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Kolumnist: Feingold-Research

Silber und der Trump-Effekt




21.08.20 13:32
Feingold-Research

In den vergangenen Jahren entwickelte sich Silber deutlich schlechter als Gold. Erst seit wenigen Wochen holt der kleine Bruder kräftig auf. Inzwischen bezahlen Anleger mehr als doppelt so viel wie Mitte März. Das Potenzial reicht aber noch wesentlich weiter, sofern zwei wichtige Einflussfaktoren mitspielen.Wir stellen die Analyse von Ophirum vor. Dort können Sie Gold und Silber transparent, günstig und sicher physisch kaufen und auch ein Golddepot anlegen. 


 


Was schnell steigt, fällt nicht selten ebenso dynamisch. Als Silber kürzlich den größten Tagesverlust seit Oktober 2008 verzeichnete und in der Spitze um rund 20 Prozent abstürzte, fühlten sich Edelmetall-Bären bestätigt. Doch der Ausverkauf endete früher als viele erwartet haben. Inzwischen steht der Kurs wieder dicht unter dem zuletzt erreichten Mehrjahreshoch und holt Schwung.


 


Da Silber anders als Gold wesentlich stärker in den Wirtschaftskreislauf eingebunden ist, spielen die Konjunkturaussichten eine große Rolle und beeinflussen den Preis. Zuletzt übertrafen in der Eurozone ähnlich wie bereits zuvor in den USA zahlreiche Wirtschaftsdaten die Erwartungen. So überraschten in Deutschland der ZEW-Index, die Industrieproduktionsdaten, die Auftragseingänge und die Exportdaten positiv. In den USA brummt unverändert der Arbeitsmarkt, zudem zeigt der Trendpfeil beim ISM-Index sowie den Auftragseingängen aufwärts.


 


Aufschwung stützt Silberpreis

 


Ob die erhoffte „V“-förmige Erholung der Weltwirtschaft auch Realität wird, hängt stark davon ab, wie es mit Corona weitergeht. Solange neue Lockdowns in den Industriestaaten ausbleiben und die Konjunktur wie in den vergangenen Wochen weiter läuft, stehen die Chancen für eine nachhaltige Erholung gut. Doch das Risiko ist hoch, zumal ein Impfstoff, wenn überhaupt, erst im nächsten Jahr zur Verfügung stehen dürfte. Ein erneuter Nachfrageeinbruch wie im Frühjahr würde Silber empfindlich treffen.


 


Chancen für Silber bieten auch die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Kandidat Joe Biden setzt sich für einen Green New Deal ein. Sollte er sich durchsetzen und die Wirtschaft mit grünen Investitionen ankurbeln, könnte die Silber-Nachfrage aus der Industrie kräftig anspringen. Die weltweiten Bestrebungen für eine grüne Zukunft spielen dem Edelmetall in die Karten.


 


Silber ist ein unverzichtbarer Rohstoff in Solar-Panels sowie der E-Mobilität und kommt auch in unzähligen Sensoren von Windturbinen zum Einsatz. Prognosen der Analysten der Bank of America zufolge könnte die jährliche Silbernachfrage in den nächsten 15 Jahren um knapp 90 Prozent von aktuell 2.285 Tonnen auf 4.272 Tonnen steigen. Im Idealfall wäre so auch wieder mit einem Marktdefizit zu rechnen. Zuletzt war dies 2011 der Fall, als der Preis im Frühjahr auf knapp 50 Dollar kletterte.


 


Keine Übertreibung am Terminmarkt

 


Eng damit verknüpft ist die Frage, wie sich die Investmentnachfrage weiter entwickelt. Hier scheint der jüngste Rückschlag durchaus Eindruck hinterlassen zu haben. Nach kräftigen Zuflüssen zogen Strategen am Montag aus den Silber-ETFs wieder viel Kapital ab. Zumindest an den Terminmärkten liegt keine Übertreibung vor. Die Netto-Long-Spekulationen fielen in der vergangenen Woche deutlich, was Spielraum auf der Oberseite eröffnet.


 


Für Silber besteht somit langfristig gesehen durchaus noch viel Fantasie auf der Oberseite. Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, erscheint das Rekordhoch bei 50 Dollar durchaus möglich, auch wenn es noch weit entfernt erscheint. Selbst im Idealfall dürfte sich der weitere Weg nach oben aber nicht als Einbahnstraße erweisen. Silber ist sehr volatil und eignet sich daher nur für nervenstarke Anleger.



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