Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Siemens-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Vor dem Wochenende könne die Siemens-Aktie nach den jüngsten Verlusten wieder den Weg nach oben einschlagen. Für Aufsehen habe der Industriekonzern in der laufenden Woche vor allem durch die aufkommenden Berichte über einen möglichen milliardenschweren Zukauf des US-Softwareherstellers Altair Engineering gesorgt.
Eine Übernahme von Altair würde für Siemens Sinn machen, laute das klare Urteil von Citigroup-Analyst Martin Wilkie. Allerdings sei der US-Konzern nicht billig. Für Siemens laute das Votum von Wilkie weiterhin "buy" mit einem Kursziel von 210 Euro.
Altair entwickele etwa Programme für die Luft- und Raumfahrt und die Automobilindustrie, aber auch den Energiesektor und den Finanzbereich. Knapp über neun Milliarden Dollar bringe das Unternehmen an der Börse derzeit auf die Waage. Noch sollten die Überlegungen von Siemens nicht abgeschlossen sein und auch andere Interessenten für Altair scheinen durchaus denkbar.
Der nächste wichtige Termin stehe bei Siemens unabhängig von der Übernahme bereits in drei Wochen an. Am 14. November werde der Konzern Zahlen zum abgelaufenen Quartal und damit auch zum gesamten Geschäftsjahr 2023/24 vorstellen. Voraussichtlich dürfte die Schwäche in China vor allem in der Sparte Digital Industries die Quartalszahlen noch einmal belastet haben. Spannend dürfte aber gerade der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr werden. Würden hier die Aussagen stimmen, dann sollte auch das Rekordhoch bei 188,88 Euro schnell wieder in Reichweite rücken.
Die möglicherweise teure Übernahme von Altair habe den Kurs leicht belastet. Doch der Tenor am Markt falle grundsätzlich positiv aus: Sinn würde der Zukauf durchaus machen. Kurzfristig liege der Fokus aber bereits auf den Zahlen.
"Der Aktionär" bleibt grundsätzlich positiv gestimmt und geht davon aus, dass sich der Fokus auf Digitalisierung bei Siemens auch künftig in steigenden Kursen widerspiegeln wird, so Maximilian Völkl. (Analyse vom 25.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.10.2024/ac/a/d)
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Vor dem Wochenende könne die Siemens-Aktie nach den jüngsten Verlusten wieder den Weg nach oben einschlagen. Für Aufsehen habe der Industriekonzern in der laufenden Woche vor allem durch die aufkommenden Berichte über einen möglichen milliardenschweren Zukauf des US-Softwareherstellers Altair Engineering gesorgt.
Eine Übernahme von Altair würde für Siemens Sinn machen, laute das klare Urteil von Citigroup-Analyst Martin Wilkie. Allerdings sei der US-Konzern nicht billig. Für Siemens laute das Votum von Wilkie weiterhin "buy" mit einem Kursziel von 210 Euro.
Altair entwickele etwa Programme für die Luft- und Raumfahrt und die Automobilindustrie, aber auch den Energiesektor und den Finanzbereich. Knapp über neun Milliarden Dollar bringe das Unternehmen an der Börse derzeit auf die Waage. Noch sollten die Überlegungen von Siemens nicht abgeschlossen sein und auch andere Interessenten für Altair scheinen durchaus denkbar.
Der nächste wichtige Termin stehe bei Siemens unabhängig von der Übernahme bereits in drei Wochen an. Am 14. November werde der Konzern Zahlen zum abgelaufenen Quartal und damit auch zum gesamten Geschäftsjahr 2023/24 vorstellen. Voraussichtlich dürfte die Schwäche in China vor allem in der Sparte Digital Industries die Quartalszahlen noch einmal belastet haben. Spannend dürfte aber gerade der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr werden. Würden hier die Aussagen stimmen, dann sollte auch das Rekordhoch bei 188,88 Euro schnell wieder in Reichweite rücken.
Die möglicherweise teure Übernahme von Altair habe den Kurs leicht belastet. Doch der Tenor am Markt falle grundsätzlich positiv aus: Sinn würde der Zukauf durchaus machen. Kurzfristig liege der Fokus aber bereits auf den Zahlen.
"Der Aktionär" bleibt grundsätzlich positiv gestimmt und geht davon aus, dass sich der Fokus auf Digitalisierung bei Siemens auch künftig in steigenden Kursen widerspiegeln wird, so Maximilian Völkl. (Analyse vom 25.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.10.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 25.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.