Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Intel-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) unter die Lupe.
Die Intel Aktie bleibe unter Druck. Nach einem enttäuschenden Quartalsbericht und der überraschenden Absage des geplanten Chipfabrik-Baus in Magdeburg sei der Kurs deutlich abgerutscht. Anleger würden sich nun die Frage stellen: Sollte man jetzt Aktien kaufen, oder lasse man besser die Finger von der Intel Aktie?
Intel habe seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt - mit ernüchterndem Ergebnis:
- Nettoverlust: 2,9 Mrd. USD bzw. 67 Cent je Aktie
- Im Vorjahr: 1,61 Mrd. USD Verlust bzw. 38 Cent je Aktie
- Abschreibung: 800 Mio. USD wegen unbrauchbarer Werkzeuge - belastet EPS zusätzlich um 20 Cent
- Ausblick Q3: 13,1 Mrd. USD Umsatz erwartet (über Markterwartung), aber kein Gewinn in Sicht
Diese Zahlen dürften selbst hartgesottene Intel-Anhänger enttäuscht haben.
Strategiewechsel: Magdeburg-Fabrik gestrichen: Ein harter Schlag - nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Standort Deutschland:
- Intel stoppe den geplanten Bau einer Chipfabrik in Magdeburg
- CEO Lip-Bu Tan räume ein: "Zu früh zu viel investiert - ohne ausreichende Nachfrage"
- Der Konzern wolle seine Bauprojekte radikal kürzen und sich neu fokussieren
Das werfe Fragen zur langfristigen Strategie und Kapitalallokation auf - ein Warnzeichen für Investoren, die Aktien kaufen möchten.
Die hauseigene Foundry-Sparte, die Chips im Auftrag anderer produziere, mache hohe Verluste:
- Umsatz: 4,4 Mrd. USD
- Operativer Verlust: 3,17 Mrd. USD
- Noch kein Großkunde in Sicht, der für Stabilität sorgen könnte
Im Rechenzentrumsbereich habe Intel hingegen leichte Zugewinne verbuchen können:
- Umsatz: +4 % auf 3,9 Mrd. USD
- Fokus liege auf dem Rückgewinn verlorener Marktanteile im KI- und Server-Segment
Key Takeaways
- Intel schreibte tiefrote Zahlen: Der Nettoverlust verdopple sich fast - die Aktie reagiere entsprechend negativ.
- Chipfabrik in Magdeburg gestoppt: Ein Rückschlag für Europas Chipambitionen - und für Intels Expansionspläne.
- Foundry-Geschäft unter Druck: Milliardenverluste ohne Großkunden würden Investoren zögern lassen, Aktien zu kaufen.
Die Intel Aktie bewege sich seit über einem Jahr in einer engen Seitwärtsrange zwischen 18 und 27 USD. Trotz kurzzeitiger Anstiege fehle es an nachhaltigem Momentum. Solange kein klarer Ausbruch erfolge - weder technisch noch fundamental - bleibe die Aktie aus Anlegersicht uninteressant.
Die Kombination aus enttäuschenden Zahlen, strategischem Rückzug bei Großprojekten und operativen Verlusten mache die Intel Aktie derzeit wenig attraktiv. Wer auf Zukunftspotenzial bei Halbleitern setzen möchte, finde bessere Alternativen im Markt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist "Aktien kaufen" bei Intel eher nicht ratsam, zumindest nicht für sicherheitsbewusste Anleger, so die Experten von XTB. (Analyse vom 28.07.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (28.07.2025/ac/a/n)
Die Experten von XTB nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) unter die Lupe.
Die Intel Aktie bleibe unter Druck. Nach einem enttäuschenden Quartalsbericht und der überraschenden Absage des geplanten Chipfabrik-Baus in Magdeburg sei der Kurs deutlich abgerutscht. Anleger würden sich nun die Frage stellen: Sollte man jetzt Aktien kaufen, oder lasse man besser die Finger von der Intel Aktie?
Intel habe seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt - mit ernüchterndem Ergebnis:
- Nettoverlust: 2,9 Mrd. USD bzw. 67 Cent je Aktie
- Im Vorjahr: 1,61 Mrd. USD Verlust bzw. 38 Cent je Aktie
- Abschreibung: 800 Mio. USD wegen unbrauchbarer Werkzeuge - belastet EPS zusätzlich um 20 Cent
- Ausblick Q3: 13,1 Mrd. USD Umsatz erwartet (über Markterwartung), aber kein Gewinn in Sicht
Diese Zahlen dürften selbst hartgesottene Intel-Anhänger enttäuscht haben.
Strategiewechsel: Magdeburg-Fabrik gestrichen: Ein harter Schlag - nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Standort Deutschland:
- Intel stoppe den geplanten Bau einer Chipfabrik in Magdeburg
- CEO Lip-Bu Tan räume ein: "Zu früh zu viel investiert - ohne ausreichende Nachfrage"
- Der Konzern wolle seine Bauprojekte radikal kürzen und sich neu fokussieren
Das werfe Fragen zur langfristigen Strategie und Kapitalallokation auf - ein Warnzeichen für Investoren, die Aktien kaufen möchten.
Die hauseigene Foundry-Sparte, die Chips im Auftrag anderer produziere, mache hohe Verluste:
- Umsatz: 4,4 Mrd. USD
- Operativer Verlust: 3,17 Mrd. USD
- Noch kein Großkunde in Sicht, der für Stabilität sorgen könnte
Im Rechenzentrumsbereich habe Intel hingegen leichte Zugewinne verbuchen können:
- Umsatz: +4 % auf 3,9 Mrd. USD
- Fokus liege auf dem Rückgewinn verlorener Marktanteile im KI- und Server-Segment
Key Takeaways
- Intel schreibte tiefrote Zahlen: Der Nettoverlust verdopple sich fast - die Aktie reagiere entsprechend negativ.
- Chipfabrik in Magdeburg gestoppt: Ein Rückschlag für Europas Chipambitionen - und für Intels Expansionspläne.
- Foundry-Geschäft unter Druck: Milliardenverluste ohne Großkunden würden Investoren zögern lassen, Aktien zu kaufen.
Die Intel Aktie bewege sich seit über einem Jahr in einer engen Seitwärtsrange zwischen 18 und 27 USD. Trotz kurzzeitiger Anstiege fehle es an nachhaltigem Momentum. Solange kein klarer Ausbruch erfolge - weder technisch noch fundamental - bleibe die Aktie aus Anlegersicht uninteressant.
Die Kombination aus enttäuschenden Zahlen, strategischem Rückzug bei Großprojekten und operativen Verlusten mache die Intel Aktie derzeit wenig attraktiv. Wer auf Zukunftspotenzial bei Halbleitern setzen möchte, finde bessere Alternativen im Markt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist "Aktien kaufen" bei Intel eher nicht ratsam, zumindest nicht für sicherheitsbewusste Anleger, so die Experten von XTB. (Analyse vom 28.07.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (28.07.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 28.07.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.