Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Heidelberg Pharma-Aktienanalyse von der EQUI.TS GmbH:
Thomas J. Schießle und Daniel Großjohann, Analysten der EQUI.TS GmbH, raten in einer aktuellen Aktienanalyse unverändert zum Kauf der Aktie der Heidelberg Pharma AG (ISIN: DE000A11QVV0, WKN: A11QVV, Ticker-Symbol: HPHA).
Aktuell verbessern sich die Aussichten beim Badischen Pharma-Entwickler Heidelberg Pharma spürbar, fassen die Researcher von EQUI.TS in ihrer jüngsten Studie zusammen.
Insbesondere die erwartete, beschleunigte Entwicklung der Projektpipeline erhöhe den Unternehmenswert. Darüber hinaus verbessere der Finanzierungsdeal die Visibilität und reduziere das Risiko. Die Fachanalysten würden ihren Zielkurs auf EUR 8,90 erhöhen und ihr Anlageurteil bekräftigen.
Durch die Vereinbarung mit HealthCare Royalty (HCRx) auf Basis künftiger Lizenzzahlungen für das im Zulassungsprozess befindliche Diagnostikum Zircaix TM (TLX205-CDx) der Firma Telix Pharmaceuticals Ltd gewinne HPHA zuvorderst Zeit. Das sei, so die Aktienexperten aktuell besonders sinnvoll, denn die F&E-Aktivitäten mit ADCs - mit teils spektakulären Erfolgen, wie bei Enhertu von Daiichi Sankyo/Astra Zeneca, Topoisomerase Inhibitor in HER2 und anderen - und die M&A Aktivitäten hätten jüngst kräftig zugenommen. Das Interesse am Arbeitsfeld des Krebsmedikamentenentwicklers wachse gerade spürbar.
Die durch den HCRx-Deal absehbar zufließenden Zahlungen (max. USD 115 Mio. in drei Tranchen) würden die Finanzierungs-Reichweite bei Heidelberg Pharma verlängern, würden aber sehr wahrscheinlich sukzessive in die Projektpipeline in Ladenburg reinvestiert werden (Update erfolge zur BPK am 25.03.24).
Aus Sicht auch der Investoren sei besonders erfreulich, dass in dem von Morgan Stanley beratenen, innovativen Finanzierungsdeal mit Cap das Upside von ZircaixTM nach einigen Jahren wieder zum Großteil an HPHA fließe. Zumal das Einnahmepotenzial des Diagnostikums ZircaixTM steige, nachdem das Peak Sales-Potenzial von Seiten Telix von USD 500 Mio. auf USD 750 Mio. angehoben worden sei. Damit wäre auch die Lizenzeinnahme-Indikation von HDPA (anlässlich des EKF im Nov. 23 seien bis zu ca. USD 100 Mio. p.a. in der Spitze genannt worden) aus Analystensicht auf ca. USD 150 Mio. (brutto) anzuheben, würden die Researcher folgern.
Nach Einschätzung der Analysten könnten in Summe bis zu USD 115 Mio. (> EUR 2,65/Aktie) von HCRx etwa 6-9 Monate schneller als die potenziellen Meilensteine direkt von Telix nach Ladenburg fließen. Zuerst würden nach Vertragsunterzeichnung USD 25 Mio.; dann nach FDA-Zulassung von ZircaixTM weitere USD 75 Mio. - etwa zum Jahreswechsel 24/25, so die Analysten - fällig. Dafür trete HPHA die ursprünglich vereinbarten Lizenzeinnahmen von Telix, die ab Produktlaunch von Zircaix TM an HPHA fließen sollten, an HCRx bis zu einem "definierten kumulierten Betrag" ab. Von den darüber hinaus folgenden ZircaixTM Produktverkäufen werde HPHA - nach Abzug eines "niedrigen einstelligen Prozentsatzes an Lizenzgebühren an HCRx" - wieder in Form von Lizenzgebühren profitieren, würden die Fachanalysten aus Frankfurt/M betonen.
Unterdessen werde das fortgeschrittenste ADC -Projekt HDP-101 derzeit in der Phase 1 entwickelt und solle nahtlos mit der gewählten Dosis in die Phase 2a für die Wirksamkeitstests geführt werden.
Auf dem AACR-Kongress (05.04.-10.4.24 in San Diego, USA) würden die neuesten Daten (auch 5. Dosis-Kohorte) vorgestellt, was auch von Investoren sicherlich mit hohem Interesse verfolgt werde.
Thomas J. Schießle und Daniel Großjohann, Analysten der EQUI.TS GmbH, raten die Heidelberg Pharma-Aktie weiterhin zu kaufen. Das Kursziel werde von EUR 6,70 auf EUR 8,90 erhöht. (Analyse vom 07.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Heidelberg Pharma-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Heidelberg Pharma-Aktie:
3,19 EUR 0,00% (07.03.2024, 13:17)
ISIN Heidelberg Pharma-Aktie:
DE000A11QVV0
WKN Heidelberg Pharma-Aktie:
A11QVV
Ticker-Symbol Heidelberg Pharma-Aktie:
HPHA
Kurzprofil Heidelberg Pharma AG:
Heidelberg Pharma (ISIN: DE000A11QVV0, WKN: A11QVV, Ticker-Symbol: HPHA) ist auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das den Wirkstoff Amanitin für die Verwendung bei Krebstherapien einsetzt und entwickelt. Dafür verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC®-Technologie und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues therapeutisches Prinzip. Diese proprietäre Technologieplattform wird für die Entwicklung eigener therapeutischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen mit externen Partnern eingesetzt.
Der am weitesten fortgeschrittene Produktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC für die Indikation Multiples Myelom, das sich in klinischer Entwicklung befindet. HDP-102, ein CD37-ATAC gegen das Non-Hodgkin-Lymphom und HDP-103, ein PSMA-ATAC gegen metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs, befinden sich in der präklinischen Prüfung.
Die Heidelberg Pharma AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com.
ATAC® ist eine eingetragene EU-Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH. (07.03.2024/ac/a/nw)
Thomas J. Schießle und Daniel Großjohann, Analysten der EQUI.TS GmbH, raten in einer aktuellen Aktienanalyse unverändert zum Kauf der Aktie der Heidelberg Pharma AG (ISIN: DE000A11QVV0, WKN: A11QVV, Ticker-Symbol: HPHA).
Aktuell verbessern sich die Aussichten beim Badischen Pharma-Entwickler Heidelberg Pharma spürbar, fassen die Researcher von EQUI.TS in ihrer jüngsten Studie zusammen.
Insbesondere die erwartete, beschleunigte Entwicklung der Projektpipeline erhöhe den Unternehmenswert. Darüber hinaus verbessere der Finanzierungsdeal die Visibilität und reduziere das Risiko. Die Fachanalysten würden ihren Zielkurs auf EUR 8,90 erhöhen und ihr Anlageurteil bekräftigen.
Durch die Vereinbarung mit HealthCare Royalty (HCRx) auf Basis künftiger Lizenzzahlungen für das im Zulassungsprozess befindliche Diagnostikum Zircaix TM (TLX205-CDx) der Firma Telix Pharmaceuticals Ltd gewinne HPHA zuvorderst Zeit. Das sei, so die Aktienexperten aktuell besonders sinnvoll, denn die F&E-Aktivitäten mit ADCs - mit teils spektakulären Erfolgen, wie bei Enhertu von Daiichi Sankyo/Astra Zeneca, Topoisomerase Inhibitor in HER2 und anderen - und die M&A Aktivitäten hätten jüngst kräftig zugenommen. Das Interesse am Arbeitsfeld des Krebsmedikamentenentwicklers wachse gerade spürbar.
Die durch den HCRx-Deal absehbar zufließenden Zahlungen (max. USD 115 Mio. in drei Tranchen) würden die Finanzierungs-Reichweite bei Heidelberg Pharma verlängern, würden aber sehr wahrscheinlich sukzessive in die Projektpipeline in Ladenburg reinvestiert werden (Update erfolge zur BPK am 25.03.24).
Aus Sicht auch der Investoren sei besonders erfreulich, dass in dem von Morgan Stanley beratenen, innovativen Finanzierungsdeal mit Cap das Upside von ZircaixTM nach einigen Jahren wieder zum Großteil an HPHA fließe. Zumal das Einnahmepotenzial des Diagnostikums ZircaixTM steige, nachdem das Peak Sales-Potenzial von Seiten Telix von USD 500 Mio. auf USD 750 Mio. angehoben worden sei. Damit wäre auch die Lizenzeinnahme-Indikation von HDPA (anlässlich des EKF im Nov. 23 seien bis zu ca. USD 100 Mio. p.a. in der Spitze genannt worden) aus Analystensicht auf ca. USD 150 Mio. (brutto) anzuheben, würden die Researcher folgern.
Nach Einschätzung der Analysten könnten in Summe bis zu USD 115 Mio. (> EUR 2,65/Aktie) von HCRx etwa 6-9 Monate schneller als die potenziellen Meilensteine direkt von Telix nach Ladenburg fließen. Zuerst würden nach Vertragsunterzeichnung USD 25 Mio.; dann nach FDA-Zulassung von ZircaixTM weitere USD 75 Mio. - etwa zum Jahreswechsel 24/25, so die Analysten - fällig. Dafür trete HPHA die ursprünglich vereinbarten Lizenzeinnahmen von Telix, die ab Produktlaunch von Zircaix TM an HPHA fließen sollten, an HCRx bis zu einem "definierten kumulierten Betrag" ab. Von den darüber hinaus folgenden ZircaixTM Produktverkäufen werde HPHA - nach Abzug eines "niedrigen einstelligen Prozentsatzes an Lizenzgebühren an HCRx" - wieder in Form von Lizenzgebühren profitieren, würden die Fachanalysten aus Frankfurt/M betonen.
Unterdessen werde das fortgeschrittenste ADC -Projekt HDP-101 derzeit in der Phase 1 entwickelt und solle nahtlos mit der gewählten Dosis in die Phase 2a für die Wirksamkeitstests geführt werden.
Auf dem AACR-Kongress (05.04.-10.4.24 in San Diego, USA) würden die neuesten Daten (auch 5. Dosis-Kohorte) vorgestellt, was auch von Investoren sicherlich mit hohem Interesse verfolgt werde.
Thomas J. Schießle und Daniel Großjohann, Analysten der EQUI.TS GmbH, raten die Heidelberg Pharma-Aktie weiterhin zu kaufen. Das Kursziel werde von EUR 6,70 auf EUR 8,90 erhöht. (Analyse vom 07.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Heidelberg Pharma-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Heidelberg Pharma-Aktie:
3,19 EUR 0,00% (07.03.2024, 13:17)
ISIN Heidelberg Pharma-Aktie:
DE000A11QVV0
WKN Heidelberg Pharma-Aktie:
A11QVV
Ticker-Symbol Heidelberg Pharma-Aktie:
HPHA
Kurzprofil Heidelberg Pharma AG:
Heidelberg Pharma (ISIN: DE000A11QVV0, WKN: A11QVV, Ticker-Symbol: HPHA) ist auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das den Wirkstoff Amanitin für die Verwendung bei Krebstherapien einsetzt und entwickelt. Dafür verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC®-Technologie und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues therapeutisches Prinzip. Diese proprietäre Technologieplattform wird für die Entwicklung eigener therapeutischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen mit externen Partnern eingesetzt.
Der am weitesten fortgeschrittene Produktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC für die Indikation Multiples Myelom, das sich in klinischer Entwicklung befindet. HDP-102, ein CD37-ATAC gegen das Non-Hodgkin-Lymphom und HDP-103, ein PSMA-ATAC gegen metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs, befinden sich in der präklinischen Prüfung.
Die Heidelberg Pharma AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com.
ATAC® ist eine eingetragene EU-Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH. (07.03.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 07.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.