjährigen Urlaub müssten die Kunden allerdings auch tiefer in die Tasche greifen. "Es ist teurer geworden. Die Reiseausgaben sind gestiegen, auch wegen der Inflation", so Kirstges. Der Reiselust tue das aber keinen Abbruch. "Gespart wird eher, indem man ein, zwei Tage kürzer verreist, oder im Urlaub etwas weniger Geld vor Ort ausgibt." Am Urlaub selbst dagegen werde nicht gespart, heiße es übereinstimmend bei TUI und DER Touristik. Im Gegenteil: Viele Kunden würden sogar mehr ausgeben und bessere Hotels oder Extras buchen, würden beide Veranstalter berichten. Und auch Kreuzfahrten seien wieder im Kommen. Viele Schiffe (Mein-Schiff-Flotte) seien schon komplett ausgebucht, heiße es bei TUI.
Diese immense Lust auf Kreuzfahrten habe sich bereits in den Q1-Zahlen niedergeschlagen. Das Geschäft mit den Luxus-Dampfern habe auf operativer Ebene einen Gewinn von 70,1 Millionen Euro erwirtschaftet - das sei ein Zuwachs von 373,5 Prozent. Im Vorjahr habe das EBIT nur 14,8 Millionen Euro betragen. Eine hohe Nachfrage habe zu diesem starken Wachstum bei höheren Auslastungen und höheren Raten geführt, habe es geheißen. Aufgrund der hohen Buchungseingänge würden die Hannoveraner die Kreuzfahrt-Flotte in den kommenden zwei Jahren von sechs auf neun Schiffe ausbauen wollen.
Die TUI-Aktie, die zur Wochenmitte rund ein halbes Prozent nachgibt, bleibt aus fundamentaler Sicht weiterhin aussichtsreich, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". Nicht wenige Experten würden von einem Rekord-Reisejahr 2024 ausgehen. Rein charttechnisch sei das Papier jedoch etwas angeschlagen. Wichtig wäre, dass der GD50 (aktuell: 6,81 Euro) halte. Sonst würden weitere Abgaben bis in den Bereich um 6,50 Euro drohen. (Analyse vom 19.06.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze TUI-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,89 EUR -0,29% (19.06.2024, 13:33)
XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,902 EUR -0,14% (19.06.2024, 13:00)
ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG505
WKN TUI-Aktie:
TUAG50
Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1
NASDAQ OTC-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF
Kurzprofil TUI AG:
Die TUI Group (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) ist einer der führenden Touristikkonzerne der Welt. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Der TUI Konzern bietet für seine 21 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand.
Die gesamte touristische Wertschöpfungskette wird unter einem Dach abgebildet. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern der Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen. (19.06.2024/ac/a/nw)
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nachdem die TUI-Aktie am gestrigen Dienstag bereits unter der wichtigen 7-Euro-Marke geschlossen habe, gehe es am Mittwoch weiter abwärts. Konkret verliere der Tourismus-Titel rund ein halbes Prozent. Immerhin: Die FTI-Pleite werde nach Einschätzung eines Experten kaum Auswirkungen auf das Reiseverhalten in den bevorstehenden Sommerferien haben.
"Die Felle werden ja schon verteilt. Es gibt genug Angebote der anderen Veranstalter, die sich jetzt um die Kunden bemühen", habe Tourismusexperte Torsten Kirstges von der Jade Hochschule in Wilhelmshaven der Deutschen Presse-Agentur gesagt. "Da wird man als Kunde im Reisemarkt keine Veränderung spüren." TUI etwa habe seine Kontingente deutlich aufgestockt und sich 300.000 zusätzlich Plätze gesichert.
Für den diesjährigen Urlaub müssten die Kunden allerdings auch tiefer in die Tasche greifen. "Es ist teurer geworden. Die Reiseausgaben sind gestiegen, auch wegen der Inflation", so Kirstges. Der Reiselust tue das aber keinen Abbruch. "Gespart wird eher, indem man ein, zwei Tage kürzer verreist, oder im Urlaub etwas weniger Geld vor Ort ausgibt." Am Urlaub selbst dagegen werde nicht gespart, heiße es übereinstimmend bei TUI und DER Touristik. Im Gegenteil: Viele Kunden würden sogar mehr ausgeben und bessere Hotels oder Extras buchen, würden beide Veranstalter berichten. Und auch Kreuzfahrten seien wieder im Kommen. Viele Schiffe (Mein-Schiff-Flotte) seien schon komplett ausgebucht, heiße es bei TUI.
Diese immense Lust auf Kreuzfahrten habe sich bereits in den Q1-Zahlen niedergeschlagen. Das Geschäft mit den Luxus-Dampfern habe auf operativer Ebene einen Gewinn von 70,1 Millionen Euro erwirtschaftet - das sei ein Zuwachs von 373,5 Prozent. Im Vorjahr habe das EBIT nur 14,8 Millionen Euro betragen. Eine hohe Nachfrage habe zu diesem starken Wachstum bei höheren Auslastungen und höheren Raten geführt, habe es geheißen. Aufgrund der hohen Buchungseingänge würden die Hannoveraner die Kreuzfahrt-Flotte in den kommenden zwei Jahren von sechs auf neun Schiffe ausbauen wollen.
Die TUI-Aktie, die zur Wochenmitte rund ein halbes Prozent nachgibt, bleibt aus fundamentaler Sicht weiterhin aussichtsreich, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". Nicht wenige Experten würden von einem Rekord-Reisejahr 2024 ausgehen. Rein charttechnisch sei das Papier jedoch etwas angeschlagen. Wichtig wäre, dass der GD50 (aktuell: 6,81 Euro) halte. Sonst würden weitere Abgaben bis in den Bereich um 6,50 Euro drohen. (Analyse vom 19.06.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze TUI-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,89 EUR -0,29% (19.06.2024, 13:33)
XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,902 EUR -0,14% (19.06.2024, 13:00)
ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG505
WKN TUI-Aktie:
TUAG50
Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1
NASDAQ OTC-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF
Kurzprofil TUI AG:
Die TUI Group (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) ist einer der führenden Touristikkonzerne der Welt. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Der TUI Konzern bietet für seine 21 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand.
Die gesamte touristische Wertschöpfungskette wird unter einem Dach abgebildet. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern der Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen. (19.06.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 19.06.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.