Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Schaeffler-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Schaeffler AG (ISIN: DE000SHA0159, WKN: SHA015, Ticker-Symbol: SHA, NASDAQ OTC-Symbol: SCFLF) unter die Lupe.
Eine kleine Enttäuschung am Abend: Der fränkische Industriekonzern habe im vergangenen Jahr schwächer abgeschnitten als vom Markt erwartet. So sei der Umsatz zwar von 16,3 auf 18,2 Mrd. Euro gestiegen, wie das Unternehmen anhand vorläufiger Zahlen am Dienstagabend mitgeteilt habe. Analysten hätten im Vorfeld aber im Schnitt mit 18,5 Mrd. Euro gerechnet.
Treiber des Anstiegs sei v.a. die Konsolidierung von Vitesco ab dem vierten Quartal gewesen, habe es geheißen. Die um Sondereffekte bereinigte Marge vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde voraussichtlich von 7,3 auf 4,5% gesunken sein, wie es in der Konzernmeldung weiter geheißen habe. Schaeffler habe 5 bis 8% in Aussicht gestellt, der Marktkonsens hatte 6,3% erwartet. Dem Herzogenauracher Unternehmen zufolge hätten im vierten Quartal insbesondere die schwache Ergebnisentwicklung der Sparte Bearings & Industrial Solutions sowie bei Vitesco belastet. Dagegen sei der freie Mittelzufluss vor Fusionen und Übernahmen mit 360 Mio. Euro besser ausgefallen als erwartet. Die ausführlichen Zahlen sowie die Prognose für das laufende Jahr wolle das Unternehmen am 5. März vorlegen.
Anleger hätten sich enttäuscht gezeigt. Im nachbörslichen Geschäft habe die Schaeffler-Aktie auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion 1,7% im Vergleich zum Schlusskurs bei Xetra verloren.
In den vergangenen Monaten sei der zuvor sehr schwach gelaufenen Schaeffler-Aktie die Bildung eines Bodens geglückt. Zuletzt habe sich der Kurs weiter erholen können. Nun bleibe zu hoffen, dass die heute etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen nicht all die hoffnungsvollen Ansätze der letzten Handelswochen wieder zunichtemachen würden. Davon sei aber Stand jetzt eher nicht auszugehen, immerhin stimme noch die Richtung bei der Umsatzentwicklung. Allerdings dränge sich beim SDAX-Titel aktuell weiterhin kein Kauf auf. Die weitere Entwicklung sollte nach wie vor lediglich von der Seitenlinie aus betrachtet werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 21.01.2025)
(Enthält Material von dpa-AFX)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (21.01.2025/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Schaeffler AG (ISIN: DE000SHA0159, WKN: SHA015, Ticker-Symbol: SHA, NASDAQ OTC-Symbol: SCFLF) unter die Lupe.
Eine kleine Enttäuschung am Abend: Der fränkische Industriekonzern habe im vergangenen Jahr schwächer abgeschnitten als vom Markt erwartet. So sei der Umsatz zwar von 16,3 auf 18,2 Mrd. Euro gestiegen, wie das Unternehmen anhand vorläufiger Zahlen am Dienstagabend mitgeteilt habe. Analysten hätten im Vorfeld aber im Schnitt mit 18,5 Mrd. Euro gerechnet.
Treiber des Anstiegs sei v.a. die Konsolidierung von Vitesco ab dem vierten Quartal gewesen, habe es geheißen. Die um Sondereffekte bereinigte Marge vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde voraussichtlich von 7,3 auf 4,5% gesunken sein, wie es in der Konzernmeldung weiter geheißen habe. Schaeffler habe 5 bis 8% in Aussicht gestellt, der Marktkonsens hatte 6,3% erwartet. Dem Herzogenauracher Unternehmen zufolge hätten im vierten Quartal insbesondere die schwache Ergebnisentwicklung der Sparte Bearings & Industrial Solutions sowie bei Vitesco belastet. Dagegen sei der freie Mittelzufluss vor Fusionen und Übernahmen mit 360 Mio. Euro besser ausgefallen als erwartet. Die ausführlichen Zahlen sowie die Prognose für das laufende Jahr wolle das Unternehmen am 5. März vorlegen.
Anleger hätten sich enttäuscht gezeigt. Im nachbörslichen Geschäft habe die Schaeffler-Aktie auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion 1,7% im Vergleich zum Schlusskurs bei Xetra verloren.
In den vergangenen Monaten sei der zuvor sehr schwach gelaufenen Schaeffler-Aktie die Bildung eines Bodens geglückt. Zuletzt habe sich der Kurs weiter erholen können. Nun bleibe zu hoffen, dass die heute etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen nicht all die hoffnungsvollen Ansätze der letzten Handelswochen wieder zunichtemachen würden. Davon sei aber Stand jetzt eher nicht auszugehen, immerhin stimme noch die Richtung bei der Umsatzentwicklung. Allerdings dränge sich beim SDAX-Titel aktuell weiterhin kein Kauf auf. Die weitere Entwicklung sollte nach wie vor lediglich von der Seitenlinie aus betrachtet werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 21.01.2025)
(Enthält Material von dpa-AFX)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (21.01.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 21.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.