Wien (www.aktiencheck.de) - Österreichische Post-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt die Aktie der Österreichischen Post AG (ISIN: AT0000APOST4, WKN: A0JML5, Ticker-Symbol: O3P, Wiener Börse-Symbol: POST) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Österreichische Post habe soeben die Zahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz habe in diesem Zeitraum um 6,7% auf EUR 773,3 Mio. gesteigert werden können, sodass dieser über den Konsensschätzungen in Höhe von EUR 753 Mio. gelegen habe. Dem Markttrend entsprechend habe der Bereich "Brief, Filiale & Services" einen erneuten Umsatzrückgang von 7,1% auf EUR 276,1 Mio. verbucht, während "E-Commerce & Logistics" um 16,3% auf EUR 463,5 Mio. gewachsen sei. Letzteres Segment sei zuletzt insbesondere durch den neuen E-Commerce-Provider euShipments.com sowie die anhaltende Dynamik im Online-Handel gestützt worden. Die Sparte "Bank" habe im Jahresvergleich um 2,6% auf EUR 36,0 Mio. zugelegt.
Hinsichtlich des EBIT habe das Unternehmen in der abgelaufenen Periode einen deutlichen Rückgang von 20,0% auf EUR 36,5 Mio. hinnehmen müssen, wobei man damit dennoch im Rahmen der Erwartungen von EUR 37 Mio. gelegen habe. Das EBITDA habe sich mit -4,0% auf EUR 93,9 Mio. ebenso rückläufig entwickelt, jedoch seien in diesem Fall die Konsensschätzungen von EUR 92 Mio. übertroffen worden. Somit habe sich der Gewinn je Aktie auf EUR 0,30 belaufen, nach EUR 0,44 im Vorjahresquartal.
Ausblick: Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziere Österreichische Post weiterhin einen leichten Umsatzanstieg, welcher von einem Wachstum im Paketgeschäft im oberen einstelligen Prozentbereich gestützt werden solle. Im grenzüberschreitenden E-Commerce sei jedoch im zweiten Halbjahr mit einer Abschwächung der Entwicklung aufgrund zahlreicher nationaler und internationaler Zölle sowie Gebühren zu rechnen. Bezüglich des EBIT werde nach wie vor ein operatives Ergebnis in der Bandbreite der letzten Jahre angepeilt. Die Investitionsausgaben (CAPEX) sollten im Jahr 2026 weiterhin eine Spanne von EUR 140 Mio. bis EUR 160 Mio. erreichen.
Die letzte Empfehlung zur Aktie der Österreichischen Post lautete "Halten", so Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, zur Österreichische Post-Aktie. (Analyse vom 07.08.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (07.08.2026/ac/a/a)
Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt die Aktie der Österreichischen Post AG (ISIN: AT0000APOST4, WKN: A0JML5, Ticker-Symbol: O3P, Wiener Börse-Symbol: POST) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Österreichische Post habe soeben die Zahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz habe in diesem Zeitraum um 6,7% auf EUR 773,3 Mio. gesteigert werden können, sodass dieser über den Konsensschätzungen in Höhe von EUR 753 Mio. gelegen habe. Dem Markttrend entsprechend habe der Bereich "Brief, Filiale & Services" einen erneuten Umsatzrückgang von 7,1% auf EUR 276,1 Mio. verbucht, während "E-Commerce & Logistics" um 16,3% auf EUR 463,5 Mio. gewachsen sei. Letzteres Segment sei zuletzt insbesondere durch den neuen E-Commerce-Provider euShipments.com sowie die anhaltende Dynamik im Online-Handel gestützt worden. Die Sparte "Bank" habe im Jahresvergleich um 2,6% auf EUR 36,0 Mio. zugelegt.
Hinsichtlich des EBIT habe das Unternehmen in der abgelaufenen Periode einen deutlichen Rückgang von 20,0% auf EUR 36,5 Mio. hinnehmen müssen, wobei man damit dennoch im Rahmen der Erwartungen von EUR 37 Mio. gelegen habe. Das EBITDA habe sich mit -4,0% auf EUR 93,9 Mio. ebenso rückläufig entwickelt, jedoch seien in diesem Fall die Konsensschätzungen von EUR 92 Mio. übertroffen worden. Somit habe sich der Gewinn je Aktie auf EUR 0,30 belaufen, nach EUR 0,44 im Vorjahresquartal.
Ausblick: Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziere Österreichische Post weiterhin einen leichten Umsatzanstieg, welcher von einem Wachstum im Paketgeschäft im oberen einstelligen Prozentbereich gestützt werden solle. Im grenzüberschreitenden E-Commerce sei jedoch im zweiten Halbjahr mit einer Abschwächung der Entwicklung aufgrund zahlreicher nationaler und internationaler Zölle sowie Gebühren zu rechnen. Bezüglich des EBIT werde nach wie vor ein operatives Ergebnis in der Bandbreite der letzten Jahre angepeilt. Die Investitionsausgaben (CAPEX) sollten im Jahr 2026 weiterhin eine Spanne von EUR 140 Mio. bis EUR 160 Mio. erreichen.
Die letzte Empfehlung zur Aktie der Österreichischen Post lautete "Halten", so Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, zur Österreichische Post-Aktie. (Analyse vom 07.08.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (07.08.2026/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 07.08.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.