Hamburg (www.aktiencheck.de) - SBF-Aktienanalyse von der Montega AG:
Kai Kindermann und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, raten in ihrer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) weiterhin zu kaufen.
Die SBF AG habe kürzlich den Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht.
Oberes Ende der Umsatzguidance erreicht: Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe SBF bei einem Konzernumsatz von 40,7 Mio. EUR (-13,8% yoy) ein EBITDA von rund 1,0 Mio. EUR (Vj.: 0,6 Mio. EUR) erzielt. Damit seien die Erwartungen der Analysten auf Top-Line-Ebene leicht übertroffen und die eigene Prognose von 39,0 bis 41,0 Mio. EUR in der oberen Hälfte erreicht worden. Das EBITDA habe zwar sowohl unter den Erwartungen der Analysten als auch unterhalb der Unternehmensguidance i.H.v. 1,7 bis 2,1 Mio. EUR gelegen, habe jedoch im Jahresvergleich deutlich gesteigert werden können.
Abrufverschiebungen der Fahrzeugbeleuchtung: Im Segment Schienenfahrzeuge sei der Umsatz um 10,0% yoy auf 18,9 Mio. EUR zurückgegangen. Hintergrund seien Produktionsschwierigkeiten seitens der Fahrzeughersteller gewesen. Da SBF typischerweise auf Abruf kurz vor Fertigstellung der Züge liefere, könnten hier die Umsätze ohne Veränderung der zugrundeliegenden Nachfrage schwanken, was zu einem Rückgang des Segment-EBITDA auf 1,8 Mio. EUR (Vj.: 2,9 Mio. EUR) geführt habe. Der weiterhin hohe Bedarf an Schienenfahrzeugen (Auftragsbestand Stadler Rail zum 31.12.2025: 32,3 Mrd. CHF; +10,6% yoy) dürfte mittelfristig zu Aufholeffekten führen, jedoch auch 2026 noch belastend wirken. Entsprechend würden die Analysten für 2026 lediglich ein leichtes Umsatzwachstum erwarten (MONe: 19,5 Mio. EUR), dem aufgrund makroökonomischer Entwicklungen ein inflationäres Kostenumfeld gegenüberstehen dürfte.
Turnaround der Lunux nach Einmalkosten in 2025 avisiert: Der Umsatz im Segment öffentliche und industrielle Beleuchtung sei auf 9,8 Mio. EUR (-16,9% yoy) gesunken. Belastend hätten ein schwaches Marktumfeld im öffentlichen und industriellen Bereich sowie weitere Verzögerungen bei potenziell positiven Effekten aus dem Sondervermögen gewirkt, aus dem im Jahr 2025 keine Mittel an Länder und Kommunen geflossen seien. Hinzu seien einmalige Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung nach Budweis gekommen. Infolgedessen sei das Segment mit einem EBITDA von -1,7 Mio. EUR (Vj.: -1,9 Mio. EUR) weiterhin defizitär geblieben. Nach der Anpassung der Kostenstruktur infolge mehrerer verlustreicher Jahre würden die Analysten für 2026 eine Rückkehr zur Profitabilität auf EBITDA-Ebene erwarten.
Profitabilitätssprung bei AMS: Trotz rückläufiger Umsätze (12,7 Mio. EUR; -14,8% yoy) habe das Segment Sensortechnologie & Elektromechanik einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag von 1,5 Mio. EUR erwirtschaftet. Nach einem Defizit von -0,8 Mio. EUR im Vorjahr habe das EBITDA hier durch eine stärkere Ausrichtung auf margenstarke Projekte signifikant gesteigert werden können. Darüber hinaus hätten weitere Fortschritte bei der Integration in die Gruppe erzielt werden können. Für 2026 stelle das Unternehmen zwar einen erneuten Umsatzrückgang auf 8,0 bis 12,0 Mio. EUR in Aussicht, dürfte dabei aber weiterhin profitabel bleiben.
SBF bewege sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen strukturellem Bedarf nach den angebotenen Lösungen und temporären Projektverschiebungen, die sich voraussichtlich auch 2026 fortsetzen würden. Umsatzseitig würden die Analysten zunächst ein konstantes Niveau mit positiven Wachstumsimpulsen im zweiten Halbjahr sowie verstärkt ab 2027 erwarten. Beim EBITDA würden die Analysten hingegen mit einer weiteren Verbesserung infolge der angepassten Kostenstruktur rechnen.
Kai Kindermann und Bastian Brach, Analysten der Montega AG, bestätigen ihre Kaufempfehlung für die SBF-Aktie und passen das Kursziel aufgrund der erwarteten zeitlichen Verzögerungen auf 6,50 EUR an (zuvor: 6,80 EUR). (Analyse vom 11.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (11.05.2026/ac/a/nw)
Kai Kindermann und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, raten in ihrer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) weiterhin zu kaufen.
Die SBF AG habe kürzlich den Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht.
Oberes Ende der Umsatzguidance erreicht: Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe SBF bei einem Konzernumsatz von 40,7 Mio. EUR (-13,8% yoy) ein EBITDA von rund 1,0 Mio. EUR (Vj.: 0,6 Mio. EUR) erzielt. Damit seien die Erwartungen der Analysten auf Top-Line-Ebene leicht übertroffen und die eigene Prognose von 39,0 bis 41,0 Mio. EUR in der oberen Hälfte erreicht worden. Das EBITDA habe zwar sowohl unter den Erwartungen der Analysten als auch unterhalb der Unternehmensguidance i.H.v. 1,7 bis 2,1 Mio. EUR gelegen, habe jedoch im Jahresvergleich deutlich gesteigert werden können.
Abrufverschiebungen der Fahrzeugbeleuchtung: Im Segment Schienenfahrzeuge sei der Umsatz um 10,0% yoy auf 18,9 Mio. EUR zurückgegangen. Hintergrund seien Produktionsschwierigkeiten seitens der Fahrzeughersteller gewesen. Da SBF typischerweise auf Abruf kurz vor Fertigstellung der Züge liefere, könnten hier die Umsätze ohne Veränderung der zugrundeliegenden Nachfrage schwanken, was zu einem Rückgang des Segment-EBITDA auf 1,8 Mio. EUR (Vj.: 2,9 Mio. EUR) geführt habe. Der weiterhin hohe Bedarf an Schienenfahrzeugen (Auftragsbestand Stadler Rail zum 31.12.2025: 32,3 Mrd. CHF; +10,6% yoy) dürfte mittelfristig zu Aufholeffekten führen, jedoch auch 2026 noch belastend wirken. Entsprechend würden die Analysten für 2026 lediglich ein leichtes Umsatzwachstum erwarten (MONe: 19,5 Mio. EUR), dem aufgrund makroökonomischer Entwicklungen ein inflationäres Kostenumfeld gegenüberstehen dürfte.
Turnaround der Lunux nach Einmalkosten in 2025 avisiert: Der Umsatz im Segment öffentliche und industrielle Beleuchtung sei auf 9,8 Mio. EUR (-16,9% yoy) gesunken. Belastend hätten ein schwaches Marktumfeld im öffentlichen und industriellen Bereich sowie weitere Verzögerungen bei potenziell positiven Effekten aus dem Sondervermögen gewirkt, aus dem im Jahr 2025 keine Mittel an Länder und Kommunen geflossen seien. Hinzu seien einmalige Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung nach Budweis gekommen. Infolgedessen sei das Segment mit einem EBITDA von -1,7 Mio. EUR (Vj.: -1,9 Mio. EUR) weiterhin defizitär geblieben. Nach der Anpassung der Kostenstruktur infolge mehrerer verlustreicher Jahre würden die Analysten für 2026 eine Rückkehr zur Profitabilität auf EBITDA-Ebene erwarten.
Profitabilitätssprung bei AMS: Trotz rückläufiger Umsätze (12,7 Mio. EUR; -14,8% yoy) habe das Segment Sensortechnologie & Elektromechanik einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag von 1,5 Mio. EUR erwirtschaftet. Nach einem Defizit von -0,8 Mio. EUR im Vorjahr habe das EBITDA hier durch eine stärkere Ausrichtung auf margenstarke Projekte signifikant gesteigert werden können. Darüber hinaus hätten weitere Fortschritte bei der Integration in die Gruppe erzielt werden können. Für 2026 stelle das Unternehmen zwar einen erneuten Umsatzrückgang auf 8,0 bis 12,0 Mio. EUR in Aussicht, dürfte dabei aber weiterhin profitabel bleiben.
SBF bewege sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen strukturellem Bedarf nach den angebotenen Lösungen und temporären Projektverschiebungen, die sich voraussichtlich auch 2026 fortsetzen würden. Umsatzseitig würden die Analysten zunächst ein konstantes Niveau mit positiven Wachstumsimpulsen im zweiten Halbjahr sowie verstärkt ab 2027 erwarten. Beim EBITDA würden die Analysten hingegen mit einer weiteren Verbesserung infolge der angepassten Kostenstruktur rechnen.
Kai Kindermann und Bastian Brach, Analysten der Montega AG, bestätigen ihre Kaufempfehlung für die SBF-Aktie und passen das Kursziel aufgrund der erwarteten zeitlichen Verzögerungen auf 6,50 EUR an (zuvor: 6,80 EUR). (Analyse vom 11.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (11.05.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 11.05.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.