Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Novartis-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Novartis AG (ISIN: CH0012005267, WKN: 904278, Ticker-Symbol: NOT, SIX SWISS-Symbol: NOVN) unter die Lupe.
Die Aktie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis verzeichne heute einen deutlichen Kurseinbruch von rund 10%. Damit zähle das Wertpapier zu den schwächsten Werten im europäischen Leitindex STOXX Europe 600. Auslöser für den Ausverkauf seien enttäuschende Ergebnisse aus einem der wichtigsten klinischen Entwicklungsprogramme des Unternehmens.
Studien-Enttäuschung belaste Novartis-Kurs
Wie das Unternehmen mitgeteilt habe, habe die Phase-III-Studie HARBOR für den Wirkstoffkandidaten Del-Desiran zur Behandlung der Myotonen Dystrophie Typ 1 ihren primären Endpunkt verfehlt. Die Untersuchung mit rund 150 Patienten über einen Zeitraum von 54 Wochen habe keine statistisch signifikante Verbesserung der Muskelentspannung (gemessen an der Handöffnungszeit) im Vergleich zu Placebo nachweisen können.
Obwohl Novartis betont habe, dass in einzelnen sekundären Endpunkten und explorativen Analysen Anzeichen für klinische Aktivität zu beobachten gewesen seien, bleibe das Ergebnis für Investoren eine Enttäuschung. Das Management wolle die vollständigen Daten nun detailliert analysieren, bevor über das weitere Vorgehen in dem Entwicklungsprogramm entschieden werde.
Zweiter Dämpfer innerhalb weniger Tage
Die negative Reaktion an den Märkten falle auch deshalb so heftig aus, weil es sich bereits um den zweiten bedeutenden klinischen Rückschlag für Novartis innerhalb kurzer Zeit handle. Erst kürzlich habe der Hoffnungsträger Pelacarsen in der Phase-III-Studie Lp(a)HORIZON das Ziel verfehlt, das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse signifikant zu senken.
Dass somit zwei von drei wichtigen Studien der vergangenen Tage nicht die erhofften Ergebnisse geliefert hätten, schüre am Markt die Sorge über das künftige Wachstumstempo des Basler Konzerns.
Mittelfristige Finanzziele bestätigt - KGV kühle ab
Trotz des Dämpfers bei der HARBOR-Studie halte Novartis an seinen mittelfristigen Finanzzielen fest. Das Unternehmen rechne für den Zeitraum 2025 bis 2030 weiterhin mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 5% bis 6%.
Im Handel sei die Novartis-Aktie auf etwa 114 CHF abgerutscht. Damit schrumpfe das Kursplus seit Jahresbeginn auf unter 5%. Sollte der Verlust bis Handelsschluss Bestand haben, wäre dies einer der feinsten Tagesverluste der letzten Jahre. Durch den Kursrückgang habe sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie auf ein Niveau von etwa 20 abgekühlt. (Analyse vom 08.09.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.09.2026/ac/a/a)
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Novartis AG (ISIN: CH0012005267, WKN: 904278, Ticker-Symbol: NOT, SIX SWISS-Symbol: NOVN) unter die Lupe.
Die Aktie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis verzeichne heute einen deutlichen Kurseinbruch von rund 10%. Damit zähle das Wertpapier zu den schwächsten Werten im europäischen Leitindex STOXX Europe 600. Auslöser für den Ausverkauf seien enttäuschende Ergebnisse aus einem der wichtigsten klinischen Entwicklungsprogramme des Unternehmens.
Studien-Enttäuschung belaste Novartis-Kurs
Wie das Unternehmen mitgeteilt habe, habe die Phase-III-Studie HARBOR für den Wirkstoffkandidaten Del-Desiran zur Behandlung der Myotonen Dystrophie Typ 1 ihren primären Endpunkt verfehlt. Die Untersuchung mit rund 150 Patienten über einen Zeitraum von 54 Wochen habe keine statistisch signifikante Verbesserung der Muskelentspannung (gemessen an der Handöffnungszeit) im Vergleich zu Placebo nachweisen können.
Obwohl Novartis betont habe, dass in einzelnen sekundären Endpunkten und explorativen Analysen Anzeichen für klinische Aktivität zu beobachten gewesen seien, bleibe das Ergebnis für Investoren eine Enttäuschung. Das Management wolle die vollständigen Daten nun detailliert analysieren, bevor über das weitere Vorgehen in dem Entwicklungsprogramm entschieden werde.
Zweiter Dämpfer innerhalb weniger Tage
Die negative Reaktion an den Märkten falle auch deshalb so heftig aus, weil es sich bereits um den zweiten bedeutenden klinischen Rückschlag für Novartis innerhalb kurzer Zeit handle. Erst kürzlich habe der Hoffnungsträger Pelacarsen in der Phase-III-Studie Lp(a)HORIZON das Ziel verfehlt, das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse signifikant zu senken.
Dass somit zwei von drei wichtigen Studien der vergangenen Tage nicht die erhofften Ergebnisse geliefert hätten, schüre am Markt die Sorge über das künftige Wachstumstempo des Basler Konzerns.
Mittelfristige Finanzziele bestätigt - KGV kühle ab
Trotz des Dämpfers bei der HARBOR-Studie halte Novartis an seinen mittelfristigen Finanzzielen fest. Das Unternehmen rechne für den Zeitraum 2025 bis 2030 weiterhin mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 5% bis 6%.
Im Handel sei die Novartis-Aktie auf etwa 114 CHF abgerutscht. Damit schrumpfe das Kursplus seit Jahresbeginn auf unter 5%. Sollte der Verlust bis Handelsschluss Bestand haben, wäre dies einer der feinsten Tagesverluste der letzten Jahre. Durch den Kursrückgang habe sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie auf ein Niveau von etwa 20 abgekühlt. (Analyse vom 08.09.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.09.2026/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 08.09.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.