Paris (www.aktiencheck.de) - Der MSCI Emerging Markets Index hat in diesem Jahr auf Dollarbasis um rund 28 Prozent zugelegt - und damit den MSCI World, der in etwa 18 Prozent vorrückte, klar hinter sich gelassen, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Rückenwind habe dem Barometer, das 24 Schwellenländerbörsen umfasse, nicht zuletzt die starke Entwicklung in China verliehen, das mit rund 30 Prozent den weitaus größten Anteil am Index stelle: So notiere beispielsweise der Shanghai Composite Index nahe einem 10-Jahres-Hoch, während Hongkonger Aktien kürzlich den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht hätten. Kein Wunder daher, dass zu den größten Gewinnern auch Schwergewichte wie Alibaba und Xiaomi zählen würden, die zu den Top 10 des fast 1.200 Unternehmen umfassenden MSCI EM gehören würden. Für Kaufinteresse habe dort zuletzt unter anderem die Hoffnung auf weitere fiskalpolitische Impulse gesorgt, nachdem Konjunkturdaten im August einen spürbaren Rückgang signalisiert hätten.
Zusätzliche Unterstützung würden die Emerging Markets vom schwächeren Dollar erhalten. Da viele Staaten und Firmen in diesen Märkten Verbindlichkeiten in der US-Währung halten würden, würden mit der Abwertung die Kosten für den Schuldendienst deutlich sinken. Gleichzeitig würden die aufstrebenden Märkte davon profitieren, dass viele Investoren Dollar-Assets abstoßen würden und Kapitalströme verstärkt in die Schwellenländer lenken würden. Der daraus resultierende Zufluss stärke die lokalen Währungen und eröffne Notenbanken Spielraum für Zinssenkungen - ein Impuls für Wachstum und Aktienmärkte gleichermaßen. Auch die Bewertung signalisiere weiterhin Potenzial für Aktien aus den Emerging Markets. Das KGV des MSCI EM liege mit rund 16 deutlich unter dem des MSCI World von etwa 23. (Ausgabe vom 03.10.2025) (06.10.2025/ac/a/m)
Rückenwind habe dem Barometer, das 24 Schwellenländerbörsen umfasse, nicht zuletzt die starke Entwicklung in China verliehen, das mit rund 30 Prozent den weitaus größten Anteil am Index stelle: So notiere beispielsweise der Shanghai Composite Index nahe einem 10-Jahres-Hoch, während Hongkonger Aktien kürzlich den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht hätten. Kein Wunder daher, dass zu den größten Gewinnern auch Schwergewichte wie Alibaba und Xiaomi zählen würden, die zu den Top 10 des fast 1.200 Unternehmen umfassenden MSCI EM gehören würden. Für Kaufinteresse habe dort zuletzt unter anderem die Hoffnung auf weitere fiskalpolitische Impulse gesorgt, nachdem Konjunkturdaten im August einen spürbaren Rückgang signalisiert hätten.
Zusätzliche Unterstützung würden die Emerging Markets vom schwächeren Dollar erhalten. Da viele Staaten und Firmen in diesen Märkten Verbindlichkeiten in der US-Währung halten würden, würden mit der Abwertung die Kosten für den Schuldendienst deutlich sinken. Gleichzeitig würden die aufstrebenden Märkte davon profitieren, dass viele Investoren Dollar-Assets abstoßen würden und Kapitalströme verstärkt in die Schwellenländer lenken würden. Der daraus resultierende Zufluss stärke die lokalen Währungen und eröffne Notenbanken Spielraum für Zinssenkungen - ein Impuls für Wachstum und Aktienmärkte gleichermaßen. Auch die Bewertung signalisiere weiterhin Potenzial für Aktien aus den Emerging Markets. Das KGV des MSCI EM liege mit rund 16 deutlich unter dem des MSCI World von etwa 23. (Ausgabe vom 03.10.2025) (06.10.2025/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 06.10.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.