München (www.aktiencheck.de) - NVIDIA-Aktienanalyse von "AnlegerPlus":
Thomas G. Wunder, Redakteur bei "AnlegerPlus", nimmt die Aktie von NVIDIA Corp. (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) unter die Lupe.
Der Halbleiterkonzern NVIDIA profitiere weiterhin enorm vom weltweiten Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Für das am 26. April 2026 beendete erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 habe das Unternehmen einen neuen Rekordumsatz gemeldet.
NVIDIA-Chef Jensen Huang sehe den Aufbau sogenannter KI-Fabriken als die größte Infrastrukturexpansion der Menschheitsgeschichte, die sich derzeit mit außerordentlicher Geschwindigkeit beschleunige. Laut Huang sei die "agentische KI" in der Realität angekommen, erbringe produktive Arbeit und skaliere rapide über verschiedene Branchen hinweg.
Die nackten Zahlen würden diese Entwicklung eindrucksvoll unterstreichen. Die wichtigsten Finanzkennzahlen im Überblick:
• Gesamtumsatz: 81,6 Mrd. Dollar, was einem Anstieg von 85% gegenüber dem Vorjahresquartal entspreche.
• Nettoeinkommen: Der Gewinn sei um 211% auf 58,3 Mrd. Dollar nach oben gesprungen.
• Bruttomarge: Die Marge habe bei starken 74,9% gelegen.
• Data Center: Das wichtigste Geschäftsfeld habe einen Rekordumsatz von 75,2 Mrd. Dollar verzeichnet und sei damit um 92% zum Vorjahr gewachsen.
Auch abseits der klassischen Server-Racks wachse das Geschäft. Der Bereich Edge Computing, der unter anderem Datenverarbeitungsgeräte für PCs, Robotik und die Automobilindustrie umfasse, habe einen Umsatz von 6,4 Mrd. Dollar verzeichnet - ein Plus von 29% zum Vorjahr.
Um die technologische Marktführerschaft zu untermauern, habe NVIDIA neue Plattformen angekündigt. Dazu gehöre "NVIDIA Vera Rubin" mit der "Vera"-CPU, dem laut Unternehmensangaben weltweit ersten Prozessor, der speziell für agentische KI entwickelt worden sei. Zudem baue das Unternehmen seine Präsenz im Bereich des autonomen Fahrens massiv aus: Automobilhersteller wie BYD, Geely, Isuzu und Nissan würden derzeit Fahrzeuge der Autonomiestufe 4 auf Basis der "NVIDIA DRIVE Hyperion"-Plattform entwickeln. Parallel dazu sei die Partnerschaft mit Uber erweitert worden, um eine Flotte autonomer Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.
Die enorme Profitabilität solle direkt den Anteilseignern zugutekommen. Der Verwaltungsrat habe am 18. Mai 2026 ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 80,0 Mrd. Dollar genehmigt, das an kein Ablaufdatum gebunden sei. Darüber hinaus erhöhe NVIDIA die vierteljährliche Bardividende drastisch von bisher 0,01 Dollar auf 0,25 Dollar je Stammaktie.
Für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 gebe sich NVIDIA weiterhin überaus optimistisch. Das Management erwarte einen Gesamtumsatz von rund 91,0 Mrd. Dollar, mit einer Schwankungsbreite von plus oder minus 2%.
Am Donnerstag sei es für die NVIDIA-Aktie dennoch nach unten gegangen, im Laufe des Handelstags sei sie 1,77% ins Minus gerutscht. Auf Wochensicht habe das Papier damit bereits rund 7% an Wert verloren. (Analyse vom 21.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.05.2026/ac/a/n)
Thomas G. Wunder, Redakteur bei "AnlegerPlus", nimmt die Aktie von NVIDIA Corp. (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) unter die Lupe.
Der Halbleiterkonzern NVIDIA profitiere weiterhin enorm vom weltweiten Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Für das am 26. April 2026 beendete erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 habe das Unternehmen einen neuen Rekordumsatz gemeldet.
NVIDIA-Chef Jensen Huang sehe den Aufbau sogenannter KI-Fabriken als die größte Infrastrukturexpansion der Menschheitsgeschichte, die sich derzeit mit außerordentlicher Geschwindigkeit beschleunige. Laut Huang sei die "agentische KI" in der Realität angekommen, erbringe produktive Arbeit und skaliere rapide über verschiedene Branchen hinweg.
Die nackten Zahlen würden diese Entwicklung eindrucksvoll unterstreichen. Die wichtigsten Finanzkennzahlen im Überblick:
• Gesamtumsatz: 81,6 Mrd. Dollar, was einem Anstieg von 85% gegenüber dem Vorjahresquartal entspreche.
• Nettoeinkommen: Der Gewinn sei um 211% auf 58,3 Mrd. Dollar nach oben gesprungen.
• Bruttomarge: Die Marge habe bei starken 74,9% gelegen.
• Data Center: Das wichtigste Geschäftsfeld habe einen Rekordumsatz von 75,2 Mrd. Dollar verzeichnet und sei damit um 92% zum Vorjahr gewachsen.
Auch abseits der klassischen Server-Racks wachse das Geschäft. Der Bereich Edge Computing, der unter anderem Datenverarbeitungsgeräte für PCs, Robotik und die Automobilindustrie umfasse, habe einen Umsatz von 6,4 Mrd. Dollar verzeichnet - ein Plus von 29% zum Vorjahr.
Um die technologische Marktführerschaft zu untermauern, habe NVIDIA neue Plattformen angekündigt. Dazu gehöre "NVIDIA Vera Rubin" mit der "Vera"-CPU, dem laut Unternehmensangaben weltweit ersten Prozessor, der speziell für agentische KI entwickelt worden sei. Zudem baue das Unternehmen seine Präsenz im Bereich des autonomen Fahrens massiv aus: Automobilhersteller wie BYD, Geely, Isuzu und Nissan würden derzeit Fahrzeuge der Autonomiestufe 4 auf Basis der "NVIDIA DRIVE Hyperion"-Plattform entwickeln. Parallel dazu sei die Partnerschaft mit Uber erweitert worden, um eine Flotte autonomer Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.
Die enorme Profitabilität solle direkt den Anteilseignern zugutekommen. Der Verwaltungsrat habe am 18. Mai 2026 ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 80,0 Mrd. Dollar genehmigt, das an kein Ablaufdatum gebunden sei. Darüber hinaus erhöhe NVIDIA die vierteljährliche Bardividende drastisch von bisher 0,01 Dollar auf 0,25 Dollar je Stammaktie.
Für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 gebe sich NVIDIA weiterhin überaus optimistisch. Das Management erwarte einen Gesamtumsatz von rund 91,0 Mrd. Dollar, mit einer Schwankungsbreite von plus oder minus 2%.
Am Donnerstag sei es für die NVIDIA-Aktie dennoch nach unten gegangen, im Laufe des Handelstags sei sie 1,77% ins Minus gerutscht. Auf Wochensicht habe das Papier damit bereits rund 7% an Wert verloren. (Analyse vom 21.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.05.2026/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 27.05.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.