Hamburg (www.aktiencheck.de) - Koenig & Bauer-Aktienanalyse von der Montega AG:
Patrick Speck, Analyst der Montega AG, stuft die Aktie der Koenig & Bauer AG (ISIN: DE0007193500, WKN: 719350, Ticker-Symbol: SKB) weiterhin mit "kaufen" ein.
Koenig & Bauer habe jüngst vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 sowie den Ausblick für 2026 vorgelegt. Während der Jahresabschluss die Erwartungen von Speck erfüllt habe, sei die neue Guidance aufgrund der schwierigen Marktlage schwächer als prognostiziert ausgefallen.
Beim Konzernumsatz habe Koenig & Bauer den erwarteten leichten Anstieg auf 1.302,4 Mio. EUR (+2,2% yoy; Guidance: 1,3 Mrd. EUR) verzeichnet, wobei die Q4-Erlöse mit 441,5 Mio. EUR nicht ganz an das sehr starke Vorjahresniveau herangereicht hätten (-2,9% yoy). Auf Gesamtjahressicht hätten aber sowohl Special & New Technologies (S&T; +6,8% yoy auf 596,0 Mio. EUR) als auch Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P; +0,9% yoy auf 741,5 Mio. EUR) zur positiven Entwicklung beigetragen.
Auch der Auftragseingang habe bei einem Rückgang von 12,1% yoy auf 1.233,2 Mio. EUR (Book-to-Bill: 0,95) im Rahmen der Erwartungen von Speck gelegen. Zu beachten sei hierbei, dass im Vorjahr durch die Weltleitmesse drupa und Großaufträge der US-Bundesdruckerei zwei Sonderfaktoren am Werk gewesen seien, die das Ordervolumen auf ein Rekordniveau von >1,4 Mrd. EUR gehoben hätten. Der Auftragsbestand per 31.12.2025 habe sich mit 970,6 Mio. EUR (-6,7% yoy) indes nur knapp unter der Milliardenschwelle bewegt.
Das operative EBIT habe mit 36,6 Mio. EUR wie erwartet das untere Ende des Guidance-Korridors (35 bis 50 Mio. EUR) erreicht. Auch hätten die Sonderaufwendungen für die abschließenden Maßnahmen des Fokusprogramms "Spotlight" mit nur noch 5,3 Mio. EUR (Vj.: 50,4 Mio. EUR) auf der avisierten Höhe gelegen. Das berichtete EBIT habe sich vor diesem Hintergrund signifikant auf 31,3 Mio. EUR verbessert (Vj.: -35,1 Mio. EUR; MONe: 30,4 Mio. EUR). Des Weiteren habe Koenig & Bauer vorab bereits einen positiven Free Cashflow von 7,3 Mio. EUR für das Gesamtjahr gemeldet (MONe: 11,6 Mio. EUR), obwohl nach 9M noch ein negativer FCF von -61,9 Mio. EUR angefallen gewesen sei.
Für 2026 avisiere der Vorstand nur einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau, was u.a. auf die nach Einschätzung von Speck auch nach dem Urteil des Supreme Courts fortbestehenden US-Zölle (nach Section 232 des Trade Expansion Act) zurückzuführen sein dürfte. Ergebnisseitig guide das Unternehmen im Hinblick auf eine bessere Vergleichbarkeit mit der internationalen Peergroup sowie eine Fokussierung auf die Cash-Generierung nun ein operatives EBITDA (bisher: operatives EBIT) und stelle mit ca. 80 Mio. EUR auch hierbei einen gegenüber Vorjahr (79,6 Mio. EUR) lediglich stabilen Wert in Aussicht.
Nach dem Übergangsjahr 2025 und trotz der internen Fortschritte bei Koenig & Bauer dürften die schwierigen Begleitumstände im laufenden Jahr wohl keine weiter anziehende Ergebnisdynamik zulassen, sodass eine stabile Entwicklung schon als Erfolg zu werten wäre. Speck passe die Prognosen für 2026 ff. daher spürbar nach unten an, sehe das mittel- bis langfristige Potenzial des Unternehmens bei einer Bewertung massiv unter Buchwert (KBV 2026e: 0,4) aber nicht ansatzweise diskontiert. Folglich bestätige der Analyst das positive Anlageurteil, reduziere das Kursziel aber auf 15,00 EUR (zuvor: 17,00 EUR). (Analyse vom 04.03.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (04.03.2026/ac/a/nw)
Patrick Speck, Analyst der Montega AG, stuft die Aktie der Koenig & Bauer AG (ISIN: DE0007193500, WKN: 719350, Ticker-Symbol: SKB) weiterhin mit "kaufen" ein.
Koenig & Bauer habe jüngst vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 sowie den Ausblick für 2026 vorgelegt. Während der Jahresabschluss die Erwartungen von Speck erfüllt habe, sei die neue Guidance aufgrund der schwierigen Marktlage schwächer als prognostiziert ausgefallen.
Beim Konzernumsatz habe Koenig & Bauer den erwarteten leichten Anstieg auf 1.302,4 Mio. EUR (+2,2% yoy; Guidance: 1,3 Mrd. EUR) verzeichnet, wobei die Q4-Erlöse mit 441,5 Mio. EUR nicht ganz an das sehr starke Vorjahresniveau herangereicht hätten (-2,9% yoy). Auf Gesamtjahressicht hätten aber sowohl Special & New Technologies (S&T; +6,8% yoy auf 596,0 Mio. EUR) als auch Paper & Packaging Sheetfed Systems (P&P; +0,9% yoy auf 741,5 Mio. EUR) zur positiven Entwicklung beigetragen.
Auch der Auftragseingang habe bei einem Rückgang von 12,1% yoy auf 1.233,2 Mio. EUR (Book-to-Bill: 0,95) im Rahmen der Erwartungen von Speck gelegen. Zu beachten sei hierbei, dass im Vorjahr durch die Weltleitmesse drupa und Großaufträge der US-Bundesdruckerei zwei Sonderfaktoren am Werk gewesen seien, die das Ordervolumen auf ein Rekordniveau von >1,4 Mrd. EUR gehoben hätten. Der Auftragsbestand per 31.12.2025 habe sich mit 970,6 Mio. EUR (-6,7% yoy) indes nur knapp unter der Milliardenschwelle bewegt.
Das operative EBIT habe mit 36,6 Mio. EUR wie erwartet das untere Ende des Guidance-Korridors (35 bis 50 Mio. EUR) erreicht. Auch hätten die Sonderaufwendungen für die abschließenden Maßnahmen des Fokusprogramms "Spotlight" mit nur noch 5,3 Mio. EUR (Vj.: 50,4 Mio. EUR) auf der avisierten Höhe gelegen. Das berichtete EBIT habe sich vor diesem Hintergrund signifikant auf 31,3 Mio. EUR verbessert (Vj.: -35,1 Mio. EUR; MONe: 30,4 Mio. EUR). Des Weiteren habe Koenig & Bauer vorab bereits einen positiven Free Cashflow von 7,3 Mio. EUR für das Gesamtjahr gemeldet (MONe: 11,6 Mio. EUR), obwohl nach 9M noch ein negativer FCF von -61,9 Mio. EUR angefallen gewesen sei.
Für 2026 avisiere der Vorstand nur einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau, was u.a. auf die nach Einschätzung von Speck auch nach dem Urteil des Supreme Courts fortbestehenden US-Zölle (nach Section 232 des Trade Expansion Act) zurückzuführen sein dürfte. Ergebnisseitig guide das Unternehmen im Hinblick auf eine bessere Vergleichbarkeit mit der internationalen Peergroup sowie eine Fokussierung auf die Cash-Generierung nun ein operatives EBITDA (bisher: operatives EBIT) und stelle mit ca. 80 Mio. EUR auch hierbei einen gegenüber Vorjahr (79,6 Mio. EUR) lediglich stabilen Wert in Aussicht.
Nach dem Übergangsjahr 2025 und trotz der internen Fortschritte bei Koenig & Bauer dürften die schwierigen Begleitumstände im laufenden Jahr wohl keine weiter anziehende Ergebnisdynamik zulassen, sodass eine stabile Entwicklung schon als Erfolg zu werten wäre. Speck passe die Prognosen für 2026 ff. daher spürbar nach unten an, sehe das mittel- bis langfristige Potenzial des Unternehmens bei einer Bewertung massiv unter Buchwert (KBV 2026e: 0,4) aber nicht ansatzweise diskontiert. Folglich bestätige der Analyst das positive Anlageurteil, reduziere das Kursziel aber auf 15,00 EUR (zuvor: 17,00 EUR). (Analyse vom 04.03.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (04.03.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 04.03.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.