Aktien des Tages

PATRIZIA: Klares Schlusslicht im SDAX - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - PATRIZIA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der PATRIZIA SE (ISIN: DE000PAT1AG3, WKN: PAT1AG, Ticker-Symbol: P1Z) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Bei PATRIZIA Immobilien stünden heute tiefrote Vorzeichen auf der Kurstafel. Die Aktie schmiere um über neun Prozent ab und sei damit klares Schlusslicht im SDAX. Dabei hätten die heute präsentieren Zahlen im Rahmen der Erwartungen gelegen und die Dividende solle sogar überraschend hoch ausfallen. Ein großes Haar in der Suppe habe es allerdings gegeben.

PATRIZIA Immobilien habe 2023 beim operativem Ergebnis einen Einbruch um 32 Prozent auf 54,1 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der Konzern begründe dies unter anderem mit dem schwachen Immobilienumfeld und Reorganisationsaufwand. Unter dem Strich sei auf die Anteilseigner ein Gewinn von 5,8 Millionen Euro gefallen und damit ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Die verwalteten Vermögenswerte seien um drei Prozent auf 57,3 Milliarden Euro zurückgegangen.

Auch die unter anderem durch Transaktionen erzielten Gebühreneinnahmen seien deutlich gesunken, sodass die gesamten Gebühreneinnahmen um knapp vier Prozent auf gut 312 Millionen Euro zurückgegangen seien. Die 2023er Zahlen würden sich zwar schlecht lesen, hätten aber in etwa im Rahmen der Erwartungen gelegen.

Trotz der getrübten Stimmung in der Immobilienbranche wolle PATRIZIA etwas mehr an seine Aktionäre ausschütten. Der Vorstand schlage für 2023 eine Dividende von 34 Cent je Aktie vor. Im Vorjahr seien es 33 Cent gewesen. Insgesamt wäre das die sechste Erhöhung seit Beginn der Zahlungen im Geschäftsjahr 2017. Analysten hätten im Schnitt mit einer Dividende nur mit 19 Cent gerechnet. Der PATRIZIA-Vorstand wolle die Dividende zukünftig stetig steigern.

Den Anlegern würden die Nachrichten heute so gar nicht schmecken. Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank mache dafür vor allem den Ausblick verantwortlich. So sei das Ziel für den operativen Gewinn für das laufende Jahr vorsichtig. PATRIZIA habe verkündet, dass das wirtschaftliche Umfeld eine Herausforderung bleibe, insbesondere im Immobilienbereich. Der Augsburger Immobilienkonzern rechne damit, dass der Bewertungsdruck auf Immobilien bis ins Geschäftsjahr 2024 anhalten werde.

PATRIZIA Immobilien ist keine laufende Empfehlung, so Michael Herrmann. Die heute vorgestellten Zahlen und der Ausblick für 2024 hätten gezeigt, warum. "Der Aktionär" setze im Immobilienbereich unverändert auf andere Aktien. (Analyse vom 29.02.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze PATRIZIA-Aktie:

XETRA-Aktienkurs PATRIZIA-Aktie:
7,34 EUR -9,72% (29.02.2024, 12:15)

Tradegate-Aktienkurs PATRIZIA-Aktie:
7,41 EUR -9,96% (29.02.2024, 12:10)

ISIN PATRIZIA-Aktie:
DE000PAT1AG3

WKN PATRIZIA-Aktie:
PAT1AG

Ticker-Symbol PATRIZIA-Aktie:
P1Z

Kurzprofil PATRIZIA SE:

Seit 40 Jahren bietet PATRIZIA (ISIN: DE000PAT1AG3, WKN: PAT1AG, Ticker-Symbol: P1Z) weltweit Investitionsmöglichkeiten in Immobilien- und Infrastruktur-anlagen für institutionelle, semi-professionelle und private Investoren. PATRIZIA verwaltet ein Vermögen von ca. 57 Mrd. EUR und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter an 28 Standorten weltweit.

PATRIZIA engagiert sich seit 1984 für Kinder in Not, seit 1992 in enger Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis in Deutschland für die Nachsorge schwerstkranker Kinder und seit 1999 durch die Unterstützung der PATRIZIA Foundation. Die PATRIZIA Foundation hat in den letzten 25 Jahren mehr als 600.000 Kindern und Jugendlichen weltweit Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und einem sicheren Zuhause verschafft, um ihnen die Chance auf ein besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.patrizia.ag und www.patrizia.foundation (29.02.2024/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 29.02.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

Märkte im Blick
Weiterlesen
Börsenradar