Hamburg (www.aktiencheck.de) - Mountain Alliance-Aktienanalyse von der Montega AG:
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Mountain Alliance AG (ISIN: DE000A12UK08, WKN: A12UK0, Ticker-Symbol: ECF).
Die Mountain Alliance AG (MA) habe mit dem Jahresabschluss 2025 einen Jahresfehlbetrag von EUR 0,46 Mio. ausgewiesen (Vj.: EUR 1,30 Mio.). Die erhebliche Verbesserung sei auf Erträge aus Beteiligungen in Höhe von EUR 1,28 Mio. zurückzuführen, die aus dem Verkauf eines Grundstücks samt Immobilie durch eine Portfoliogesellschaft resultieren würden. Gegenläufig hätten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen von EUR 0,67 Mio. (Vj.: EUR 0,36 Mio.) sowie leicht gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 1,06 Mio. (Vj.: EUR 0,96 Mio.) gewirkt, bedingt u. a. durch Kosten der im Juli 2025 erfolgreich platzierten Kapitalerhöhung.
Der NAV zum 31. Dezember 2025 habe sich auf EUR 40,4 Mio. (Vj.: EUR 42,5 Mio.) belaufen, entsprechend EUR 5,33 je Aktie (Vj.: EUR 6,17). Der Rückgang resultiere primär aus Wertberichtigungen: Während getlogics liquidiert werde, seien Crealytics und Miet24 zwar weiterhin operativ tätig, jedoch aufgrund geringer Erholungsaussichten vollständig abgeschrieben worden. Bei Volders und locr seien lediglich partielle Abschreibungen als reine Vorsichtsmaßnahme erfolgt. Der deutliche Rückgang des NAV je Aktie beruhe zudem auf der höheren Aktienzahl nach erfolgter KE im Juli 2025. Das Portfolio habe per 31. Dezember 2025 14 aktive Beteiligungen umfasst. Die strukturelle Qualität des Portfolios verbessere sich nach Ansicht von Schmidt durch die im Q4/2025 abgeschlossene Investition in Destinus Group B.V. trotz des NAV-Rückgangs spürbar.
Die größte Portfoliogesellschaft Lingoda habe 2025 erneut Umsatzwachstum bei verbesserter Gesamtmarge und gesteigerter operativer Effizienz erzielt. Wachstumstreiber sei insbesondere das Segment der Sprachkurse für ausländisches Pflegepersonal gewesen. Ein Lingoda-Exit bleibe nach Ansicht von Schmidt der bedeutendste Kurstreiber für die MA-Aktie und würde erhebliche Mittel für die Reinvestition in wachstumsstarke Segmente wie Defence-Tech freisetzen. Nach Ansicht von Schmidt sei ein strukturierter M&A-Prozess ab Ende 2026 zunehmend realistisch.
Im Jahr 2025 habe die Gesellschaft ihre strategische Neuausrichtung vorgenommen und ihren Fokus gezielt auf Investitionen in den Bereich Defence Tech sowie Dual Use ausgeweitet. Im Mittelpunkt stünden Beteiligungen an Unternehmen aus den Segmenten Drohnen- und Satellitentechnologie, Cybersecurity sowie Künstliche Intelligenz.
- Destinus: Destinus produziere nach eigenen Angaben über 2.000 Drohnen- und Marschflugkörpersysteme jährlich, mit einem geschätzten Umsatz von USD 250 Mio. in 2025. Das Joint Venture mit Rheinmetall sowie die im Januar 2026 abgeschlossene Übernahme des Schweizer KI-Spezialisten Daedalean (CHF 180 Mio.) würden die industrielle Anschlussfähigkeit unterstreichen.
- Mindguard: Zudem sei mit Mindguard in einen innovativen Anbieter KI-gestützter Lösungen zur Förderung mentaler Resilienz im Verteidigungssektor investiert worden. Das Unternehmen unterstütze Veteranen und zivile Kriegsopfer und befinde sich in der klinischen Validierungsphase.
- Weitere Beteiligung: Ergänzend sei in Q1 2026 in ein Unternehmen investiert worden, das kollaborative autonome Missionssysteme für Aufklärung/Überwachung, Luftverteidigung und Frühwarnung liefere, mit bereits zweistelligen Millionen-Euro-Umsätzen aus Verträgen in mehr als fünf Ländern.
Potenzielle NAV-Effekte aus diesen Beteiligungen dürften angesichts der Marktdynamik und jüngster Bewertungsindikationen latente stille Reserven beinhalten.
Der Jahresabschluss 2025 bestätige die solide operative Basis des Portfolios. Die Kombination aus stabilem Kernportfolio, latenten NAV-Reserven aus Defence-Tech-Investitionen und einer sich abzeichnenden Exit-Pipeline für 2026/2027 biete ein attraktives Risiko-Rendite-Profil. Der hohe Abschlag auf den NAV von rund 47% erscheine vor diesem Hintergrund weiterhin nicht gerechtfertigt.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von EUR 4,50 für die Mountain Alliance-Aktie. (Analyse vom 19.06.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.06.2026/ac/a/nw)
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Mountain Alliance AG (ISIN: DE000A12UK08, WKN: A12UK0, Ticker-Symbol: ECF).
Die Mountain Alliance AG (MA) habe mit dem Jahresabschluss 2025 einen Jahresfehlbetrag von EUR 0,46 Mio. ausgewiesen (Vj.: EUR 1,30 Mio.). Die erhebliche Verbesserung sei auf Erträge aus Beteiligungen in Höhe von EUR 1,28 Mio. zurückzuführen, die aus dem Verkauf eines Grundstücks samt Immobilie durch eine Portfoliogesellschaft resultieren würden. Gegenläufig hätten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen von EUR 0,67 Mio. (Vj.: EUR 0,36 Mio.) sowie leicht gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 1,06 Mio. (Vj.: EUR 0,96 Mio.) gewirkt, bedingt u. a. durch Kosten der im Juli 2025 erfolgreich platzierten Kapitalerhöhung.
Der NAV zum 31. Dezember 2025 habe sich auf EUR 40,4 Mio. (Vj.: EUR 42,5 Mio.) belaufen, entsprechend EUR 5,33 je Aktie (Vj.: EUR 6,17). Der Rückgang resultiere primär aus Wertberichtigungen: Während getlogics liquidiert werde, seien Crealytics und Miet24 zwar weiterhin operativ tätig, jedoch aufgrund geringer Erholungsaussichten vollständig abgeschrieben worden. Bei Volders und locr seien lediglich partielle Abschreibungen als reine Vorsichtsmaßnahme erfolgt. Der deutliche Rückgang des NAV je Aktie beruhe zudem auf der höheren Aktienzahl nach erfolgter KE im Juli 2025. Das Portfolio habe per 31. Dezember 2025 14 aktive Beteiligungen umfasst. Die strukturelle Qualität des Portfolios verbessere sich nach Ansicht von Schmidt durch die im Q4/2025 abgeschlossene Investition in Destinus Group B.V. trotz des NAV-Rückgangs spürbar.
Die größte Portfoliogesellschaft Lingoda habe 2025 erneut Umsatzwachstum bei verbesserter Gesamtmarge und gesteigerter operativer Effizienz erzielt. Wachstumstreiber sei insbesondere das Segment der Sprachkurse für ausländisches Pflegepersonal gewesen. Ein Lingoda-Exit bleibe nach Ansicht von Schmidt der bedeutendste Kurstreiber für die MA-Aktie und würde erhebliche Mittel für die Reinvestition in wachstumsstarke Segmente wie Defence-Tech freisetzen. Nach Ansicht von Schmidt sei ein strukturierter M&A-Prozess ab Ende 2026 zunehmend realistisch.
Im Jahr 2025 habe die Gesellschaft ihre strategische Neuausrichtung vorgenommen und ihren Fokus gezielt auf Investitionen in den Bereich Defence Tech sowie Dual Use ausgeweitet. Im Mittelpunkt stünden Beteiligungen an Unternehmen aus den Segmenten Drohnen- und Satellitentechnologie, Cybersecurity sowie Künstliche Intelligenz.
- Destinus: Destinus produziere nach eigenen Angaben über 2.000 Drohnen- und Marschflugkörpersysteme jährlich, mit einem geschätzten Umsatz von USD 250 Mio. in 2025. Das Joint Venture mit Rheinmetall sowie die im Januar 2026 abgeschlossene Übernahme des Schweizer KI-Spezialisten Daedalean (CHF 180 Mio.) würden die industrielle Anschlussfähigkeit unterstreichen.
- Mindguard: Zudem sei mit Mindguard in einen innovativen Anbieter KI-gestützter Lösungen zur Förderung mentaler Resilienz im Verteidigungssektor investiert worden. Das Unternehmen unterstütze Veteranen und zivile Kriegsopfer und befinde sich in der klinischen Validierungsphase.
- Weitere Beteiligung: Ergänzend sei in Q1 2026 in ein Unternehmen investiert worden, das kollaborative autonome Missionssysteme für Aufklärung/Überwachung, Luftverteidigung und Frühwarnung liefere, mit bereits zweistelligen Millionen-Euro-Umsätzen aus Verträgen in mehr als fünf Ländern.
Potenzielle NAV-Effekte aus diesen Beteiligungen dürften angesichts der Marktdynamik und jüngster Bewertungsindikationen latente stille Reserven beinhalten.
Der Jahresabschluss 2025 bestätige die solide operative Basis des Portfolios. Die Kombination aus stabilem Kernportfolio, latenten NAV-Reserven aus Defence-Tech-Investitionen und einer sich abzeichnenden Exit-Pipeline für 2026/2027 biete ein attraktives Risiko-Rendite-Profil. Der hohe Abschlag auf den NAV von rund 47% erscheine vor diesem Hintergrund weiterhin nicht gerechtfertigt.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von EUR 4,50 für die Mountain Alliance-Aktie. (Analyse vom 19.06.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.06.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 19.06.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.