Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Palantir-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Das Papier des US-Spezialisten für Datenanalyse habe zum Wochenschluss im US-Handel bei 85,22 USD ein neues Allzeithoch markiert. Unterdessen habe sich Palantir-Chef Alex Karp in einem Interview zu DeepSeek geäußert. "Amerika hat die mit Abstand beste Tech-Szene der Welt", habe er im Gespräch mit CNBC gesagt. Was Amerika einzigartig mache, sei eine Macher-Kultur. Es gehe darum die Vormachtstellung Amerikas und des Westens zu bewahren. Dafür sei es wichtig, dass die Gegenspieler des Westens Angst hätten. "Angst in Form von Todesangst" sei wichtig, damit Gegner vor bestimmten Schritten zurückschrecken würden, sage Karp. Dazu komme Angst vor einer sehr starken Wirtschaft der gegnerischen Nation.
Was Karp wohl meine: Die USA müsse ihre Vormachtstellung sowohl auf Rüstungsebene als auch auf wirtschaftlicher Ebene behaupten, um nicht zum Opfer zu werden. Palantir sei ein Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. In dem Zusammenhang habe sich Karp auch zum Thema DeepSeek, dem chinesischen KI-Startup, geäußert, das zu Wochenbeginn für Unsicherheit an der NASDAQ gesorgt habe. "Es ist viel einfacher, der Second-Mover zu sein, weil man seine Modelle mit dem trainieren kann, was schon da ist", habe Karp gesagt. Gegenspieler würden versuchen, alles zu kopieren und noch einen draufzusetzen. Die einzige Lösung aus seiner Sicht: Ackern! "Run harder, run faster."
Palantir-Kenner dürften diese Aussagen ebenso wenig überraschen wie die Aktienkurs-Entwicklung. Der Abverkauf, der auch Palantir zeitweise rund 8% ins Minus gezogen habe, sei womöglich übertrieben gewesen. Vielmehr würden chinesische Fortschritte im KI-Bereich erst recht für die Notwendigkeit westlicher Gegenstücke wie Palantir sprechen. Die Aktie sei eine laufende "Aktionär" -Empfehlung, wirke derzeit jedoch recht ambitioniert bewertet. Insofern werde spannend, wie Anleger auf die Zahlen von Palantir reagieren würden, die am kommenden Montag veröffentlicht werden, so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 31.01.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (01.02.2025/ac/a/n)
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Das Papier des US-Spezialisten für Datenanalyse habe zum Wochenschluss im US-Handel bei 85,22 USD ein neues Allzeithoch markiert. Unterdessen habe sich Palantir-Chef Alex Karp in einem Interview zu DeepSeek geäußert. "Amerika hat die mit Abstand beste Tech-Szene der Welt", habe er im Gespräch mit CNBC gesagt. Was Amerika einzigartig mache, sei eine Macher-Kultur. Es gehe darum die Vormachtstellung Amerikas und des Westens zu bewahren. Dafür sei es wichtig, dass die Gegenspieler des Westens Angst hätten. "Angst in Form von Todesangst" sei wichtig, damit Gegner vor bestimmten Schritten zurückschrecken würden, sage Karp. Dazu komme Angst vor einer sehr starken Wirtschaft der gegnerischen Nation.
Was Karp wohl meine: Die USA müsse ihre Vormachtstellung sowohl auf Rüstungsebene als auch auf wirtschaftlicher Ebene behaupten, um nicht zum Opfer zu werden. Palantir sei ein Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. In dem Zusammenhang habe sich Karp auch zum Thema DeepSeek, dem chinesischen KI-Startup, geäußert, das zu Wochenbeginn für Unsicherheit an der NASDAQ gesorgt habe. "Es ist viel einfacher, der Second-Mover zu sein, weil man seine Modelle mit dem trainieren kann, was schon da ist", habe Karp gesagt. Gegenspieler würden versuchen, alles zu kopieren und noch einen draufzusetzen. Die einzige Lösung aus seiner Sicht: Ackern! "Run harder, run faster."
Palantir-Kenner dürften diese Aussagen ebenso wenig überraschen wie die Aktienkurs-Entwicklung. Der Abverkauf, der auch Palantir zeitweise rund 8% ins Minus gezogen habe, sei womöglich übertrieben gewesen. Vielmehr würden chinesische Fortschritte im KI-Bereich erst recht für die Notwendigkeit westlicher Gegenstücke wie Palantir sprechen. Die Aktie sei eine laufende "Aktionär" -Empfehlung, wirke derzeit jedoch recht ambitioniert bewertet. Insofern werde spannend, wie Anleger auf die Zahlen von Palantir reagieren würden, die am kommenden Montag veröffentlicht werden, so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 31.01.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (01.02.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 01.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.