Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Skyworks Solutions-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Skyworks Solutions (ISIN: US83088M1027, WKN: 857760, Ticker-Symbol: AWM, NASDAQ-Symbol: SWKS) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der amerikanische Chip-Hersteller Skyworks Solutions habe am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das am 27.Dezember beendete Quartal bekannt gegeben. Die seien auch recht gut ausgefallen. Doch in einer anschließenden Telefon-Konferenz habe es Ernüchterndes gegeben. Die Skyworks-Aktie sacke daraufhin am Donnerstag stark ab.
Skyworks Solutions habe ordentliche Quartalszahlen präsentiert. Der Gewinn pro Aktie (EPS) habe im ersten Geschäftsquartal mit 1,60 Dollar leicht die Analystenschätzungen übertroffen. Der Umsatz von 1,07 Milliarden Dollar habe den Erwartungen entsprochen. Auch die Prognose für Q2 liege mit einem EPS von 1,20 Dollar leicht über dem Konsens, der 1,19 Dollar erwarte. Der Umsatz solle bei 0,94 bis 0,97 Milliarden Dollar liegen.
Zudem sei Philip Brace als neuer CEO ab dem 17. Februar 2025 ernannt worden. Er ersetze Liam K. Griffin, der für drei Monate als Berater bleibe.
Doch eine negative Nachricht komme gar nicht gut an: Skyworks Solutions habe eine Reduzierung seiner Beteiligung am nächsten iPhone-Modell von Apple angekündigt. Der Chip-Hersteller werde nicht mehr alleiniger Lieferant einer Schlüsselkomponente sein, sondern sich den Auftrag mit einem zweiten Zulieferer teilen würden. Dies führe zu einem erwarteten Umsatzrückgang um 20 bis 25 Prozent ab dem vierten Geschäftsquartal 2025 bis ins Geschäftsjahr 2026 hinein.
Die Skyworks-Aktie sacke im vorbörslichen US-Handel um gut 29 Prozent auf 61,76 Dollar ab. Der Schlusskurs habe am Mittwoch noch bei 87,08 Dollar gelegen. Im deutschen Handel verliere die Aktie ähnlich stark auf 61 Euro.
Die Marktreaktion reflektiere Bedenken über langfristige Umsatzverluste, da das iPhone ein wichtiger Umsatztreiber sei. Die neue Dual-Sourcing-Strategie deute auf verstärkten Wettbewerb und Margendruck hin. Anleger würden nun den kurzfristig stabilen Gewinnbericht gegen die langfristigen Risiken abwägen - und verkaufen.
Die Lieferungen an iPhone-Produzenten Apple würden künftig stark zurückgehen, ein wichtige Umsatzbringer falle weg. Bevor ein adäquater Ersatz gefunden sei, dürfte es dauern.
Anleger trennen sich daher von der Aktie von Skyworks Solutions, so Martin Mrowka von "Der Aktionär". Mit dem aktuellen Kursrutsch sei die Aktie auch unter die Stopp-Marke bei 75 Euro gefallen. (Analyse vom 06.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple. (06.02.2025/ac/a/n)
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Skyworks Solutions (ISIN: US83088M1027, WKN: 857760, Ticker-Symbol: AWM, NASDAQ-Symbol: SWKS) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der amerikanische Chip-Hersteller Skyworks Solutions habe am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das am 27.Dezember beendete Quartal bekannt gegeben. Die seien auch recht gut ausgefallen. Doch in einer anschließenden Telefon-Konferenz habe es Ernüchterndes gegeben. Die Skyworks-Aktie sacke daraufhin am Donnerstag stark ab.
Skyworks Solutions habe ordentliche Quartalszahlen präsentiert. Der Gewinn pro Aktie (EPS) habe im ersten Geschäftsquartal mit 1,60 Dollar leicht die Analystenschätzungen übertroffen. Der Umsatz von 1,07 Milliarden Dollar habe den Erwartungen entsprochen. Auch die Prognose für Q2 liege mit einem EPS von 1,20 Dollar leicht über dem Konsens, der 1,19 Dollar erwarte. Der Umsatz solle bei 0,94 bis 0,97 Milliarden Dollar liegen.
Zudem sei Philip Brace als neuer CEO ab dem 17. Februar 2025 ernannt worden. Er ersetze Liam K. Griffin, der für drei Monate als Berater bleibe.
Doch eine negative Nachricht komme gar nicht gut an: Skyworks Solutions habe eine Reduzierung seiner Beteiligung am nächsten iPhone-Modell von Apple angekündigt. Der Chip-Hersteller werde nicht mehr alleiniger Lieferant einer Schlüsselkomponente sein, sondern sich den Auftrag mit einem zweiten Zulieferer teilen würden. Dies führe zu einem erwarteten Umsatzrückgang um 20 bis 25 Prozent ab dem vierten Geschäftsquartal 2025 bis ins Geschäftsjahr 2026 hinein.
Die Skyworks-Aktie sacke im vorbörslichen US-Handel um gut 29 Prozent auf 61,76 Dollar ab. Der Schlusskurs habe am Mittwoch noch bei 87,08 Dollar gelegen. Im deutschen Handel verliere die Aktie ähnlich stark auf 61 Euro.
Die Marktreaktion reflektiere Bedenken über langfristige Umsatzverluste, da das iPhone ein wichtiger Umsatztreiber sei. Die neue Dual-Sourcing-Strategie deute auf verstärkten Wettbewerb und Margendruck hin. Anleger würden nun den kurzfristig stabilen Gewinnbericht gegen die langfristigen Risiken abwägen - und verkaufen.
Die Lieferungen an iPhone-Produzenten Apple würden künftig stark zurückgehen, ein wichtige Umsatzbringer falle weg. Bevor ein adäquater Ersatz gefunden sei, dürfte es dauern.
Anleger trennen sich daher von der Aktie von Skyworks Solutions, so Martin Mrowka von "Der Aktionär". Mit dem aktuellen Kursrutsch sei die Aktie auch unter die Stopp-Marke bei 75 Euro gefallen. (Analyse vom 06.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple. (06.02.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 06.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.