Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Prysmian-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Prysmian SpA (ISIN: IT0004176001, WKN: A0MP84, Ticker-Symbol: AEU, Borsa Italiana-Symbol: PRY) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des italienischen Kabel-Herstellers habe eine mehrmonatige charttechnische Konsolidierung abgeschlossen. An der Heimatbörse in Mailand würden erstmals gut 70 Euro für ein Papier von Prysmian ausgegeben. Und das, obwohl das Unternehmen ein Investitionsvorhaben in den Vereinigten Staaten fallen lasse.
Prysmian habe beschlossen, das Projekt in Brayton Point im US-Bundesstaat Massachusetts, das den Bau eines Werks für die Herstellung von Kabeln für Offshore-Windparks vorgesehen habe, nicht weiter zu verfolgen. Die Entscheidung stehe in keinem Zusammenhang mit einer politischen Entwicklung, habe ein Sprecher der Firma gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" gesagt.
"Wir gehen davon aus, dass der weltweite Übertragungsmarkt bis mindestens 2030 ein jährliches Volumen von 15 Milliarden Euro haben wird, und wir haben einen Marktanteil von etwa 40 Prozent", werde der Sprecher weiter zitiert. Der Auftragsbestand in Höhe von 18 Milliarden Euro konzentriere sich vollständig auf Europa.
Und dennoch: Dass Donald Trump die Windenergie ein Dorn im Auge sei, dürfte Prysmian im Hinblick auf die potenziellen Wachstumschancen in den USA nicht schmecken. Der Bereich der Erneuerbaren Energien sei schließlich ein wichtiger Sektor, den die Italiener mit ihren High-Tech-Kabellösungen adressieren würden. Große Chancen böten sich für das Unternehmen allerdings auch in den Segmenten Telekommunikation sowie KI-Rechenzentren. Hinzu komme der erhebliche Modernisierungsbedarf bestehender Stromnetze.
Prysmian bleibe ein sektorübergreifender Infrastrukturgewinner. Hinzu komme, dass das Unternehmen eine Top-Position in einem oligopolistisch strukturierten Markt einnehme.
Investierte Anleger geben kein Stück aus der Hand und reiten den Bullen weiter, so Michel Doepke von "Der Aktionär". Kursplus seit "Aktionär"-Empfehlung in Ausgabe 19/23: 72 Prozent. (Analyse vom 22.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (22.01.2025/ac/a/a)
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Prysmian SpA (ISIN: IT0004176001, WKN: A0MP84, Ticker-Symbol: AEU, Borsa Italiana-Symbol: PRY) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des italienischen Kabel-Herstellers habe eine mehrmonatige charttechnische Konsolidierung abgeschlossen. An der Heimatbörse in Mailand würden erstmals gut 70 Euro für ein Papier von Prysmian ausgegeben. Und das, obwohl das Unternehmen ein Investitionsvorhaben in den Vereinigten Staaten fallen lasse.
Prysmian habe beschlossen, das Projekt in Brayton Point im US-Bundesstaat Massachusetts, das den Bau eines Werks für die Herstellung von Kabeln für Offshore-Windparks vorgesehen habe, nicht weiter zu verfolgen. Die Entscheidung stehe in keinem Zusammenhang mit einer politischen Entwicklung, habe ein Sprecher der Firma gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" gesagt.
"Wir gehen davon aus, dass der weltweite Übertragungsmarkt bis mindestens 2030 ein jährliches Volumen von 15 Milliarden Euro haben wird, und wir haben einen Marktanteil von etwa 40 Prozent", werde der Sprecher weiter zitiert. Der Auftragsbestand in Höhe von 18 Milliarden Euro konzentriere sich vollständig auf Europa.
Und dennoch: Dass Donald Trump die Windenergie ein Dorn im Auge sei, dürfte Prysmian im Hinblick auf die potenziellen Wachstumschancen in den USA nicht schmecken. Der Bereich der Erneuerbaren Energien sei schließlich ein wichtiger Sektor, den die Italiener mit ihren High-Tech-Kabellösungen adressieren würden. Große Chancen böten sich für das Unternehmen allerdings auch in den Segmenten Telekommunikation sowie KI-Rechenzentren. Hinzu komme der erhebliche Modernisierungsbedarf bestehender Stromnetze.
Prysmian bleibe ein sektorübergreifender Infrastrukturgewinner. Hinzu komme, dass das Unternehmen eine Top-Position in einem oligopolistisch strukturierten Markt einnehme.
Investierte Anleger geben kein Stück aus der Hand und reiten den Bullen weiter, so Michel Doepke von "Der Aktionär". Kursplus seit "Aktionär"-Empfehlung in Ausgabe 19/23: 72 Prozent. (Analyse vom 22.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (22.01.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 22.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.