Hamburg (www.aktiencheck.de) - Sto-Aktienanalyse von der Montega AG:
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Sto SE & Co. KGaA (ISIN: DE0007274136, WKN: 727413, Ticker-Symbol: STO3) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Sto habe vergangene Woche den Halbjahresbericht 2026 vorgelegt und einen Capital Markets Day am Hauptsitz in Stühlingen veranstaltet, an dem Speck teilgenommen habe.
Rückkehr auf den Wachstumspfad: In H1 habe Sto einen Umsatzanstieg i.H.v. 3,7% yoy auf 805,5 Mio. EUR erzielt, womit der witterungsbedingte Rückgang in Q1 (-1,9% yoy) durch ein respektables Q2 (+7,7% yoy) mehr als aufgeholt worden sei. Auf Halbjahressicht hätten vor allem die Regionen Nord- und Osteuropa (+9,1% yoy) sowie Westeuropa (+4,5% yoy), getragen von Marktanteilsgewinnen in Deutschland, spürbar zugelegt. In der Region Amerika/Asien/Pazifik habe Sto hingegen aufgrund negativer Währungseffekte, der schrittweisen Einstellung des Geschäftsbetriebs einer kanadischen Tochter (Skyrise Prefab Building Solutions) sowie der anhaltenden Marktschwäche in China einen Erlösrückgang um 5,0% yoy (FX-bereinigt: -1,0% yoy) verzeichnet. Der Start ins zweite Halbjahr sei laut Vorstand positiv verlaufen und der Konzernumsatz im Juli habe den Vorjahreswert sowie die Erwartungen leicht übertreffen können.
Marge trotz Gegenwinds verbessert: Ungeachtet des hohen Preisdrucks infolge des Irankrieges sei Sto eine leichte Steigerung der Bruttomarge auf 54,9% (+50 BP yoy) gelungen. Das EBIT habe von sehr niedriger Basis um 20,6% yoy auf 30,5 Mio. EUR (Vj.: 25,3 Mio. EUR) zugelegt, womit sich die operative Marge auf 3,8% (+50 BP yoy) leicht verbessert habe. Der operative Cashflow habe sich aufgrund eines taktischen Vorratsaufbaus mit -19,2 Mio. EUR (Vj.: -0,7 Mio. EUR) indes schwächer gezeigt, wobei die CAPEX mit 12,0 Mio. EUR (Vj.: 22,2 Mio. EUR) ebenfalls deutlich geringer ausgefallen seien. Letztere sollten sich laut CFO angesichts laufender Investitionsprojekte auf Gesamtjahressicht aber unverändert auf ca. 42 Mio. EUR belaufen. Zu den größten Einzelprojekten gehöre nach wie vor die Einführung des ERP-Systems SAP S/4HANA.
Guidance erscheint sicher: Wenngleich das Management betont habe, dass aufgrund der geopolitischen Lage der "Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten mit extrem viel Unsicherheit verbunden" ist und weitere Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite zu erwarten seien, sehe Speck Sto angesichts der robusten Entwicklung in H1 auf einem guten Weg, die bestätigte Guidance (Umsatz ca. 1,62 Mrd. EUR; EBIT 56-76 Mio. EUR) zu erfüllen, und setze seine Prognosen sogar leicht herauf. Die weiterhin üppige Liquidität (Net-Cash: 100,6 Mio. EUR exkl. Geldanlagen) halte der Vorstand weiter für M&A-Maßnahmen vor, Aktienrückkäufen sei erneut eine Absage erteilt worden.
Fazit: Wenngleich Sto sowohl witterungs- als auch marktbedingt noch mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen habe, sei in H1 nach drei schwächeren Jahren die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelungen, wozu laut Speck Marktanteilsgewinne beigetragen hätten. Auch ergebnisseitig erscheine Speck die Talsohle inzwischen durchschritten, sodass er von einer sukzessiven Erholung vor allem ab 2027 ff. ausgehe.
Patrick Speck, Analyst der Montega AG, sieht die Qualität des Unternehmens als Markt- und Technologieführer auch gegenüber der Peergroup nicht adäquat im Kurs reflektiert (EV/EBIT26e: 7,5x vs. Peers 15,6x) und bestätigt das Rating "kaufen" mit einem auf 150,00 EUR erhöhten Kursziel (zuvor: 140,00 EUR). (Analyse vom 09.09.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (09.09.2026/ac/a/nw)
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Sto SE & Co. KGaA (ISIN: DE0007274136, WKN: 727413, Ticker-Symbol: STO3) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Sto habe vergangene Woche den Halbjahresbericht 2026 vorgelegt und einen Capital Markets Day am Hauptsitz in Stühlingen veranstaltet, an dem Speck teilgenommen habe.
Rückkehr auf den Wachstumspfad: In H1 habe Sto einen Umsatzanstieg i.H.v. 3,7% yoy auf 805,5 Mio. EUR erzielt, womit der witterungsbedingte Rückgang in Q1 (-1,9% yoy) durch ein respektables Q2 (+7,7% yoy) mehr als aufgeholt worden sei. Auf Halbjahressicht hätten vor allem die Regionen Nord- und Osteuropa (+9,1% yoy) sowie Westeuropa (+4,5% yoy), getragen von Marktanteilsgewinnen in Deutschland, spürbar zugelegt. In der Region Amerika/Asien/Pazifik habe Sto hingegen aufgrund negativer Währungseffekte, der schrittweisen Einstellung des Geschäftsbetriebs einer kanadischen Tochter (Skyrise Prefab Building Solutions) sowie der anhaltenden Marktschwäche in China einen Erlösrückgang um 5,0% yoy (FX-bereinigt: -1,0% yoy) verzeichnet. Der Start ins zweite Halbjahr sei laut Vorstand positiv verlaufen und der Konzernumsatz im Juli habe den Vorjahreswert sowie die Erwartungen leicht übertreffen können.
Marge trotz Gegenwinds verbessert: Ungeachtet des hohen Preisdrucks infolge des Irankrieges sei Sto eine leichte Steigerung der Bruttomarge auf 54,9% (+50 BP yoy) gelungen. Das EBIT habe von sehr niedriger Basis um 20,6% yoy auf 30,5 Mio. EUR (Vj.: 25,3 Mio. EUR) zugelegt, womit sich die operative Marge auf 3,8% (+50 BP yoy) leicht verbessert habe. Der operative Cashflow habe sich aufgrund eines taktischen Vorratsaufbaus mit -19,2 Mio. EUR (Vj.: -0,7 Mio. EUR) indes schwächer gezeigt, wobei die CAPEX mit 12,0 Mio. EUR (Vj.: 22,2 Mio. EUR) ebenfalls deutlich geringer ausgefallen seien. Letztere sollten sich laut CFO angesichts laufender Investitionsprojekte auf Gesamtjahressicht aber unverändert auf ca. 42 Mio. EUR belaufen. Zu den größten Einzelprojekten gehöre nach wie vor die Einführung des ERP-Systems SAP S/4HANA.
Guidance erscheint sicher: Wenngleich das Management betont habe, dass aufgrund der geopolitischen Lage der "Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten mit extrem viel Unsicherheit verbunden" ist und weitere Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite zu erwarten seien, sehe Speck Sto angesichts der robusten Entwicklung in H1 auf einem guten Weg, die bestätigte Guidance (Umsatz ca. 1,62 Mrd. EUR; EBIT 56-76 Mio. EUR) zu erfüllen, und setze seine Prognosen sogar leicht herauf. Die weiterhin üppige Liquidität (Net-Cash: 100,6 Mio. EUR exkl. Geldanlagen) halte der Vorstand weiter für M&A-Maßnahmen vor, Aktienrückkäufen sei erneut eine Absage erteilt worden.
Fazit: Wenngleich Sto sowohl witterungs- als auch marktbedingt noch mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen habe, sei in H1 nach drei schwächeren Jahren die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelungen, wozu laut Speck Marktanteilsgewinne beigetragen hätten. Auch ergebnisseitig erscheine Speck die Talsohle inzwischen durchschritten, sodass er von einer sukzessiven Erholung vor allem ab 2027 ff. ausgehe.
Patrick Speck, Analyst der Montega AG, sieht die Qualität des Unternehmens als Markt- und Technologieführer auch gegenüber der Peergroup nicht adäquat im Kurs reflektiert (EV/EBIT26e: 7,5x vs. Peers 15,6x) und bestätigt das Rating "kaufen" mit einem auf 150,00 EUR erhöhten Kursziel (zuvor: 140,00 EUR). (Analyse vom 09.09.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (09.09.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 09.09.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.