Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Lockheed Martin-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie von Lockheed Martin Corp. (ISIN: US5398301094, WKN: 894648, Ticker-Symbol: LOM, NYSE-Symbol: LMT) unter die Lupe.
Die Lockheed Martin Aktie und die RTX Aktie (ISIN: US75513E1010, WKN: A2PZ0R, Ticker-Symbol: 5UR, NYSE-Symbol: RTX) würden heute zu den stärksten Werten im US-Rüstungssektor gehören. Beide Unternehmen hätten mit ihren Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen und zugleich ihre Jahresprognosen angehoben. Die Ergebnisse würden unterstreichen, dass der weltweite Anstieg der Verteidigungsausgaben weiterhin für Rekordaufträge und eine verbesserte Profitabilität der größten Rüstungskonzerne sorge. Für Anleger bleibe das Thema Rüstung damit ein wichtiger Treiber an der Börse Aktuell.
Das Wichtigste im Überblick
• Die Lockheed Martin Aktie profitiere von einem Umsatzanstieg um 11% im Jahresvergleich auf 20,06 Milliarden US-Dollar, einem Gewinn je Aktie (EPS) von 7,94 US-Dollar sowie einer angehobenen Jahresprognose für 2026.
• Die RTX Aktie gewinne nach einem Umsatzplus von 14% im Jahresvergleich auf 24,71 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten EPS von 1,89 US-Dollar. Auch RTX habe den Ausblick für Umsatz, Gewinn und freien Cashflow erhöht.
• Beide Unternehmen würden zusammen über einen Auftragsbestand von mehr als 519 Milliarden US-Dollar verfügen. Das verdeutliche, dass die Nachfrage nach Verteidigungssystemen die Produktionskapazitäten weiterhin deutlich übersteige.
Lockheed Martin steigere Produktion von Raketen und Munition
Lockheed Martin habe im zweiten Quartal einen Umsatz von 20,06 Milliarden US-Dollar erzielt und damit 11% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn habe sich auf 1,84 Milliarden US-Dollar belaufen, während der Gewinn je Aktie auf 7,94 US-Dollar gestiegen sei und damit die Markterwartungen klar übertroffen habe. Zum Wachstum hätten nahezu alle Geschäftsbereiche beigetragen, darunter Aeronautics, Missiles & Fire Control, Rotary & Mission Systems sowie Space. Das Management habe insbesondere den Ausbau der Produktion von Raketen und Munition als wichtigen Wachstumstreiber hervorgehoben.
Für das Gesamtjahr 2026 erwarte das Unternehmen nun einen Umsatz zwischen 79,75 und 81,75 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 29,95 und 30,65 US-Dollar. Der Auftragsbestand habe sich zum Quartalsende auf rund 230 Milliarden US-Dollar belaufen und sorge für hohe Planungssicherheit. Die Lockheed Martin Aktie notiere im vorbörslichen Handel bei rund 542 US-Dollar. Damit rücke ein Test des langfristigen Abwärtstrends sowie des EMA200 in den Fokus, der als wichtiger Indikator für den langfristigen Trend gelte.
RTX profitiere von Luftfahrt und Verteidigung
Auch RTX habe die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz sei um 14% im Jahresvergleich auf 24,71 Milliarden US-Dollar gestiegen, während der bereinigte Gewinn je Aktie 1,89 US-Dollar erreicht habe. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern profitiere RTX von zwei Wachstumsmärkten gleichzeitig: steigenden Verteidigungsausgaben und der anhaltenden Erholung der zivilen Luftfahrt. Der Umsatz der Sparte Raytheon habe um 18% zugelegt, Pratt & Whitney sei um 16% gewachsen, während Collins Aerospace ein Umsatzplus von 8% erzielt habe.
RTX habe zudem den Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. Das Unternehmen erwarte nun einen Umsatz zwischen 95 und 96 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,10 und 7,25 US-Dollar. Die RTX Aktie notiere vorbörslich bei rund 204 US-Dollar und bewege sich damit in der Nähe ihres Allzeithochs. Sollte der Kurs dieses Niveau zum Handelsstart bestätigen, entspräche dies einer Erholung von rund 20% gegenüber dem lokalen Tief aus dem Mai.
Rekordaufträge würden der wichtigste Kurstreiber bleiben
Die größte Aussagekraft der Quartalsberichte liege weniger in den übertroffenen Gewinnerwartungen als vielmehr in den weiter wachsenden Auftragsbüchern. Lockheed Martin verfüge über einen Auftragsbestand von rund 230 Milliarden US-Dollar. RTX habe seinen Auftragsbestand auf den Rekordwert von 289 Milliarden US-Dollar gesteigert, darunter rund 119 Milliarden US-Dollar aus Verteidigungsaufträgen. Zusammen würden sich die künftigen Aufträge beider Konzerne auf mehr als 519 Milliarden US-Dollar summieren.
Für Investoren zeige sich damit, dass die weltweite Rüstungsindustrie derzeit nicht durch mangelnde Nachfrage oder fehlende staatliche Finanzierung begrenzt werde. Die größte Herausforderung bestehe vielmehr darin, die Produktionskapazitäten für Raketen, Munition, Luftverteidigungssysteme und weitere militärische Ausrüstung schnell genug auszubauen, um die langfristigen Aufrüstungsprogramme der NATO-Staaten sowie die Wiederauffüllung der Lagerbestände zu bedienen. (Analyse vom 23.07.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.07.2026/ac/a/n)
Die Experten von XTB nehmen die Aktie von Lockheed Martin Corp. (ISIN: US5398301094, WKN: 894648, Ticker-Symbol: LOM, NYSE-Symbol: LMT) unter die Lupe.
Die Lockheed Martin Aktie und die RTX Aktie (ISIN: US75513E1010, WKN: A2PZ0R, Ticker-Symbol: 5UR, NYSE-Symbol: RTX) würden heute zu den stärksten Werten im US-Rüstungssektor gehören. Beide Unternehmen hätten mit ihren Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen und zugleich ihre Jahresprognosen angehoben. Die Ergebnisse würden unterstreichen, dass der weltweite Anstieg der Verteidigungsausgaben weiterhin für Rekordaufträge und eine verbesserte Profitabilität der größten Rüstungskonzerne sorge. Für Anleger bleibe das Thema Rüstung damit ein wichtiger Treiber an der Börse Aktuell.
Das Wichtigste im Überblick
• Die Lockheed Martin Aktie profitiere von einem Umsatzanstieg um 11% im Jahresvergleich auf 20,06 Milliarden US-Dollar, einem Gewinn je Aktie (EPS) von 7,94 US-Dollar sowie einer angehobenen Jahresprognose für 2026.
• Die RTX Aktie gewinne nach einem Umsatzplus von 14% im Jahresvergleich auf 24,71 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten EPS von 1,89 US-Dollar. Auch RTX habe den Ausblick für Umsatz, Gewinn und freien Cashflow erhöht.
• Beide Unternehmen würden zusammen über einen Auftragsbestand von mehr als 519 Milliarden US-Dollar verfügen. Das verdeutliche, dass die Nachfrage nach Verteidigungssystemen die Produktionskapazitäten weiterhin deutlich übersteige.
Lockheed Martin steigere Produktion von Raketen und Munition
Lockheed Martin habe im zweiten Quartal einen Umsatz von 20,06 Milliarden US-Dollar erzielt und damit 11% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn habe sich auf 1,84 Milliarden US-Dollar belaufen, während der Gewinn je Aktie auf 7,94 US-Dollar gestiegen sei und damit die Markterwartungen klar übertroffen habe. Zum Wachstum hätten nahezu alle Geschäftsbereiche beigetragen, darunter Aeronautics, Missiles & Fire Control, Rotary & Mission Systems sowie Space. Das Management habe insbesondere den Ausbau der Produktion von Raketen und Munition als wichtigen Wachstumstreiber hervorgehoben.
Für das Gesamtjahr 2026 erwarte das Unternehmen nun einen Umsatz zwischen 79,75 und 81,75 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 29,95 und 30,65 US-Dollar. Der Auftragsbestand habe sich zum Quartalsende auf rund 230 Milliarden US-Dollar belaufen und sorge für hohe Planungssicherheit. Die Lockheed Martin Aktie notiere im vorbörslichen Handel bei rund 542 US-Dollar. Damit rücke ein Test des langfristigen Abwärtstrends sowie des EMA200 in den Fokus, der als wichtiger Indikator für den langfristigen Trend gelte.
RTX profitiere von Luftfahrt und Verteidigung
Auch RTX habe die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz sei um 14% im Jahresvergleich auf 24,71 Milliarden US-Dollar gestiegen, während der bereinigte Gewinn je Aktie 1,89 US-Dollar erreicht habe. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern profitiere RTX von zwei Wachstumsmärkten gleichzeitig: steigenden Verteidigungsausgaben und der anhaltenden Erholung der zivilen Luftfahrt. Der Umsatz der Sparte Raytheon habe um 18% zugelegt, Pratt & Whitney sei um 16% gewachsen, während Collins Aerospace ein Umsatzplus von 8% erzielt habe.
RTX habe zudem den Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. Das Unternehmen erwarte nun einen Umsatz zwischen 95 und 96 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,10 und 7,25 US-Dollar. Die RTX Aktie notiere vorbörslich bei rund 204 US-Dollar und bewege sich damit in der Nähe ihres Allzeithochs. Sollte der Kurs dieses Niveau zum Handelsstart bestätigen, entspräche dies einer Erholung von rund 20% gegenüber dem lokalen Tief aus dem Mai.
Rekordaufträge würden der wichtigste Kurstreiber bleiben
Die größte Aussagekraft der Quartalsberichte liege weniger in den übertroffenen Gewinnerwartungen als vielmehr in den weiter wachsenden Auftragsbüchern. Lockheed Martin verfüge über einen Auftragsbestand von rund 230 Milliarden US-Dollar. RTX habe seinen Auftragsbestand auf den Rekordwert von 289 Milliarden US-Dollar gesteigert, darunter rund 119 Milliarden US-Dollar aus Verteidigungsaufträgen. Zusammen würden sich die künftigen Aufträge beider Konzerne auf mehr als 519 Milliarden US-Dollar summieren.
Für Investoren zeige sich damit, dass die weltweite Rüstungsindustrie derzeit nicht durch mangelnde Nachfrage oder fehlende staatliche Finanzierung begrenzt werde. Die größte Herausforderung bestehe vielmehr darin, die Produktionskapazitäten für Raketen, Munition, Luftverteidigungssysteme und weitere militärische Ausrüstung schnell genug auszubauen, um die langfristigen Aufrüstungsprogramme der NATO-Staaten sowie die Wiederauffüllung der Lagerbestände zu bedienen. (Analyse vom 23.07.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.07.2026/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 23.07.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.