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RWE: Grund zur Freude - Aktienanalyse




24.03.21 16:23
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - RWE-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Energiekonzerns RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) unter die Lupe.

Für E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99) und RWE gebe es am Mittwoch Grund zur Freude. Denn die Entschädigungszahlungen an die Betreiber von Atomkraftwerken hätten die nächste Hürde genommen. Das Bundeskabinett habe am Mittwoch einen Entwurf zur Änderung des Atomgesetzes beschlossen, der den finanziellen Ausgleich für die vom Atomausstieg Deutschlands im Jahr 2011 betroffenen Energiekonzerne regle.

Anfang März habe sich die Bundesregierung nach jahrelangem Rechtsstreit mit RWE, Vattenfall, E.ON /PreussenElektra und EnBW auf eine Entschädigungssumme in Höhe von 2,4 Milliarden Euro geeinigt. Die Summe solle den Schaden ausgleichen, der den AKW-Betreibern durch den vorzeitigen Atomausstieg und die zuvor im Jahr 2010 noch beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke entstanden sei.

Wie das Bundesumweltministerium mitgeteilt habe, regle der nun verabschiedete Entwurf zur Änderung des Atomgesetzes den finanziellen Ausgleich der Betreiber für unverwertbare Strommengen und umsonst getätigte Investitionen.

Des Weiteren habe das Kabinett zugestimmt, dass die drei zuständigen jeweiligen Ministerien für Umwelt, Wirtschaft und Finanzen im Namen der Bundesrepublik Deutschland mit den Betreiberfirmen einen begleitenden öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Detail-Regelung der Entschädigungen schließen würden. "Es ist gut, dass wir nun endlich auch einen Schlussstrich unter die langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen ziehen. Dies geschieht zu einem Preis, der deutlich unter den ursprünglichen Vorstellungen der Energieversorger liegt", habe Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch gesagt.

Der Gesetzesentwurf und der öffentlich-rechtliche Vertrag würden der Umsetzung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2016 und vom 29. September 2020 dienen. Die Richter in Karlsruhe hätten mehrfach den Anspruch der Betreiberfirmen auf Entschädigung für den beschleunigten Atomausstieg nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 bestätigt. Die Bundesregierung habe sich Anfang März mit den vier Energiekonzernen auch auf eine Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Atomausstieg verständigt. Zwischen den Beteiligten habe lange Uneinigkeit darüber geherrscht, wie und in welcher Höhe der Ausgleich zu erfolgen habe.

Das Gesetz werde nun von Bundestag und Bundesrat beraten. Es solle gemeinsam mit dem öffentlich-rechtlichen Vertrag am 31. Oktober 2021 in Kraft treten.

Bald könnte Gewissheit herrschen, dass die Zahlungen auch fließen würden. Das wäre für RWE und E.ON positiv. Nachdem E.ON am heutigen Mittwoch bereits mit den Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr zu überzeugen wusste und auch die Aussichten für RWE weiterhin stimmen, bleiben beide DAX-Titel auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR, so der Experte Maximilian Völkl. (Analyse vom 24.03.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze RWE St.-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
32,51 EUR -0,12% (24.03.2021, 16:09)

XETRA-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
32,42 EUR -0,95% (24.03.2021, 15:57)

ISIN RWE St.-Aktie:
DE0007037129

WKN RWE St.-Aktie:
703712

Ticker-Symbol Deutschland RWE St.-Aktie:
RWE

NASDAQ Other OTC-Ticker-Symbol RWE St.-Aktie:
RWNFF

Kurzprofil RWE AG:

Die RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF), Essen, ist mit ihren beiden operativen Geschäftsfeldern, der konventionellen Stromerzeugung und dem Energiehandelsgeschäft, unverzichtbar für das Funktionieren des Energiesystems und für die Versorgungssicherheit in Europa. Ihr drittes Standbein ist die Mehrheitsbeteiligung an der innogy SE, einem der führenden Energieunternehmen des Kontinents. Mit ihren drei Bereichen Erneuerbare Energien, Netz & Infrastruktur sowie Vertrieb adressiert innogy die Anforderungen einer modernen Energiewelt. In dieser Aufstellung sind die insgesamt fast 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RWE Konzerns auf allen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. (24.03.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007037129 703712 38,65 € 27,84 €
Metadaten
Ratingstufe:kaufen
Analysten: Maximilian Völkl
Werte im Artikel
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Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
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