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Kolumnist: Feingold-Research

Lesen, Fragen klären und dann erst handeln




06.03.20 08:57
Feingold-Research

Die gute alte Sonntagszeitung existiert noch und wird auch nach wie vor gelesen. Aber die Zeiten, in denen sie das einzige Informationsmedium am Wochenende war, sind längst vorbei. Die Menschen haben sich an Informationen in Echtzeit gewöhnt und wollen auch nicht mehr darauf verzichten. Das trifft ebenso auf Sportergebnisse, politische und soziale Ereignisse, aber eben auch auf Berichte und Hintergrundinformationen zum Geschehen an den Kapitalmärkten zu.




Gerade bei den eigenen Finanzen und der Geldanlage ist es wichtig, verschiedene Quellen heranzuziehen und sich allumfassend zu informieren. Nur so entsteht ein Meinungsbild, dass zu rationalen und weniger zu emotionalen Entscheidungen in der Portfolioallokation führt. Insofern erweist sich die Nutzung unterschiedlicher Medien in Bezug auf die Geldanlage als ausgesprochen positiv. Und gerade beim Thema Geld gibt es schier unendlich viele Informationen.




In der aktuellen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) wurde gefragt, woher Anleger ihre Informationen vor dem Kauf eines Finanzprodukts beziehen. Etwas mehr als 68 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie hierzu überwiegend auf unabhängigen Finanzportalen recherchieren. Mehr als 6 Prozent nutzen für ihre Recherche die Webangebote der Emittenten. Gut 12 Prozent der Befragten besorgen sich ihre Informationen weiterhin aus Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Nahezu 7 Prozent informieren sich persönlich bei ihrem Bankberater, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, und etwas mehr als 6 Prozent beziehen ihre Kenntnisse aus diversen Newslettern.




Mehr als 2.000 Personen nahmen an der Umfrage auf mehreren großen Online-Finanzportalen teil. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.




Die Tatsache, dass bei einer Online-Umfrage die Teilnehmer überwiegend das Internet als Medium ihrer Informationen wählen, ist nicht überraschend. Dennoch bleiben sowohl Printmedien als auch persönliche Gespräche ein überaus wichtiger Baustein der Informationsbeschaffung. Die Geldanlage ist ein komplexes Thema. Daher sollten sich die Anleger immer umfassend informieren und hierfür unterschiedliche Quellen heranziehen.




Anleger scheinen das breite Angebot an verfügbaren Informationen voll auszunutzen. Neben den aktuellen Informationsmöglichkeiten des Internets ziehen sie auch die eher traditionellen Angebote zu Rate. Die Ergebnisse lassen darüber hinaus den Rückschluss zu, dass private Anleger bei Finanzprodukten zu Recht ein hohes Maß an Transparenz erwarten und auch bekommen. Diesem Kundenbedürfnis werden vor allem Emittenten und Finanzportale gerecht, die ihr Informationsangebot in den zurückliegenden Jahren zum Nutzen der Anleger intensiv ausgebaut haben.




So kann sich jeder Anleger heute auf vielfältige Art über Zertifikate informieren. Nicht nur bei Online-Portalen, sondern auch bei den Emittenten und nicht zuletzt unter www.derivateverband.de




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DDV-Trend-Umfrage Februar 2020:




Anleger setzen bei Informationen auf Finanzportale




Anleger informieren sich vor dem Kauf eines Finanzprodukts überwiegend im Internet. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV). Etwas mehr als 68 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie hierzu überwiegend auf unabhängigen Finanzportalen recherchieren. Mehr als 6 Prozent nutzen für ihre Recherche die Webangebote der Emittenten. Gut 12 Prozent der Befragten besorgen sich ihre Informationen weiterhin aus Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Nahezu 7 Prozent informieren sich persönlich bei ihrem Bankberater, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, und etwas mehr als 6 Prozent beziehen ihre Kenntnisse aus diversen Newslettern.




An dieser Trend-Umfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 2.089 Personen.




„Die Tatsache, dass bei einer Online-Umfrage die Teilnehmer überwiegend das Internet als Medium ihrer Informationen wählen, ist nicht überraschend. Dennoch bleiben sowohl Printmedien als auch persönliche Gespräche unerlässlich. Die Geldanlage ist ein komplexes Thema. Daher sollten sich die Anleger immer umfassend informieren und hierfür unterschiedliche Quellen heranziehen. Im digitalen Zeitalter versorgen sich viele Anleger zunächst mit Echtzeit-Informationen, die sie dann anhand von anderen Medien vertiefen. Insofern dürfen die Hintergrundinformationen einer fundierten Berichterstattung in Zeitungen und Magazinen keinesfalls unterschätzt werden”, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.




Quelle: DDV



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