Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Sanofi-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des französischen Pharmakonzerns Sanofi S.A. (ISIN: FR0000120578, WKN: 920657, Ticker-Symbol: SNW, Euronext Paris-Symbol: SAN, NASDAQ OTC-Symbol: SNYNF) unter die Lupe.
Am Freitag habe der französische Pharma-Riese die Bücher zum abgelaufenen dritten Quartal geöffnet. Vor allem dank des Impfstoff-Business habe Sanofi überraschend deutliche Zuwächse verzeichnet und auch auf den Blockbuster Dupixent sei einmal mehr Verlass gewesen. Mit einem Plus von 1,5 Prozent gehöre der Titel am letzten Tag der Handelswoche zu den größten Gewinnern im EURO STOXX 50.
Allein mit dem Kassenschlager-Medikament Dupixent habe der Konzern fast 3,5 Milliarden Euro im dritten Quartal erlöst, was bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr einem Plus von knapp 24 Prozent entspreche. Damit hätten Branchenkenner in etwa gerechnet. Auch in Zukunft dürfte das Mittel Sanofi Milliarden einbringen, nachdem die Aufsichtsbehörden in Europa, in China und in den Vereinigten Staaten es zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zugelassen hätten. Der Konzern werde dann unter anderem mit Verona Pharma konkurrieren. Die Briten hätten für das COPD-Mittel Ohtuvayre in diesem Jahr die US-Zulassung erhalten.
Doch zurück zu Sanofi: Unter den einzelnen Produkten habe im dritten Quartal Beyfortus herausgeragt. Eine überraschend frühe Nachfrage nach dem Medikament habe im abgeschlossenen Quartal für einen Umsatzsprung gesorgt: Mit 645 Millionen Euro habe Sanofi nun mit Beyfortus ein Vielfaches seines Vorjahreswertes umgesetzt. Analysten hätten im Schnitt weniger als die Hälfte davon erwartet. Beyfortus sei ein Medikament zur RSV-Prophylaxe, welches per Spritze verabreicht werde. Es handele sich hierbei allerdings nicht um einen klassischen Impfstoff.
Der Konzernumsatz von Sanofi im dritten Quartal sei wechselkursbereinigt um fast 16 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen. Inklusive der Folgen des starken Euro habe das Plus bei etwas mehr als 12 Prozent gelegen. Mit dem Quartalserlös habe Sanofi die durchschnittlichen Analystenerwartungen übertroffen. Der Betriebsgewinn sei um 14,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen.
Starke Ergebnisse von Sanofi, die die Marktteilnehmer mit einem deutlichen Kursplus goutieren würden. Damit helle sich das Chartbild bei der Dividenden-Aktie (aktuelle Rendite rund 3,9 Prozent) weiter auf. Unter den europäischen Pharma-Konzern führe "Der Aktionär" allerdings derzeit die Papiere von AstraZeneca, GSK, Novartis und Novo Nordisk auf der Empfehlungsliste. (Analyse vom 25.10.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.10.2024/ac/a/a)
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des französischen Pharmakonzerns Sanofi S.A. (ISIN: FR0000120578, WKN: 920657, Ticker-Symbol: SNW, Euronext Paris-Symbol: SAN, NASDAQ OTC-Symbol: SNYNF) unter die Lupe.
Am Freitag habe der französische Pharma-Riese die Bücher zum abgelaufenen dritten Quartal geöffnet. Vor allem dank des Impfstoff-Business habe Sanofi überraschend deutliche Zuwächse verzeichnet und auch auf den Blockbuster Dupixent sei einmal mehr Verlass gewesen. Mit einem Plus von 1,5 Prozent gehöre der Titel am letzten Tag der Handelswoche zu den größten Gewinnern im EURO STOXX 50.
Allein mit dem Kassenschlager-Medikament Dupixent habe der Konzern fast 3,5 Milliarden Euro im dritten Quartal erlöst, was bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr einem Plus von knapp 24 Prozent entspreche. Damit hätten Branchenkenner in etwa gerechnet. Auch in Zukunft dürfte das Mittel Sanofi Milliarden einbringen, nachdem die Aufsichtsbehörden in Europa, in China und in den Vereinigten Staaten es zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zugelassen hätten. Der Konzern werde dann unter anderem mit Verona Pharma konkurrieren. Die Briten hätten für das COPD-Mittel Ohtuvayre in diesem Jahr die US-Zulassung erhalten.
Doch zurück zu Sanofi: Unter den einzelnen Produkten habe im dritten Quartal Beyfortus herausgeragt. Eine überraschend frühe Nachfrage nach dem Medikament habe im abgeschlossenen Quartal für einen Umsatzsprung gesorgt: Mit 645 Millionen Euro habe Sanofi nun mit Beyfortus ein Vielfaches seines Vorjahreswertes umgesetzt. Analysten hätten im Schnitt weniger als die Hälfte davon erwartet. Beyfortus sei ein Medikament zur RSV-Prophylaxe, welches per Spritze verabreicht werde. Es handele sich hierbei allerdings nicht um einen klassischen Impfstoff.
Der Konzernumsatz von Sanofi im dritten Quartal sei wechselkursbereinigt um fast 16 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen. Inklusive der Folgen des starken Euro habe das Plus bei etwas mehr als 12 Prozent gelegen. Mit dem Quartalserlös habe Sanofi die durchschnittlichen Analystenerwartungen übertroffen. Der Betriebsgewinn sei um 14,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen.
Starke Ergebnisse von Sanofi, die die Marktteilnehmer mit einem deutlichen Kursplus goutieren würden. Damit helle sich das Chartbild bei der Dividenden-Aktie (aktuelle Rendite rund 3,9 Prozent) weiter auf. Unter den europäischen Pharma-Konzern führe "Der Aktionär" allerdings derzeit die Papiere von AstraZeneca, GSK, Novartis und Novo Nordisk auf der Empfehlungsliste. (Analyse vom 25.10.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.10.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 25.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.