Paris (www.aktiencheck.de) - Meta Platforms-Aktienanalyse von BNP Paribas:
Egmond Haidt von BNP Paribas nimmt die Aktie des sozialen Netzwerks Meta Platforms Inc. (ISIN: US30303M1027, WKN: A1JWVX, Ticker-Symbol: FB2A, NASDAQ-Symbol: META) unter die Lupe.
Um rund 8 Prozent sei die Aktie von Meta Platforms nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Mittwochabend, dem 28. Januar, nach oben geschossen. Vor dem Hintergrund der guten Zahlen und des starken Ausblicks würden Investoren über den weiteren rasanten Anstieg der Investitionen hinwegsehen.
Im vierten Quartal sei der Umsatz um 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar gestiegen. Das habe etwas über den Schätzungen der Analysten von 58,42 Milliarden Dollar gelegen.
Dabei seien die Einnahmen aus dem Werbegeschäft um 24 Prozent auf 58,14 Milliarden Dollar geklettert. Die Zahlen würden zeigen, dass es dem Besitzer von Facebook, Instagram und WhatsApp gelinge, die insgesamt 3,58 Milliarden User möglichst lange auf den Netzwerken zu halten, woraufhin die User immer mehr Werbung konsumieren würden.
Wegen des rasanten Kostenanstiegs habe der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) allerdings um lediglich 6 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar zugelegt, damit sei die Marge von 48 auf 41 Prozent eingebrochen.
Zudem sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 11 Prozent auf 8,88 Dollar geklettert, womit die Erwartungen von 8,19 Dollar bei Weitem übertroffen worden seien.
Außerdem seien die Investitionen um 49,2 Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar nach oben geschossen.
Im Gegenzug habe der Free Cashflow um lediglich 7,0 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zugelegt.
Bei der Zahlenvorlage zeige sich Vorstandschef Mark Zuckerberg mit den Ergebnissen zufrieden und gebe einen starken Ausblick. Demnach solle der Umsatz im ersten Quartal 53,5 bis 56,5 Milliarden Dollar erreichen, das liege deutlich über den Erwartungen von 51,3 Milliarden Dollar.
Die Mitte der Spanne (55,0 Milliarden Dollar) bedeute einen Anstieg um 30,0 Prozent, womit sich das Wachstum gegenüber dem vierten Quartal 2025 deutlich beschleunigen würde. Das sorge für Begeisterung bei Investoren. Offensichtlich würden sich die massiven Investitionen in KI auszahlen, wodurch die User besser personalisierte Werbung sehen würden, was das Geschäft von Meta Platforms beflügele.
Außerdem prognostiziere Zuckerberg für das Gesamtjahr 2026 Kosten von 162 bis 169 Milliarden Dollar, das liege allerdings deutlich über den Erwartungen von 151 Milliarden Dollar. Gründe seien unter anderem höhere Infrastrukturkosten, etwa für Cloud-Lösungen, höhere Abschreibungen, höhere Kosten für den Betrieb der Infrastruktur sowie höhere Personalkosten für KI-Spezialisten.
Ganz oben auf der Agenda der Investoren stünden die Investitionen. Sie sollten laut Zuckerberg 2026 den Rekord von 115 bis 135 Milliarden Dollar erreichen, womit die Erwartungen von 110,62 Milliarden Dollar bei Weitem übertroffen würden.
Die Mitte der Spanne (125 Milliarden Dollar) bedeute einen Sprung um horrende 73 Prozent, nachdem die Investitionen bereits 2025 um 84 Prozent auf 72,2 Milliarden Dollar nach oben geschossen seien. Wegen des überzeugenden Umsatzausblicks für das erste Quartal hätten Investoren nach Einschätzung von Haidt über den geplanten massiven Anstieg der Investitionen hinweggesehen.
Auf der Analystenkonferenz sage Zuckerberg, dass der Konzern bald neue KI-Modelle und -Produkte auf den Markt bringen werde, obwohl sich der Vorstandschef auf kurze Sicht ungewohnt zurückhaltend gebe. Demnach sollten die ersten Modelle zwar gut sein, aber die Kunden möglicherweise nicht von den Socken hauen. Die Modelle sollten aber im Laufe der Zeit erheblich besser werden.
Trotz des geplanten starken Investitionsanstiegs solle das Ebit 2026 über dem Vorjahresniveau (83,3 Milliarden Dollar) liegen.
Analysten würden für 2026 einen Umsatzanstieg um 18,0 Prozent auf 237,2 Milliarden Dollar prognostizieren.
Dabei solle das Ebit um lediglich 1,5 Prozent auf 84,5 Milliarden Dollar zulegen. Damit würde die Marge von 41,4 auf 35,6 Prozent einbrechen.
Allerdings gelte es zu beobachten, ob und wie sehr Analysten in den nächsten Tagen ihre Umsatzschätzungen für 2026 nach oben schrauben würden, nachdem Zuckerberg eine überraschend starke Umsatzprognose für das erste Quartal abgegeben habe.
Nach dem Kurssprung nach der Zahlenvorlage liege der Börsenwert bei 1,82 Billionen Dollar. Abzüglich des Netto-Cash-Bestands von 22,8 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei rund 1,8 Billionen Dollar.
Das entspreche dem 21,3-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Das zeige, welch kräftiges Wachstum in der Aktie eingepreist sei.
Und das 2026er-KGV liege bei 21,5.
Der Kurssprung nach der Zahlenvorlage zeige, dass sich die Stimmung der Investoren deutlich verbessert habe und sie erst einmal über den geplanten massiven Anstieg der Investitionen hinwegsähen, in der Hoffnung, dass sich die hohen Investitionen in KI mittel- und langfristig für Meta auszahlen würden. Vor dem Hintergrund sollte nach Ansicht von Haidt die Erholung des Papiers erst einmal weitergehen. (Analyse vom 29.01.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (02.02.2026/ac/a/n)
Egmond Haidt von BNP Paribas nimmt die Aktie des sozialen Netzwerks Meta Platforms Inc. (ISIN: US30303M1027, WKN: A1JWVX, Ticker-Symbol: FB2A, NASDAQ-Symbol: META) unter die Lupe.
Um rund 8 Prozent sei die Aktie von Meta Platforms nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Mittwochabend, dem 28. Januar, nach oben geschossen. Vor dem Hintergrund der guten Zahlen und des starken Ausblicks würden Investoren über den weiteren rasanten Anstieg der Investitionen hinwegsehen.
Im vierten Quartal sei der Umsatz um 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar gestiegen. Das habe etwas über den Schätzungen der Analysten von 58,42 Milliarden Dollar gelegen.
Dabei seien die Einnahmen aus dem Werbegeschäft um 24 Prozent auf 58,14 Milliarden Dollar geklettert. Die Zahlen würden zeigen, dass es dem Besitzer von Facebook, Instagram und WhatsApp gelinge, die insgesamt 3,58 Milliarden User möglichst lange auf den Netzwerken zu halten, woraufhin die User immer mehr Werbung konsumieren würden.
Wegen des rasanten Kostenanstiegs habe der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) allerdings um lediglich 6 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar zugelegt, damit sei die Marge von 48 auf 41 Prozent eingebrochen.
Zudem sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 11 Prozent auf 8,88 Dollar geklettert, womit die Erwartungen von 8,19 Dollar bei Weitem übertroffen worden seien.
Außerdem seien die Investitionen um 49,2 Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar nach oben geschossen.
Im Gegenzug habe der Free Cashflow um lediglich 7,0 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zugelegt.
Bei der Zahlenvorlage zeige sich Vorstandschef Mark Zuckerberg mit den Ergebnissen zufrieden und gebe einen starken Ausblick. Demnach solle der Umsatz im ersten Quartal 53,5 bis 56,5 Milliarden Dollar erreichen, das liege deutlich über den Erwartungen von 51,3 Milliarden Dollar.
Die Mitte der Spanne (55,0 Milliarden Dollar) bedeute einen Anstieg um 30,0 Prozent, womit sich das Wachstum gegenüber dem vierten Quartal 2025 deutlich beschleunigen würde. Das sorge für Begeisterung bei Investoren. Offensichtlich würden sich die massiven Investitionen in KI auszahlen, wodurch die User besser personalisierte Werbung sehen würden, was das Geschäft von Meta Platforms beflügele.
Außerdem prognostiziere Zuckerberg für das Gesamtjahr 2026 Kosten von 162 bis 169 Milliarden Dollar, das liege allerdings deutlich über den Erwartungen von 151 Milliarden Dollar. Gründe seien unter anderem höhere Infrastrukturkosten, etwa für Cloud-Lösungen, höhere Abschreibungen, höhere Kosten für den Betrieb der Infrastruktur sowie höhere Personalkosten für KI-Spezialisten.
Ganz oben auf der Agenda der Investoren stünden die Investitionen. Sie sollten laut Zuckerberg 2026 den Rekord von 115 bis 135 Milliarden Dollar erreichen, womit die Erwartungen von 110,62 Milliarden Dollar bei Weitem übertroffen würden.
Die Mitte der Spanne (125 Milliarden Dollar) bedeute einen Sprung um horrende 73 Prozent, nachdem die Investitionen bereits 2025 um 84 Prozent auf 72,2 Milliarden Dollar nach oben geschossen seien. Wegen des überzeugenden Umsatzausblicks für das erste Quartal hätten Investoren nach Einschätzung von Haidt über den geplanten massiven Anstieg der Investitionen hinweggesehen.
Auf der Analystenkonferenz sage Zuckerberg, dass der Konzern bald neue KI-Modelle und -Produkte auf den Markt bringen werde, obwohl sich der Vorstandschef auf kurze Sicht ungewohnt zurückhaltend gebe. Demnach sollten die ersten Modelle zwar gut sein, aber die Kunden möglicherweise nicht von den Socken hauen. Die Modelle sollten aber im Laufe der Zeit erheblich besser werden.
Trotz des geplanten starken Investitionsanstiegs solle das Ebit 2026 über dem Vorjahresniveau (83,3 Milliarden Dollar) liegen.
Analysten würden für 2026 einen Umsatzanstieg um 18,0 Prozent auf 237,2 Milliarden Dollar prognostizieren.
Dabei solle das Ebit um lediglich 1,5 Prozent auf 84,5 Milliarden Dollar zulegen. Damit würde die Marge von 41,4 auf 35,6 Prozent einbrechen.
Allerdings gelte es zu beobachten, ob und wie sehr Analysten in den nächsten Tagen ihre Umsatzschätzungen für 2026 nach oben schrauben würden, nachdem Zuckerberg eine überraschend starke Umsatzprognose für das erste Quartal abgegeben habe.
Nach dem Kurssprung nach der Zahlenvorlage liege der Börsenwert bei 1,82 Billionen Dollar. Abzüglich des Netto-Cash-Bestands von 22,8 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei rund 1,8 Billionen Dollar.
Das entspreche dem 21,3-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Das zeige, welch kräftiges Wachstum in der Aktie eingepreist sei.
Und das 2026er-KGV liege bei 21,5.
Der Kurssprung nach der Zahlenvorlage zeige, dass sich die Stimmung der Investoren deutlich verbessert habe und sie erst einmal über den geplanten massiven Anstieg der Investitionen hinwegsähen, in der Hoffnung, dass sich die hohen Investitionen in KI mittel- und langfristig für Meta auszahlen würden. Vor dem Hintergrund sollte nach Ansicht von Haidt die Erholung des Papiers erst einmal weitergehen. (Analyse vom 29.01.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (02.02.2026/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 02.02.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.