Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Palantir-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Schlechter Start ins neue Jahr für die Palantir-Aktie: Nach dem Kursminus im Handel an Silvester gebe es auch am ersten Handelstag 2025 zumindest zeitweise deutliche Verluste. Dabei habe es zunächst anders ausgesehen. Es habe sogar ein "Kaufen" für die Aktie aus einem Land gegeben, das zu Palantirs Gegenspielern zähle.
Bei 75,63 Dollar sei Palantir am 31. Dezember 2024 aus dem Handel gegangen. Zur Eröffnung habe es heute im US-Handel zunächst ein leichtes Plus gegeben - erster Kurs: 76,21 Dollar.
Doch dann sei es abwärts gegangen. Der Palantir-Kurs sei bis auf 72,32 Dollar gerutscht. Ein Tagesminus von 4,2 Prozent!
Die Bullen würden aber hartnäckig bleiben: Das Minus sei zuletzt auf unter ein Prozent geschrumpft.
Dabei habe es zum Jahreswechsel sogar aus China eine Kaufempfehlung für Palantir gegeben. Great Wall Securities, ein chinesisches Wertpapierunternehmen, habe die Aktie neu in seine Analysen aufgenommen - und mit "kaufen" eingestuft, ohne dabei ein konkretes Kursziel zu vergeben.
Bemerkenswert sei die Empfehlung aus China, weil Palantir sich gegen Geschäfte mit dem Land entschieden habe. Palantir habe sich explizit westlichen Werten verpflichtet. Autoritäre Länder, deren Streben sich gegen Interessen westlicher Demokratien richte, würden hingegen nicht ins Konzept passen.
Diese Selbstbeschränkung habe allerdings auch Vorteile für Palantir. Das US-Unternehmen für Datenanalyse laufe somit nicht Gefahr, in das Spannungsfeld zwischen gegenseitigen Handelsbeschränkungen zu geraten. Zudem habe sich Palantir eine gute Stellung bei US-Geheimdiensten und dem Militär erarbeitet. Das wäre im Fall einer wahllosen Zusammenarbeit mit anderen Ländern sicher nicht möglich gewesen.
Holpriger Jahresstart. Längerfristig orientierte Palantir-Anleger müssten sich aber nicht grämen. Mit einem Plus von 340 Prozent sei die Aktie im vergangenen Jahr der Top-Wert unter den S&P-500-Unternehmen gewesen.
Palantir bleibt eine "Aktionär"-Empfehlung, wirkt aber zumindest für einen Neueinstieg derzeit etwas arg teuer, so Lars Friedrich. (Analyse vom 02.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies. (02.01.2025/ac/a/n)
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Schlechter Start ins neue Jahr für die Palantir-Aktie: Nach dem Kursminus im Handel an Silvester gebe es auch am ersten Handelstag 2025 zumindest zeitweise deutliche Verluste. Dabei habe es zunächst anders ausgesehen. Es habe sogar ein "Kaufen" für die Aktie aus einem Land gegeben, das zu Palantirs Gegenspielern zähle.
Bei 75,63 Dollar sei Palantir am 31. Dezember 2024 aus dem Handel gegangen. Zur Eröffnung habe es heute im US-Handel zunächst ein leichtes Plus gegeben - erster Kurs: 76,21 Dollar.
Doch dann sei es abwärts gegangen. Der Palantir-Kurs sei bis auf 72,32 Dollar gerutscht. Ein Tagesminus von 4,2 Prozent!
Die Bullen würden aber hartnäckig bleiben: Das Minus sei zuletzt auf unter ein Prozent geschrumpft.
Dabei habe es zum Jahreswechsel sogar aus China eine Kaufempfehlung für Palantir gegeben. Great Wall Securities, ein chinesisches Wertpapierunternehmen, habe die Aktie neu in seine Analysen aufgenommen - und mit "kaufen" eingestuft, ohne dabei ein konkretes Kursziel zu vergeben.
Bemerkenswert sei die Empfehlung aus China, weil Palantir sich gegen Geschäfte mit dem Land entschieden habe. Palantir habe sich explizit westlichen Werten verpflichtet. Autoritäre Länder, deren Streben sich gegen Interessen westlicher Demokratien richte, würden hingegen nicht ins Konzept passen.
Diese Selbstbeschränkung habe allerdings auch Vorteile für Palantir. Das US-Unternehmen für Datenanalyse laufe somit nicht Gefahr, in das Spannungsfeld zwischen gegenseitigen Handelsbeschränkungen zu geraten. Zudem habe sich Palantir eine gute Stellung bei US-Geheimdiensten und dem Militär erarbeitet. Das wäre im Fall einer wahllosen Zusammenarbeit mit anderen Ländern sicher nicht möglich gewesen.
Holpriger Jahresstart. Längerfristig orientierte Palantir-Anleger müssten sich aber nicht grämen. Mit einem Plus von 340 Prozent sei die Aktie im vergangenen Jahr der Top-Wert unter den S&P-500-Unternehmen gewesen.
Palantir bleibt eine "Aktionär"-Empfehlung, wirkt aber zumindest für einen Neueinstieg derzeit etwas arg teuer, so Lars Friedrich. (Analyse vom 02.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies. (02.01.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 02.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.