Aktien des Tages

Nintendo Aktie: Es ist so weit

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nintendo-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Julius Foth vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Nintendo Co. Ltd. (ISIN: JP3756600007, WKN: 864009, Ticker-Symbol: NTO, Tokio Stock Exchange-Symbol: 7974) unter die Lupe.

Es sei so weit: Heute stelle der japanische Gaming-Konzern die neue Nintendo "Switch 2" vor. Die Aktie von Nintendo sei seit Jahresbeginn um 14% gestiegen und notiere aktuell bei 64,50 Euro. Lohne es sich noch auf den Zug aufzuspringen?

Breits im vergangenen Jahr habe der Aktienkurs von Nintendo um über 30% zugelegt. Das Unternehmen habe zeitweise eine Marktkapitalisierung von 100 Mrd. USD erreicht. Analyst Pelham Smithers warne allerdings davor, dass die Aktie nach der Veröffentlichung der neuen Konsole weniger attraktiv für Anleger sein könnte, es sei denn, die "Switch 2" übertreffe die Markterwartungen. Er bezeichne die aktuelle Situation als ein klassisches "Buy the Rumors, Sell the News"-Ereignis. Seit dem Allzeithoch von 74,72 Euro Mitte Februar habe die Aktie um 12% korrigiert, was aber noch Raum lasse, falls die neue Switch-Konsole positiv überzeugen könne.

Deshalb würden kurzfristige Impulse für den Aktienkurs v.a. vom Preis der neuen Konsole abhängen, der die Nachfrage maßgeblich beeinflussen werde. Experten würden auf einen Preis von 400 USD spekulieren, um genau 100 USD teurer als die erste Switch-Generation. Des Weiteren werde die Spieleauswahl entscheidend sein: Titel wie "Mario Kart" oder "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" könnten für hohe Verkaufszahlen sorgen.

Langfristig bleibe die Entwicklung der Nintendo-Aktie von zwei Faktoren abhängig: Erstens den anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und anderen Märkten, insbesondere den von Donald Trump verhängten Importzöllen. Zweitens hänge es davon ab, wie viele Konsolen Nintendo in den kommenden Jahren absetzen und ob die "Switch 2" als Allround-Paket überzeugen könne.

Seit 2017 habe Nintendo rund 150 Mio. Einheiten der ersten "Switch"-Generation verkaufen können. Analyst Minami Munakata von Goldman Sachs erwarte, dass Nintendo im ersten Jahr nach Markteinführung mehr als 10 Mio. Konsolen der neuen Generation ausliefern werde.

Nach der heutigen "Nintendo Direct" bleibe deshalb abzuwarten, wie der Aktienkurs auf die Vorstellung der Switch 2 reagiere und ob sich das Event als "Buy the Rumors, Sell the News"-Moment herausstelle, so Julius Foth vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 02.04.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (02.04.2025/ac/a/a)

Archivbeitrag vom 02.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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