Paris (www.aktiencheck.de) - Sunbelt Rentals-Aktienanalyse der BNP Paribas:
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat das Geschäft vieler US-Unternehmen beflügelt, zu ihnen gehört auch Sunbelt Rentals Holdings, Inc. (ISIN: US8669661048, WKN: A41N08, Ticker-Symbol: C5X, NYSE-Symbol: SUNB), so Finanzjournalist Egmond Haidt in einer aktuellen Veröffentlichung bei BNP Paribas.
Zudem habe bei dem Konzern zuletzt auch das Geschäft in anderen Bereichen gebrummt, wie die am 9. September vorgelegten Rekordergebnisse zeigen würden, woraufhin sich das Papier deutlich erholt habe.
Das Unternehmen vermiete Hebebühnen, Baugeräte, Pumpen, Generatoren und Sicherheitsabsperrungen. Zudem biete der Konzern mobile Bodenschutz- und temporäre Brückensysteme an. Einsatzgebiete seien unter anderem Baustellen, Großveranstaltungen, Industrie, Film- und Fernsehproduktionen sowie Naturschutzgebiete, in denen die Böden geschützt werden müssten. Je nach Kundenwunsch übernehme Sunbelt Rentals dabei Planung, Transport, Aufbau und technischen Support.
Im per Juli beendeten ersten Quartal des Fiskaljahrs 2026/27 sei der Umsatz um 11,2% auf 3,1 Milliarden USD gestiegen. Dabei seien die Mieteinnahmen um 12,5% auf 2,9 Milliarden USD geklettert und hätten damit 94% der Konzernerlöse ausgemacht. Laut den Angaben von Vorstandschef Brendan Horgan habe die Fußball-WM rund 2,5 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum des Mietgeschäfts beigesteuert. Die restlichen Einnahmen auf Konzernebene seien auf den Verkauf von neuen und gebrauchten Maschinen entfallen.
Zudem habe der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf Konzernebene um 8,7% auf 1,3 Milliarden USD zugelegt, allerdings habe die Marge etwas nachgegeben, von 43,2 auf 42,2%. Hingegen sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 20,4% auf 1,18 USD nach oben gesprungen.
Die Entwicklung des Cashflows habe wie folgt ausgesehen: Jener aus dem operativen Geschäft sei etwas gesunken, auf 840 Millionen USD. Weil sich zudem die Investitionen annähernd verdoppelt hätten, sei der Free Cashflow auf nur noch 70 Millionen USD eingebrochen.
Das Management habe die Investoren an den insgesamt guten Ergebnissen teilhaben lassen und dabei 307 Millionen USD an Dividenden gezahlt. Zudem habe sich der Aktienrückkauf auf 56 Millionen USD belaufen.
Prognose angehoben
Bei der Zahlenvorlage habe sich das Management mit den Ergebnissen sehr zufrieden gezeigt und den Ausblick für das im April endende Fiskaljahr 2026/27 nach oben geschraubt. Allerdings habe das Vorstandsteam eingeräumt, dass die deutlich gestiegenen Spritpreise die Profitabilität belasten würden.
Demnach solle der Konzernumsatz 2026/27 um 6,0% bis 9,0% steigen, statt der zuvor geplanten 4,5% bis 7,5%. Dabei sollten die Mieteinnahmen um 7,0% bis 10,0% zulegen, statt der avisierten 5,0% bis 8,0%. Außerdem solle das bereinigte EBITDA auf Konzernebene 4,92 bis 5,12 Milliarden USD erreichen, statt der zuvor geplanten 4,85 bis 5,05 Milliarden USD. Und schlussendlich seien nun Investitionen von 2,75 bis 3,15 Milliarden USD geplant, statt der ursprünglichen 2,45 bis 2,85 Milliarden USD.
So sähen die Schätzungen aus
Analysten würden für das Fiskaljahr 2026/27 einen Umsatzanstieg von 7,8% auf 12,03 Milliarden USD prognostizieren. 2027/28 solle es um 6,8% auf 12,85 Milliarden USD nach oben gehen. Dabei solle das bereinigte EBITDA 2026/27 um 8,0% auf 5,05 Milliarden USD zulegen, gefolgt von einem Plus von 9,3% auf 5,52 Milliarden USD für 2027/28.
Und schlussendlich solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2026/27 um 7,3% auf 2,68 Milliarden USD klettern, gefolgt von einem Plus von 11,1% auf 2,98 Milliarden USD für 2027/28. Damit würde die Marge zuerst minimal von 22,4 auf 22,3% für 2026/27 nachgeben, um 2027/28 auf 23,2% zu klettern. Allerdings liege die Marge damit immer noch um rund 5 Prozentpunkte unter dem Niveau früherer normaler Jahre.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach dem einjährigen Seitwärtstrend liege der Börsenwert bei 29,7 Milliarden USD. Inklusive der Nettoschulden von 8,5 Milliarden USD liege der Enterprise Value (EV) bei 38,2 Milliarden USD. Das entspreche dem 12,8-Fachen des von Analysten für 2027/28 prognostizierten EBIT. Nach Meinung von Egmond Haidt sei das eine ausreichende Bewertung für ein Unternehmen mit einem ordentlichen Umsatzwachstum, während die Marge im nächsten Fiskaljahr etwas verbessert werden solle. Und das KGV liege bei 15,2.
Nach Meinung von Egmond Haidt sollte die Aktie kurzfristig vor allem von zwei Faktoren beeinflusst werden, den deutlich gestiegenen Spritpreisen und den kräftig gestiegenen Zinsen, wobei sich vor allem durch Letztere die Geschäftsperspektiven eintrüben, weil sich Kunden bei Projekten zurückhalten könnten.
Wenn die Spritpreise in den USA neue Rekordhochs erreichen sollten, während gleichzeitig die Zinsen weiter deutlich steigen sollten, könnte das Papier von Sunbelt Rentals in Richtung der 52-Wochen-Tiefs nach unten drehen, so Finanzjournalist Egmond Haidt in einer aktuellen Veröffentlichung bei BNP Paribas. (Analyse vom 16.09.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (17.09.2026/ac/a/n)
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat das Geschäft vieler US-Unternehmen beflügelt, zu ihnen gehört auch Sunbelt Rentals Holdings, Inc. (ISIN: US8669661048, WKN: A41N08, Ticker-Symbol: C5X, NYSE-Symbol: SUNB), so Finanzjournalist Egmond Haidt in einer aktuellen Veröffentlichung bei BNP Paribas.
Zudem habe bei dem Konzern zuletzt auch das Geschäft in anderen Bereichen gebrummt, wie die am 9. September vorgelegten Rekordergebnisse zeigen würden, woraufhin sich das Papier deutlich erholt habe.
Das Unternehmen vermiete Hebebühnen, Baugeräte, Pumpen, Generatoren und Sicherheitsabsperrungen. Zudem biete der Konzern mobile Bodenschutz- und temporäre Brückensysteme an. Einsatzgebiete seien unter anderem Baustellen, Großveranstaltungen, Industrie, Film- und Fernsehproduktionen sowie Naturschutzgebiete, in denen die Böden geschützt werden müssten. Je nach Kundenwunsch übernehme Sunbelt Rentals dabei Planung, Transport, Aufbau und technischen Support.
Im per Juli beendeten ersten Quartal des Fiskaljahrs 2026/27 sei der Umsatz um 11,2% auf 3,1 Milliarden USD gestiegen. Dabei seien die Mieteinnahmen um 12,5% auf 2,9 Milliarden USD geklettert und hätten damit 94% der Konzernerlöse ausgemacht. Laut den Angaben von Vorstandschef Brendan Horgan habe die Fußball-WM rund 2,5 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum des Mietgeschäfts beigesteuert. Die restlichen Einnahmen auf Konzernebene seien auf den Verkauf von neuen und gebrauchten Maschinen entfallen.
Zudem habe der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf Konzernebene um 8,7% auf 1,3 Milliarden USD zugelegt, allerdings habe die Marge etwas nachgegeben, von 43,2 auf 42,2%. Hingegen sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 20,4% auf 1,18 USD nach oben gesprungen.
Die Entwicklung des Cashflows habe wie folgt ausgesehen: Jener aus dem operativen Geschäft sei etwas gesunken, auf 840 Millionen USD. Weil sich zudem die Investitionen annähernd verdoppelt hätten, sei der Free Cashflow auf nur noch 70 Millionen USD eingebrochen.
Das Management habe die Investoren an den insgesamt guten Ergebnissen teilhaben lassen und dabei 307 Millionen USD an Dividenden gezahlt. Zudem habe sich der Aktienrückkauf auf 56 Millionen USD belaufen.
Prognose angehoben
Bei der Zahlenvorlage habe sich das Management mit den Ergebnissen sehr zufrieden gezeigt und den Ausblick für das im April endende Fiskaljahr 2026/27 nach oben geschraubt. Allerdings habe das Vorstandsteam eingeräumt, dass die deutlich gestiegenen Spritpreise die Profitabilität belasten würden.
Demnach solle der Konzernumsatz 2026/27 um 6,0% bis 9,0% steigen, statt der zuvor geplanten 4,5% bis 7,5%. Dabei sollten die Mieteinnahmen um 7,0% bis 10,0% zulegen, statt der avisierten 5,0% bis 8,0%. Außerdem solle das bereinigte EBITDA auf Konzernebene 4,92 bis 5,12 Milliarden USD erreichen, statt der zuvor geplanten 4,85 bis 5,05 Milliarden USD. Und schlussendlich seien nun Investitionen von 2,75 bis 3,15 Milliarden USD geplant, statt der ursprünglichen 2,45 bis 2,85 Milliarden USD.
So sähen die Schätzungen aus
Analysten würden für das Fiskaljahr 2026/27 einen Umsatzanstieg von 7,8% auf 12,03 Milliarden USD prognostizieren. 2027/28 solle es um 6,8% auf 12,85 Milliarden USD nach oben gehen. Dabei solle das bereinigte EBITDA 2026/27 um 8,0% auf 5,05 Milliarden USD zulegen, gefolgt von einem Plus von 9,3% auf 5,52 Milliarden USD für 2027/28.
Und schlussendlich solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2026/27 um 7,3% auf 2,68 Milliarden USD klettern, gefolgt von einem Plus von 11,1% auf 2,98 Milliarden USD für 2027/28. Damit würde die Marge zuerst minimal von 22,4 auf 22,3% für 2026/27 nachgeben, um 2027/28 auf 23,2% zu klettern. Allerdings liege die Marge damit immer noch um rund 5 Prozentpunkte unter dem Niveau früherer normaler Jahre.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach dem einjährigen Seitwärtstrend liege der Börsenwert bei 29,7 Milliarden USD. Inklusive der Nettoschulden von 8,5 Milliarden USD liege der Enterprise Value (EV) bei 38,2 Milliarden USD. Das entspreche dem 12,8-Fachen des von Analysten für 2027/28 prognostizierten EBIT. Nach Meinung von Egmond Haidt sei das eine ausreichende Bewertung für ein Unternehmen mit einem ordentlichen Umsatzwachstum, während die Marge im nächsten Fiskaljahr etwas verbessert werden solle. Und das KGV liege bei 15,2.
Nach Meinung von Egmond Haidt sollte die Aktie kurzfristig vor allem von zwei Faktoren beeinflusst werden, den deutlich gestiegenen Spritpreisen und den kräftig gestiegenen Zinsen, wobei sich vor allem durch Letztere die Geschäftsperspektiven eintrüben, weil sich Kunden bei Projekten zurückhalten könnten.
Wenn die Spritpreise in den USA neue Rekordhochs erreichen sollten, während gleichzeitig die Zinsen weiter deutlich steigen sollten, könnte das Papier von Sunbelt Rentals in Richtung der 52-Wochen-Tiefs nach unten drehen, so Finanzjournalist Egmond Haidt in einer aktuellen Veröffentlichung bei BNP Paribas. (Analyse vom 16.09.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (17.09.2026/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 17.09.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.