Paris (www.aktiencheck.de) - Anleger benötigen beim NASDAQ 100 derzeit gute Nerven, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Habe das Technologie-Marktbarometer Anfang Juli noch bei rund 30.000 Zählern notiert, sei am Mittwoch die 27.000-Punkte-Marke gefährlich nahe gerückt. Viele Anleger hätten aktuell Gewinne mitgenommen und würden zunehmend hinterfragen, ob die enormen Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich schnell genug zusätzliche Gewinne generieren würden. Die Bewertungen vieler Technologiewerte würden jedenfalls ein anhaltend hohes Gewinnwachstum voraussetzen. Entsprechend empfindlich reagiere der Markt, wenn Zweifel an der Nachhaltigkeit der milliardenschweren Investitionsprogramme aufkämen.
FED sorge für neue Nervosität
Ebenso sensibel reagiere der NASDAQ 100 auf geldpolitische Nachrichten. Das jüngste Beispiel: Die US-Notenbank habe die Leitzinsen in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Unmittelbar nach der Verkündung der Entscheidung habe der NASDAQ 100 rund 1 Prozent zugelegt, um dann in der verbliebenen Stunde bis zum Handelsschluss knapp 3 Prozent seines Wertes zu verlieren. Belastend habe wohl vor allem gewirkt, dass die Zinsentscheidung nicht einstimmig gefallen sei. Drei FED-Gouverneure hätten gegen die Zinspause gestimmt - was Anleger befürchten lasse, dass die FED im September die Zinsen erhöhen könnte. Am Terminmarkt werde eine Zinserhöhung inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 66 Prozent eingepreist. Grundlage sei das CME FedWatch-Tool, das aus den Kursen von Fed Funds Futures die Erwartungen der Marktteilnehmer an die nächsten Zinsentscheidungen der US-Notenbank ableite. Der aktuelle NASDAQ-Rücksetzer müsse noch nicht das Ende der Tech-Rally bedeuten. Er zeige aber, wie hoch die Erwartungen mittlerweile seien. (Ausgabe vom 31.07.2026) (31.07.2026/ac/a/m)
Habe das Technologie-Marktbarometer Anfang Juli noch bei rund 30.000 Zählern notiert, sei am Mittwoch die 27.000-Punkte-Marke gefährlich nahe gerückt. Viele Anleger hätten aktuell Gewinne mitgenommen und würden zunehmend hinterfragen, ob die enormen Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich schnell genug zusätzliche Gewinne generieren würden. Die Bewertungen vieler Technologiewerte würden jedenfalls ein anhaltend hohes Gewinnwachstum voraussetzen. Entsprechend empfindlich reagiere der Markt, wenn Zweifel an der Nachhaltigkeit der milliardenschweren Investitionsprogramme aufkämen.
FED sorge für neue Nervosität
Ebenso sensibel reagiere der NASDAQ 100 auf geldpolitische Nachrichten. Das jüngste Beispiel: Die US-Notenbank habe die Leitzinsen in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Unmittelbar nach der Verkündung der Entscheidung habe der NASDAQ 100 rund 1 Prozent zugelegt, um dann in der verbliebenen Stunde bis zum Handelsschluss knapp 3 Prozent seines Wertes zu verlieren. Belastend habe wohl vor allem gewirkt, dass die Zinsentscheidung nicht einstimmig gefallen sei. Drei FED-Gouverneure hätten gegen die Zinspause gestimmt - was Anleger befürchten lasse, dass die FED im September die Zinsen erhöhen könnte. Am Terminmarkt werde eine Zinserhöhung inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 66 Prozent eingepreist. Grundlage sei das CME FedWatch-Tool, das aus den Kursen von Fed Funds Futures die Erwartungen der Marktteilnehmer an die nächsten Zinsentscheidungen der US-Notenbank ableite. Der aktuelle NASDAQ-Rücksetzer müsse noch nicht das Ende der Tech-Rally bedeuten. Er zeige aber, wie hoch die Erwartungen mittlerweile seien. (Ausgabe vom 31.07.2026) (31.07.2026/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 31.07.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.