Wien (www.aktiencheck.de) - Heidelberg Materials-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt die Aktie der Heidelberg Materials AG (ISIN: DE0006047004, WKN: 604700, Ticker-Symbol: HEI, NASDAQ OTC-Symbol: HLBZF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nachdem der Kurs Ende Juni infolge vorsichtiger Managementaussagen stark zurückgegangen sei, würden die nun vorgelegten Q2-Zahlen robuster ausfallen als zunächst befürchtet.
Der Umsatz sei im Q2 um 6% auf EUR 6,04 Mrd. gestiegen, wobei erstmals seit dem Q1 2022 wieder höhere Volumina zum Wachstum beigetragen hätten. Damit seien die Erwartungen von EUR 5,82 Mrd. klar übertroffen worden. Regional hätten die Erlöse in Europa um 4%, in Nordamerika (zuletzt schwächer) um 5% und in der Region Asien-Pazifik um 12% zugelegt. Diese positive Entwicklung sei sowohl durch Preiserhöhungen und Energiezuschläge als auch durch höhere Volumina, insbesondere bei Zuschlagstoffen und Zement in Nordamerika, unterstützt worden. In der Region sei die EBITDA-Marge erneut leicht rückläufig gewesen.
Das operative EBITDA (RCOBD) sei um 3% auf EUR 1,42 Mrd. gestiegen, der RCO um 4% auf EUR 1,09 Mrd. Gleichzeitig sei die EBITDA-Marge jedoch um 72 Basispunkte auf 23,4% gesunken, da höhere Energie- und Logistikkosten nur teilweise durch Preismaßnahmen hätten ausgeglichen werden können. Die EBITDA-Erwartungen von knapp EUR 1,39 Mrd. seien dennoch erfüllt worden. In der RCO-Brücke habe einem positiven Volumenbeitrag von EUR 70 Mio. ein negativer Preis-Kosten-Effekt von EUR 19 Mio. gegenübergestanden. Einsparungen aus dem Transformationsprogramm hätten zusätzlich gestützt, wobei bis Ende Juni rund EUR 440 Mio. nachhaltig gesichert worden seien.
Ausblick
Heidelberg Materials erwarte für 2026 einen RCO von EUR 3,40 Mrd. bis EUR 3,65 Mrd., nachdem das obere Ende der Prognose bisher bei EUR 3,75 Mrd. gelegen habe. Der Konsens sei zuletzt nach unten revidiert worden und liege derzeit bei EUR 3,49 Mrd. Der ROIC solle weiterhin leicht über 10% liegen. Rückblickend dürften die vorsichtigen Managementaussagen von Ende Juni vor allem dem konservativen Erwartungsmanagement gedient haben, da die Zahlen für das zweite Quartal letztlich im Rahmen beziehungsweise über den Markterwartungen gelegen hätten.
Vorbörslich lägen die Aktien von Heidelberg Materials leicht im Plus.
Die letzte Empfehlung zu Heidelberg Materials lautete "Halten", so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 30.07.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (30.07.2026/ac/a/d)
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt die Aktie der Heidelberg Materials AG (ISIN: DE0006047004, WKN: 604700, Ticker-Symbol: HEI, NASDAQ OTC-Symbol: HLBZF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nachdem der Kurs Ende Juni infolge vorsichtiger Managementaussagen stark zurückgegangen sei, würden die nun vorgelegten Q2-Zahlen robuster ausfallen als zunächst befürchtet.
Der Umsatz sei im Q2 um 6% auf EUR 6,04 Mrd. gestiegen, wobei erstmals seit dem Q1 2022 wieder höhere Volumina zum Wachstum beigetragen hätten. Damit seien die Erwartungen von EUR 5,82 Mrd. klar übertroffen worden. Regional hätten die Erlöse in Europa um 4%, in Nordamerika (zuletzt schwächer) um 5% und in der Region Asien-Pazifik um 12% zugelegt. Diese positive Entwicklung sei sowohl durch Preiserhöhungen und Energiezuschläge als auch durch höhere Volumina, insbesondere bei Zuschlagstoffen und Zement in Nordamerika, unterstützt worden. In der Region sei die EBITDA-Marge erneut leicht rückläufig gewesen.
Das operative EBITDA (RCOBD) sei um 3% auf EUR 1,42 Mrd. gestiegen, der RCO um 4% auf EUR 1,09 Mrd. Gleichzeitig sei die EBITDA-Marge jedoch um 72 Basispunkte auf 23,4% gesunken, da höhere Energie- und Logistikkosten nur teilweise durch Preismaßnahmen hätten ausgeglichen werden können. Die EBITDA-Erwartungen von knapp EUR 1,39 Mrd. seien dennoch erfüllt worden. In der RCO-Brücke habe einem positiven Volumenbeitrag von EUR 70 Mio. ein negativer Preis-Kosten-Effekt von EUR 19 Mio. gegenübergestanden. Einsparungen aus dem Transformationsprogramm hätten zusätzlich gestützt, wobei bis Ende Juni rund EUR 440 Mio. nachhaltig gesichert worden seien.
Ausblick
Heidelberg Materials erwarte für 2026 einen RCO von EUR 3,40 Mrd. bis EUR 3,65 Mrd., nachdem das obere Ende der Prognose bisher bei EUR 3,75 Mrd. gelegen habe. Der Konsens sei zuletzt nach unten revidiert worden und liege derzeit bei EUR 3,49 Mrd. Der ROIC solle weiterhin leicht über 10% liegen. Rückblickend dürften die vorsichtigen Managementaussagen von Ende Juni vor allem dem konservativen Erwartungsmanagement gedient haben, da die Zahlen für das zweite Quartal letztlich im Rahmen beziehungsweise über den Markterwartungen gelegen hätten.
Vorbörslich lägen die Aktien von Heidelberg Materials leicht im Plus.
Die letzte Empfehlung zu Heidelberg Materials lautete "Halten", so Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 30.07.2026)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (30.07.2026/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 30.07.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.